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International Open Data Day am 21. Februar

- February 18, 2015 in offene Daten

Der Open Data Day jährt sich zum fünften Mal mit zahlreichen Events rund um den Globus – seid dabei!

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Die Initiative wurde 2010 gestartet und ruft seitdem jedes Jahr die internationale Open-Data-Community dazu auf, dezentrale Events in ihren Städten zu organisieren. Über 100 Events in über 50 Länder finden am 21. Februar statt und sind offen für Alle. Auf Hackdays, Workshops und Info-Veranstaltungen wird gemeinsam an Projekten gearbeitet, das Thema Open Data sichtbarer gemacht und der Austausch aktiv gesucht. Auch die Zusammenarbeit mit Städten, Vereinen, Museen und anderen Institutionen, die Daten beisteuern können, ist ein Ziel des Open Data Days.

In Deutschland finden 12 Veranstaltungen statt, einen Großteil davon veranstalten die OK Labs von Code for Germany, einem Programm der Open Knowledge Foundation. Leipzig, Münster, München, Köln, Heilbronn (in Mannheim) und Ulm machen mit, in Berlin wird mit correct!v gemeinsam ein Event gehostet. In Frankfurt, Jena, Magdeburg und Karlsruhe werden darüber hinaus gleich noch neue OK Labs gelauncht. Die Übersicht über die Veranstaltungen, mehr Infos und Links zur Anmeldung gibt es auf der deutschen Seite des Open Data Days.

Von letztem Jahr gibt es ein Hackdash mit einer Menge toller Ideen, Visualisierungen, Prototypen und Anwendungen und ein Video des Open Data Days in Berlin. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse von diesem Jahr!

Es sind alle Interessierten herzlich dazu eingeladen, ein Event in ihrer Nähe zu besuchen. Kein Event in deiner Stadt? Dann starte selber eins! Mehr Infos dazu, wie das geht, gibt es hier.

Jugend hackt – ein Wochenende lang hacken, basteln und programmieren mit 120 Jugendlichen

- September 15, 2014 in Open Knowledge Foundation

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Foto: Leonard Wolf

Berlin, 15.09.2014 – Am vergangenen Wochenende fand zum zweiten Mal “Jugend hackt” statt, eine Veranstaltung der Open Knowledge Foundation in Kooperation mit “Young Rewired State” aus Großbritannien und der Agentur für Medienbildung “Mediale Pfade”. Ein Wochenende lang kamen 120 Jugendliche aus ganz Deutschland im Jugendhaus Königstadt in Berlin zusammen, um gemeinsam mit Gleichgesinnten an Softwareprojekten rund um die Themen Überwachung, Bildung, Gesundheit, Gesellschaft, Freizeit und Umwelt zu arbeiten. In insgesamt 27 Projekten haben die 12 bis 18-Jährigen demonstriert, dass sie nicht nur gut mit Computern umgehen können, sondern auch einen wachen und kritischen Blick auf die Gesellschaft haben. Ein großer Teil der Projekte drehte sich um gesellschaftlich und politisch relevante Themen. Das Team “Aweareness” beispielsweise hat mithilfe eines 3D-Druckers ein Armband angefertigt, das vibriert, sobald Überwachungskameras in der Nähe sind. Eine andere Projektgruppe hat eine intelligente Pillenbox entworfen, die ältere Menschen an die Einnahme ihrer Medikamente per App erinnert und die korrekte Dosis automatisch ausgibt. Von der Projektgruppe “Pet Finder” stammt die gleichnamige Webanwendung, die das Wiederfinden verlorener Haustiere ermöglicht. Mit den Worten “wir haben uns überlegt, wir wollen die Welt verbessern” eröffneten die Erfinder der Recycling-App “Dein Müll” ihre Projektpräsentation und zeigten, wie die App dabei hilft, Mülleimer in der Nähe zu finden. Auch die spannende und lange Diskussion am Freitagabend, die sich an den Vortrag über Hackerethik von Frank Rieger, Sprecher des Chaos Computer Clubs, anschloss, zeigte, dass die Jugendlichen sich Fragen über Politik und Gesellschaft stellen. Frank Rieger: “Jugendhackt ist eine Sorte Veranstaltung, von der es viel zu wenig gibt. Talentierten, interessierten Jugendlichen zu helfen, die Technologie und die Welt zu verstehen und zu verbessern macht großen Spass und gibt Hoffnung für die nächsten Generationen.” Die Projektideen sind selbstständig von den Jugendlichen erarbeitet und umgesetzt worden. Für Fragen standen den Teilnehmerinnen und Teilnehmer das ganze Wochenende über erwachsene Mentorinnen und Mentoren ehrenamtlich zur Seite. Die Gesamtliste aller Projekte ist hier einsehbar: http://hacks.youngrewiredstate.org/events/jugendhackt Fotos der Veranstaltung stehen hier unter Angabe des Fotografen Leonard Wolf frei zur Verfügung: https://www.flickr.com/photos/okfde/sets/72157647142442819/ Pressekontakt: Maria Reimer, Projektleiterin maria.reimer@okfn.org Fiona Krakenbürger, Projektassistentin +49 177 8212920

Softwareentwickler/in gesucht

- March 10, 2014 in community, Featured, Jobs, OKF Deutschland, Open Knowledge Foundation

In eigener Sache: Wir suchen einen erfahrenen Softwareentwickler oder eine erfahrene Softwareentwicklerin für die projektbezogene Zusammenarbeit auf Honorarbasis. Weitersagen, teilen oder gleich bewerben!

 

Wir bieten Dir:

  • Die Möglichkeit, Dich aktiv in die Konzeption und Durchführung von Projekten einzubringen
  • Raum für eigene Ideen und eigenverantwortliches Arbeiten
  • Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Team, das sich gegenseitig unterstützt
  • Ein spannendes Arbeitsumfeld mit flexiblen Arbeitszeiten
  • Einblick in vielseitige Themen und Projekte rund um offene Daten und freies Wissen
  Wichtig für uns ist:
  • Du möchtest die Welt ein kleines Stückchen besser machen und teilst unsere Ziele
  • Selbstmotiviert, mit der Fähigkeit zu priorisieren und Deadlines einzuhalten
  • Teamfähigkeit und eigenständige Arbeitsweise
  • Kenntnisse Programmiersprachen (Python, JavaScript)
  • Kenntnisse Versionskontrollsysteme (Git)
  • Kenntnisse UX & UI (HTML5, CSS 3)
  • Kenntnisse Jekyll/GitHub-Pages und CMS (WordPress, Drupal)
  • Einschlägige Projekt- und Berufserfahrung
  • Plus: Du hast dich bereits mit der OKF code base vertraut gemacht (CKAN, Openspending, etc)
  Zu den Aufgaben gehören:
  • Konzeption und Projektmanagement von Softwareprojekten
  • Umsetzung von Programmcode, UX & UI
  • regelmässiges Reporting über die Aktivitäten an Vorstand und Projektpartner
  Wenn du Interesse hast, schick uns deine Bewerbung per E-Mail an getinvolved@okfn.de  

Konsultation zur Bereitstellung offener Daten in Bremen

- March 10, 2014 in Behörden, Bremen, Deutschland, Featured, offene Daten, Open Knowledge Foundation, open-government, Transparenz

© Edu Martinez, Creative Commons 2.0

© Edu Martinez, Creative Commons 2.0

Das Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) führt eine vierwöchige Online-Konsultation über die Bereitstellung Offener Daten durch die Bremische Verwaltung durch. Das Angebot soll damit um die Expertise und Wünsche der Bürger und Bürgerinnen ergänzt werden. Das Ziel ist, die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage zu schmälern, das Institut möchte also jene Datensätze zur Verfügung stellen, die tatsächlich gewünscht werden. Die Konsultation wird dafür genutzt, das Profil der Nachfrage zu schärfen, damit entsprechend gehandelt werden kann. Die Konsultation knüpft inhaltlich zwar an bereits veröffentliche Dokumente der Bremischen Verwaltung an, jedoch können die Teilnehmenden auch kommunizieren, welche Dokumente noch hinzugefügt werden sollten. Die Einreichungen werden nach der ersten Phase auf rechtliche Zulässigkeit und technische Machbarkeit geprüft, in der zweiten Phase wird über die Einreichungen und ihre Priorität entschieden. Wie schon die Konsultation der EU zur Zukunft des Urheberrechts sind solche Initiativen sehr begrüßenswert und sollten auf jeden Fall genutzt werden. Es können alle Interessierten an der Konsultation teilnehmen. Deswegen: Macht mit, bis zum 06. April ist Zeit – eine Registrierung ist nicht erforderlich. Mehr Informationen gibt es hier auf dem Weblog des Instituts von Herbert Kubicek.

Der Open Data Day – Startschuss für die OK Labs!

- March 5, 2014 in Code for Germany, community, Deutschland, Featured, offene Daten, offenes Wissen, OKF Deutschland, Open Access, Open Data

IMG_3462_crop Der Open Data Day 2014 fand am 22. Februar in knapp 200 Städten in 46 Ländern auf 5 Kontinenten statt – allein in Deutschland nahmen sieben Städte teil. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben gemeinsam an bestehenden Projekten gearbeitet und neue Ideen entworfen. Auf unserem Hackdash sind die Hacks rund um Open Data dokumentiert, wie immer mit beeindruckenden Visualisierungen. Aus Berlin beispielsweise kommt die Anwendung „Bürger baut Stadt“ – die Seite ermöglicht es, Bauvorhaben im Kiez zu finden und sich daran zu beteiligen. Nicht etwa indem die Bürger und Bürgerinnen die Schaufel selbst in die Hand nehmen, sondern durch das Sichten von Bebauungsplänen und Beisteuern von eigenen Ideen. Auf dem Open Data Day wurde an neuen Features für Bürger baut Stadt, wie einer Timeline aller aktuellen und vergangenen Bauvorhaben, gearbeitet. Hier ein Video von Sam Muirhead der den Open Data Day in Berlin für uns eingefangen hat: Die Hamburger haben eine Karte gebaut, welche die beliebtesten Jogging-Strecken der Stadt kenntlich macht, indem sie die Daten aus der beliebten Sport-App „Run-Keeper“ verwendet haben. Das Ergebnis, die Karte “Wo läuft Hamburg?” kann sich sehen lassen und wäre sicher auch in anderen Städten sehr nützlich. In Heilbronn wurden die Presseberichte der Polizei ausgewertet, um eine informative Karte mit Kriminalitätsstatistiken je nach Bezirk zu erstellen. Das ist nur eine kleine Auswahl der vielen Projekte, die auf dem Open Data Day enstanden sind. Einige davon sind noch in der Fertigstellung oder müssen noch ausgearbeitet werden. Es braucht also mehr solcher Treffen! Genau dieses Ziel verfolgt auch das Projekt „Code for Germany“. In den OK Labs treffen sich auf regionaler Ebene Menschen, welche Interesse, Begeisterung und Fähigkeiten für Open Data Hacking und Civic Apps mitbringen und Lust haben, gemeinsam daran zu arbeiten. Den Schwung vom Open Data Day wollen wir nutzen, um die OK Labs ins Rollen zu bringen. Die ersten Treffen finden bereits in den nächsten Tagen statt. Schaut auf der Seite codefor.de nach, ob es bereits ein Lab in eurer Stadt gibt, oder tragt eure Stadt ein, denn wenn sich genügend Interessierte finden, kann ein eigenes Lab gegründet werden. Wir sind gespannt auf die nächsten Wochen und Hacks. Wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden, entweder in unserem Newsletter oder auf Twitter. Werdet aktiv und setzt euch ein – für Offene Daten und mehr Transparenz!