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Anmeldung für Coding da Vinci in Berlin geöffnet

- September 27, 2017 in Uncategorized

Wir möchten euch herzlich zum 4. Kultur-Hackathon „Coding da Vinci“ in Berlin einladen! Um was es geht: Kulturinstitutionen aus Deutschland stellen Daten zu ihren Sammlungsbeständen als frei zur Verfügung. Gemeinsam mit Kulturinteressierten, Entwicklerinnen und Designerinnen wollen wir dieses vielfältige Kulturerbe in neue Kontexte setzen. Coding da Vinci dauert insgesamt 6 Wochen, die Auftaktveranstaltung findet am 21./22. Oktober statt, die Preisverleihung am 2. Dezember. Dazwischen haben die Teams und Kulturinstitutionen Zeit, ihre Ideen und Projekte weiterzuentwickeln. Was dabei entsteht, liegt bei euch! Hier findet ihr die Projekte aus den letzten Jahren von Coding da Vinci und Coding da Vinci Nord: https://codingdavinci.de/projekte/ Zur Anmeldung.

Fahrkarten, Berliner Mauer und Windmühlenbaupläne - neuen Daten online

Historische Fahrkarten

Historische Fahrkartensammlung, CC-BY-SA 4.0, Deutsches Technikmuseum, via Wikimedia Commons

In den letzten Wochen haben wir gemeinsam mit den beteiligten Kulturinstitutionen insgesamt 30 neue Datensets auf unserer Website (Datenauswahl: Jahr 2017) unter einer freien Lizenz zur Verfügung gestellt. Ungefähr die Hälfte der Daten haben dieses Jahr einen starken Berlinbezug: Historische Fahrkarten - Deutsches Technikmuseum Das Deutsche Technikmuseum besitzt die weltweit größte historische Fahrkartensammlung, die Fahrkarten aus Asien, Europa, Nordamerika, Südamerika, Afrika und Australien von den Anfängen der Eisenbahn Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts umfasst. Die Sammlung wurde vom Sammler Fritz Hellmuth zusammengetragen und umfasst ca. 2600 Fahrkarten- A3-Tableaus mit Tickets der verschiedensten Couleur: Von der Kinderkarte bis zur Kriegskarte, Fahrradkarten, aber auch Karten-Fehldrucke und andere Raritäten. Berliner Mauer - Stiftung Berliner Mauer Die Berliner Mauer ist eines der am häufigsten fotografierten Motive der Zeit des Kalten Krieges und ein Symbol der geteilten Welt dieser Zeit. Die Berliner Mauer war jedoch nicht nur ein 156 Kilometer langes Bauwerk rund um West-Berlin, sondern ein sich dauernd veränderndes, stetig im Umbau begriffenes System von Grenz- und Sperranlagen, Kontrolleinrichtungen und militärischen Sicherungselementen. Die Sammlung der Stiftung Berliner Mauer von unveröffentlichten historischen Originalfotografien 1961 bis 1990 dokumentiert mit professionellen und privaten Bildern die unterschiedlichen Phasen der Berliner Mauer beziehungsweise deren stetigen Wandel. Sie zeigt die Vielfalt der Kontrollmechanismen, zeugt von den Opfern der Teilung und ihrem Alltag im Schatten der Mauer und verdeutlicht die Absurdität einer solchen Teilung inmitten einer lebendigen Metropole. Technische Zeichnungen aus dem Archiv der Mühlenbaufirma A. Wetzig - Deutsches Technikmuseum Das Unternehmen A. Wetzig baute seit 1878 Windmühlen sowie alle Arten von Müllereimaschinen. Das Firmenarchiv umspannt etwa 100 Jahre innovativer Technikgeschichte und berührt weitgehend alle Bereiche des Mühlenbaus und der Müllereimaschinenfabrikation. Ein Teil des Bestandes konnte 2015 vom Deutsche Technikmuseum in Berlin erschlossen und digitalisiert werden. Aktuell sind Zeichnungen aus dem Zeitraum von 1878-1914 erfasst. Inhaltlich umfassen die erschlossenen Teilbestände Schnittzeichnungen zu Teilen von Dach- und Säulenkonstruktionen, landwirtschaftlichen Maschinen (v. a. Göpel, Schneide- und Dreschmaschinen) und Wasserrädern, sowie Schnittzeichnungen, Lagepläne, Transmissionszeichnungen, Projekt- und Montagezeichnungen zu Teilen von und kompletten Mühlenanlagen (v. a. Wassermühlen, Windmühlen, Motormühlen, Sägemühlen und Mahlmühlen).

Ablauf und Programm

Alle Infos zu dem Kick-Off und der Preisverleihung findet ihr hier. Zusätzlich haben wir einige Specials für euch vorbereitet:
  • Workshops zur Arbeit mit offenen Kulturdaten: Wie arbeitet man mit Wikidata? Wie nutzt man die API der Deutsche Digitale Bibliothek?
  • Workshops zur Einführung in digitale Techniken: Wie nutzt man Unity für Augmented- und Virtual Reality? Was ist Physical Computing und IOT (Internet of Things) bzw. wie beginnt man damit zu arbeiten?
  • Führungen durch das Virtual Reality-Projekt der HTW „CAVE“ (Cave Automatic Virtual Environment).
Wenn ihr Lust habt, an Coding da Vinci teilzunehmen, dann meldet euch an und wir sehen uns am 21. Oktober in der HTW in Berlin!

A gentle introduction to Wikidata – für Kulturinstitutionen

- May 17, 2017 in Uncategorized

Gemeinsam mit der Servicestelle Digitalisierung Berlin (digiS) und Wikimedia Deutschland bieten wir am 09. Juni einen Workshop zu Wikidata und den Potenzialen für Kulturinstitutionen an. Die Teilnahame ist kostenlos.

Was ist Wikidata?

Wikidata ist eine freie Wissensdatenbank, die von Mensch und Maschine gelesen und bearbeitet werden kann. Wikidata ist ein Speicher für strukturierte Daten und dient unter anderem dazu, Wikimedia Projekte wie die Wikipedia zu unterstützen. Die Idee hinter Wikidata ist es, den Wissensstand zu einer bestimmten Zeit und mit einer dafür ausgewiesenen Referenz wiederzugeben. Die Daten in Wikidata (ausschließlich Metadaten) stehen unter der Lizenz CC0. Sie können in standardisierten Formaten exportiert werden und dadurch auch mit anderen Datenbanken als Linked Data verbunden werden.

Nutzung für Kulturinstitutionen

Ein Projekt im Rahmen der digiS-Förderung hat die Normdaten der Wikidata genutzt, um die eigene Erschließungsarbeit zu vereinfachen: Das Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) der HU Berlin hat inzwischen mehrere tausend der mehr als 50.000 Datensätze umfassenden Glasdiasammlung mit Wikidata Items verknüpft. Wikidata dient als Ankerpunkt, um die eigenen Daten mit weiteren Linked Data zu verbinden und darüber u. a. die abgebildeten Kunstwerke zu lokalisieren.

Unser Workshop

In unserem Workshop werden wir den Aufbau und die Funktionsweise von Wikidata vorstellen sowie die Arbeit der freiwilligen Community hinter Wikidata. Anhand von ausgewählten Projekten wollen wir mit deb Wikidata-Expert/innen über den Wert von Wikidata für Kulturdaten und -institutionen diskutieren. Daher laden wir Sie alle herzlich für den 9. Juni 2017 ab 10:00 Uhr ins Zuse Institute Berlin (ZIB) ein, um die Möglichkeiten von Wikidata zu erkunden. Die Teilnahme ist kostenlos. Agenda *10:00 Begrüßung und Vorstellungsrunde *10:30 Kurze Einführung in „offene Kulturdaten“ – Helene Hahn (OKF DE) *11:00 A gentle Introduction into Wikidata – Was ist und wie funktioniert Wikidata? - Jens Ohlig (Wikidata, WMDE) *12:00 Showcase 1 – Praxisbeispiele für die Nutzung von Wikidata durch GLAM *13:00 Pause *14:00 Showcase 2 – Wikidata & das IKB: “Wikidata als offene, vielsprachige und eindeutige “Metanormdaten”-Ressource im Internet nutzen” -Georg Schelbert, Georg Schelbert, IKB der HU Berlin *14:00 Vorstellung von Wikidata-Tools – Jens Ohlig (Wikidata, WMDE) *16:00 Ende des Workshops Ort: Zuse Institute Berlin (ZIB), Takustraße 7, 14195 Berlin Anmeldung: helene.hahn@okfn.de

Coding da Vinci 2015

- March 16, 2015 in contest, Events/Workshops, Featured, Hack days

More than 325.000 open cultural data files are just the beginning – Coding da Vinci sets goals for 2015 in Germany Last year, Coding da Vinci (the first open cultural data hackathon in Germany) was an exciting experience for everyone involved: 150 attendees and 16 cultural heritage institutions from all over Germany jointly developed apps, […]

Kulturgut digital nutzbar machen

- February 12, 2015 in Deutschland, Featured, Offene Kultur, Termine

Mit Coding da Vinci bereits 325 000 Mediendateien befreit Coding da Vinci steht für digitale Kulturprojekte, die aus offenen Daten spartenübergreifender Kulturinstitutionen bestehen und von allen frei genutzt werden können. Beim größten deutschen Kultur-Hackathon haben im letzten Jahr 16 Museen, Bibliotheken und Archive 325.000 Mediendateien aus ihren Beständen unter eine offene Lizenz gestellt und so für alle zugänglich gemacht. Daraus haben 150 Entwickler/innen und Designer/innen in ihrer Freizeit 17 Anwendungen entwickelt. Diese fünf Projekte wurden von der Jury ausgezeichnet: Alt Berlin – holt historische Stadtansichten aufs Tablet beim Stadtspaziergang
Cyberbeetle – bringt einen Atlaskäfer zum Tanzen
Verbrannte und Verbannte – holt von den Nazis verbotene Autor/innen aus dem Vergessen ins Licht
Ethno Band – lädt deine Freunde ein, mit Dir gemeinsam Musik zu machen
zzZwitscherwecker: Verlangt schon morgens alles von Dir. Rate den Vogel der dich weckt, wenn Du weiterschlafen willst.
Coding da Vinci – Rückblick 2014

Coding da Vinci wird es auch dieses Jahr geben! Coding da Vinci vernetzt die Kultur- und Technikwelt miteinander und setzt sich dafür ein, dass Digitalisate von Kulturinstitutionen für alle frei zugänglich und nutzbar sind. Wir wollen mit unserer Arbeit das technische Potenzial digitaler Kulturdaten entdecken und sind auf der Suche nach datengebenden Kulturinstitutionen sowie ideellen und finanziellen Unterstützer/innen.
Vormerken solltet ihr euch diese Termine (in Berlin): 24./25. April – Auftaktveranstaltung
5. Juli – Projektpräsentation & Preisverleihung
Die Anmeldung für Teilnehmer/innen wird demnächst auf unserer Webseite codingdavinci.de eröffnet.
“Ready to Go”-Daten – Crowdfunding-Kampagne gestartet! 2014 wurden 17 digitale Kulturprojekte von 150 engagierten Teilnehmer/innen des Hackathons umgesetzt. Doch die Bearbeitung der Datensets vor der Nutzung in einer Anwendung erfordert viel Zeit, die dann in der Umsetzung von kreativen Ideen und Projekten fehlt. Helft uns, den Teilnehmer/innen von Coding da Vinci mehr Zeit für das Umsetzen ihrer Ideen zu geben und die notwendige Datenaufarbeitung so weit wie möglich abzunehmen! Unterstützt aktiv den Kultur-Hackathon Coding da Vinci mit einem kleinen Beitrag innerhalb unserer Crowdfunding-Kampagne bei Startnext. “Mit deiner Hilfe sorgst du dafür, dass die Daten ready to go sind!” (Stephan Bartholmei)

Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Open Knowledge Foundation Deutschland, der Servicestelle Digitalisierung Berlin und Wikimedia Deutschland.

Zugang gestalten! – Wrap-up

- December 8, 2014 in Deutschland, Digitalisierung, Featured, kulturelles Erbe, Offene Kultur, OpenGLAM, Zugang gestalten

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Über 300 Besucher dieses Jahr, CC-BY Hansgeorg Schöner

Unterm Strich: Bilanz von Digitalisierungsprojekten ziehen Mit einem Tusch ging “Zugang gestalten!”, die Konferenz rund um die Digitalisierung unseres Kulturerbes in die vierte Runde: Dieses Mal haben wir uns mit dem auseinandergesetzt, was unterm Strich bleibt: Erfolge, Herausforderungen und Erfahrungen aus den vergangenen großen und kleinen Digitalisierungsprojekten.
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Digitalisierungsstraße, CC-BY Hansgeorg Schöner

Neben den vielen internationalen Sprechern war die Werkschau im Naturkundemuseum ein echtes Highlight: Besucher konnten sich eine Digitalisierungsstraße ansehen und anschließend zahlreiche erfolgreiche Projekte im openGLAM-Bereich (Galerien, Libraries, Archives, Museums) kennenlernen. Darunter auch drei Coding da Vinci-Projekte: EnthoBand, Alt-Berlin und zzZwitscherwecker. Vortragsempfehlungen Diese Vorträge möchten wir euch wärmstens empfehlen, alle Vorträge findet ihr hier. 28: Tim Renner – Impulsreferat, „Zugang gestalten!“ 2014 from iRights.info on Vimeo. 13: Rick Prelinger – An Online Film Archives at 15, „Zugang gestalten!“ 2014 from iRights.info on Vimeo. 06: Liam Wyatt – Wikimedia and Europeana, „Zugang gestalten!“ 2014 from iRights.info on Vimeo. 11: Margret Plank – Nutzergerechter Zugang zu wissenschaftlichen Filmen, „Zugang gestalten!“ 2014 from iRights.info on Vimeo. Wrap-up – Zugang gestalten in 5min Alle Bilder der Konferenz findet ihr wie immer auf flickr. “Zugang gestalten!” wird nächstes Jahr in Hamburg stattfinden!

Open Knowledge Foundation Deutschland 2014-12-05 17:50:38

- December 5, 2014 in Open Knowledge Foundation

Kampagne gestartet! header Die digitale Welt spielt eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben – beruflich, persönlich, privat. Durch die Nutzung von sozialen Netzwerken, Websites und Smartphones werden wir zu Datennutzern und -verbrauchern. Mit unserer Kampagne “Smarte Bürger – Verbraucherschutz in der digitalen Welt” wollen wir ein Bewusstsein dafür schaffen, welche Daten Bürgerinnen und Bürger wo hinterlassen und wie sie sich vor unerwünschter Datenweitergabe schützen können. “Was ist deine geheime Identität im Netz?” team Vom 8.-18. Dezember 2014 findet ein interaktiver Stadt-Parcours statt, den wir konzipiert, gestaltet und technisch umgesetzt haben: An fünf zu durchlaufenden Station (Startpunkt am Zoo Palast, Berlin) werden typische Situationen unseres digitalen Alltags nachgespielt. Themen der Stationen sind u.a. soziale Netzwerke, Ortung, Mobile Banking, eCommerce und Profiling. »Was ist deine geheime Identität im Netz?« Finde es heraus beim Stadt-Parcours vom 8. – 18. Dezember 2014! “Smarte Bürger – Verbraucherschutz in der digitalen Welt” ist eine Informationskampagne der der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, der Open Knowledge Foundation Deutschland und der Technologiestiftung Berlin.

Lab for CITY (Civic Innovation and Technology) – 21. Nov. via Live Stream verfolgen

- November 3, 2014 in Berlin, Deutschland, Featured, Open Transport, smart city, Termine

labforcity Unsere Arbeit bei der Open Knowledge Foundation Deutschland ist stets durch die Begeisterung an Technologien und Innovationen gekennzeichnet, die es dem Bürger ermöglichen, komplexe Prozesse zu verstehen und sich an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Je mehr Wissen wir teilen, desto mehr Innovationen können entstehen. Das Teilen von Wissen und Ideen ist auch der Schlüssel zu einer kognitiven Umwelt für die Zukunft unserer Städte. Daher veranstalten wir als Partner von allryder ein Open-Space-Programm, wo open data Pioniere, Vordenker, Behörden, politische Entscheidungsträger und technologieorientierte Unternehmen zusammenkommen, um ihre Erkenntnisse im Bereich civic innovation zu teilen und voneinander zu lernen. Das Lab for CITY (Civic Innovation and TechnologY) wird am 21. November in Berlin stattfinden – mit dabei Vertreter von VBB, Citymart, Forum Virium, Waag Society und das internationale Forum der Deutschen Bank: Alfred Herrhausen Gesellschaft. Verfolgt Vorträge und Diskussionen über unseren eingerichteten Live-Stream. Den Link werden wir zeitnah über twitter und die Lab for CITY-Webseite veröffentlichen: www.labforcity.org Für mehr Infos über das Lab for CITY: Schreibt eine Mail an hello@labforcity.org , folgt uns auf Twitter @lab4city oder besucht unsere Website: http://labforcity.org.

Zugang gestalten! am 13./14. Nov. 2014 im Hamburger Bahnhof in Berlin

- October 10, 2014 in Deutschland, Featured, Offene Kultur, Termine

Bildschirmfoto 2013-11-28 um 14.00.47 Die Digitalisierung bietet die große Chance, den Zugang zum kulturellen Erbe erheblich zu erleichtern und damit einen wichtigen Beitrag zur Wissensgesellschaft der Zukunft zu leisten. Auf der internationalen Konferenz “Zugang gestalten! Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe” werden jährlich mit der Digitalisierung zusammenhängenden Chancen, Hindernisse, Herausforderungen und Veränderungen von GLAMs (Galleries, Libraries, Archives, Museums) und ihr Verhältnis zu anderen Institutionen, Initiativen und Wirtschaftsunternehmen diskutiert. Dieses Jahr sind wir erneut Mitveranstalter und freuen uns, die Konferenz mit unseren Partnern umzusetzen! Das vorläufige Konferenz-Programm ist hier zu finden. Unter anderem stellen sich im Rahmen einer Werkschau Projekte des Kultur-Hackathons Coding da Vinci vor, die erstmals mittels offenen Daten und Inhalten (Bilder, Texte, Videos, Audios) von Kultureinrichtungen digitale Anwendungen initiiert und technisch umgesetzt haben. Dieses Jahr steht die Analyse der zahlreichen Digitalisierungsprojekte zum kulturellem Erbe im Vordergrund. In den letzten Jahren haben Projekte wie Google Books, Open Content Alliance, Wikimedia Commons, Europeana sowie die Deutsche Digitale Bibliothek die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Was ist dabei herausgekommen, was sind die Erfolge, wo liegen die Probleme, welche Anstrengungen sind gescheitert? Alle Interessierten laden wir herzlich zum Zuhören, Mitdiskutieren und Miterleben ein. Um eine Anmeldung wird geben: www.zugang-gestalten.de/registrierung.

Was: Konferenz “Zugang gestalten! Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe”
Wann: 13./14. November 2014
Wo: Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart Berlin Invalidenstraße 50–51, 10557 Berlin
Twitter: @KulturellesErbe


Die Konferenz wird in diesem Jahr getragen von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, digiS – Servicestelle Digitalisierung Berlin, der Deutschen Digitalen Bibliothek, dem Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V., iRight.info, dem Jüdischen Museum Berlin, dem Museum für Naturkunde Berlin, dem Netzwerk Mediatheken, der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, der Stiftung Historische Museen Hamburg und Wikimedia Deutschland e.V. Leitung: Dr. Paul Klimpel “Zugang gestalten!” steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission e.V.

An alle Unterstützer: Danke, dass ihr Jugend hackt möglich macht!

- August 13, 2014 in Open Knowledge Foundation

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Eigentlich wollte ja niemand wieder weg – Abschiedfoto nach Jugend hackt 2013

Für die zweite Ausgabe von Jugend hackt vom 12.-14. September 2014 werden aus allen Bundesländern insgesamt 120 Jugendliche nach Berlin kommen! Die Eventvorbereitungen laufen auf Hochtouren, und dazu machen uns die freiwilligen Mentor/innen mit ihrer Lust auf die Zusammenarbeit mit den Junghacker/innen noch mehr Vorfreude, als wir sowieso schon haben. Das Event ist aber auch für Interessierte offen: Wir laden alle Neugierigen herzlich zur öffentlichen Projektpräsentation am Sonntag, den 14.9 ab 11.30 Uhr ins Jugendhaus Königsstadt ein. Die Teilnahme ist kostenlos, wir freuen uns aber über eine kleine Eintrittsspende. Da Jugend hackt aber ohne finanzielle Unterstützung nicht denkbar wäre, möchten wir an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, unsere Partner vorzustellen: Die BSR ist eines der führenden Entsorgungsunternehmen Europas. Mit rund 5.300 Beschäftigten ist die BSR der größte kommunale Entsorger Deutschlands, ein wichtiger Arbeitgeber Berlins und auch ein vorbildliches Ausbildungsunternehmen. In insgesamt acht Berufen und drei Dualen Studiengängen – darunter auch Informatikkaufleute und das Studium der Wirtschaftsinformatik – bietet die BSR jungen Menschen eine fundierte Ausbildung. Capgemini ist eine globale IT- und Managementberatung mit weltweit rund 130.000 Mitarbeitern. Allein in Deutschland arbeiten mehrere Tausend Menschen tagtäglich, um unseren Kunden die besten Lösungen für ihre IT-Systeme, Prozesse und das Management zu bieten. Das Ziel von Google ist es, die Informationen der Welt zu organisieren und für alle zu jeder Zeit zugänglich und nutzbar zu machen. iteratec ist der Software- und IT-Dienstleister mit der höchsten Kompetenzdichte und aktuell 200 Mitarbeitern an sechs Standorten. Das Aufgabenspektrum reicht von der Entwicklung der IT-Strategie über technologische und methodische Beratung bis hin zur individuellen Programmierung von kompletten Softwaresystemen. iteratec ist ausgezeichnet – z.B. mit 5 Sternen bei „Hamburgs beste Arbeitgeber“ und auf kununu als Top-Arbeitgeber mit einer der besten Work-Life-Balances in Deutschland. Der Jugend-Demokratiefonds Berlin setzt sich mit dem Förderprogramm „STARK gemacht!“ für demokratische Strukturen sowie Partizipation ein und unterstützt Jugend hackt finanziell schon im zweiten Jahr. Die kreuzwerker gestalten und begleiten IT-Prozesse mit viel Leidenschaft. Sie betreuen alle Phasen der Software-Entwicklung, leisten klassisches IT-Consulting, Architektur- und Technologieberatung, bieten DevOps und Testing und übernehmen die Projekt- und Entwicklungsleitung. Sie sind zertifizierte Scrum Master und Product Owner, Atlassian Experts-, Magnolia- und Amazon Web Services Partner. Die mabb ist die gemeinsame Medienanstalt der Länder Berlin und Brandenburg. Sie fördert die Vielfalt im privaten Rundfunk und wirkt an der Entwicklung der audiovisuellen Medien in der Region Berlin-Brandenburg mit. Neben Regulierungs- und Förderungsaufgaben erfüllt die mabb zunehmend Informations- und Moderationsaufgaben. Als neutrale Institution mit öffentlichem Auftrag ist sie unabhängiger Berater für Akteure aus Politik und Wirtschaft. Der O’Reilly Verlag bietet spannende Literatur für Bastler, Hacker, Nerds & Geeks und setzt sich mit uns gemeinsam für die Nachwuchsförderung ein. Das Team von O’Reilly engagiert sich schon seit vielen Jahren insbesondere an IT-Veranstaltungen und -Wettbewerben für Schüler und junge Erwachsene. Mit dem Thema “Frauen in der IT” stellt das Team außerdem im oreillyblog verschiedene Zugänge zur technischen Welt insbesondere für Frauen dar. Projekt Zukunft – angesiedelt bei der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung – ist die Berliner Landesinitiative zur Förderung des Wachstumsfeldes IKT, Medien, Kreativwirtschaft. Das Projekt Zukunft erarbeitet Strategien für den Standort, baut Plattformen auf, initiiert Netzwerke, organisiert den Austausch mit den Unternehmen, entwickelt neue Förderinstrumente, erstellt Studien und realisiert innovative Projekte für Wirtschaft und Gesellschaft. Vielfalt, Chancengleichheit und lokale Entwicklung befördern und so dazu beitragen, das Gemeinwesen und dessen Zusammenhalt nachhaltig zu stärken – darin sieht die Stiftung Pfefferwerk ihre Aufgabe. Schwerpunktmäßig setzt sie ihre Ressourcen dafür ein, dass neue Arbeitsplätze entstehen und/oder die Chancen Benachteiligter auf einen Einstieg in das Erwerbsleben verbessert werden. Die Technologiestiftung Berlin steht für Innovation und Technologieentwicklung in der Hauptstadtregion. Sie fördert die Wissenschaft und unterstützt die Wirtschaft. Schwerpunkte der Arbeit sind Strategieentwicklung, Bildung und Wissenschaftskommunikation. Es ist das Ziel von Wikimedia Deutschland, dass die Idee des Freien Wissens Teil unseres Alltags wird. Wir wollen, dass kollaboratives Lernen mit frei nutzbaren Inhalten in Klassenräumen und Hörsälen selbstverständlich wird. Wir wollen, dass diese Art zu arbeiten kein gesellschaftliches Nischenthema bleibt. Wir überzeugen Museen, Wissenschafts- und andere Kulturinstitutionen davon, ihre Inhalte als Vorreiter freizugeben. Wir fordern sichere gesetzliche Rahmenbedingungen, sodass Projekte wie Wikipedia auch in Zukunft entstehen können. zigzag ist eine international tätige Designagentur mit dem Schwerpunkt User Interface Design. Neben User Research, Interaction und Visual Design spielt die Prototyp- und Software-Entwicklung für die in Stuttgart ansässige Agentur eine immer wichtigere Rolle. Um auch den Nachwuchs fürs kreative Programmieren zu begeistern, unterstützt zigzag Jugend hackt und schickt acht junge Programmiertalente aus dem Südwesten nach Berlin. 120 Jugendliche, 25 Mentor/innen und das Orgateam von Jugend hackt danken allen Sponsoren und Spendern ganz herzlich für ihre Unterstützung! Wer ebenso wie wir und unsere Partner daran interessiert ist, den Programmiernachwuchs in Deutschland zu fördern und Interessierte für Informatik und Technologie in einem außerschulischen Rahmen zu begeistern, darf uns jederzeit kontaktieren. Wir freuen uns über Ihre E-Mail!   logos jh

OpenGLAM Workshop Review

- July 28, 2014 in Deutschland, Featured, Offene Kultur

CC-BY Open Knowledge Foundation De

Über 60 OpenGLAM Interessierte und bereits Aktive aus unterschiedlichen Ländern trafen sich am 15. Juli zum OpenGLAM Workshop, um von gegenseitigen Erfahrungen zu lernen und gemeinsam mit internationalen OpenGLAM-Aktiven und Kulturinstitutionen über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Öffnung von Kulturdaten zu diskutieren. Während des Workshops stellen sich verschiedene Projekte vor, die bereits mit offenen Kulturdaten arbeiten: *Lieke Ploeger, Open Knowledge, gab eine Einführung in offene Kulturdaten, Slides *Joris Pekel, Europeana, stellte den Datenöffnungsprozess des Rijksmuseums dar Slides *Stephan Bartholmei, Deutsche Digitale Bibliothek, lies die Teilnehmer an seinen Erfahrungen (insb. Hindernissen) bei der Öffnung von Kulturdaten teilhaben Slides *Lydia Pintscher, Wikimedia DE, berichtete über das Datenverbesserungstool Wikidata Slides *Helene Hahn, Open Knowledge Foundation Deutschland, lies Coding da Vinci, den ersten Hackathon mit Kulturdaten Review passieren Slides *Daniel Mietchen, Museum für Naturkunde Berlin, stellte GLAM-Wiki-Kooperationen in der Wissenschaft vor

CC-BY Open Knowledge Foundation De

Ziel des Workshops war es auch, eine OpenGLAM Arbeitsgruppe in Deutschland zu gründen. Mit Tipps und Best Practices für den Start versorgten uns die OpenGLAM Arbeitsgruppen aus der Schweiz und Finnland: *Beat Estermann, OpenGLAM Arbeitsgruppe Schweiz, Slides *Sanna Marttila, OpenGLAM Arbeitsgruppe Finnland, Slides  

CC-BY-SA Julian Kücklich, Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon

Kultur-gut gemeinsam stärken! Alle OpenGLAM-Interessierten, bereits Aktive und Vertreter von Kulturinstitutionen sind herzlich eingeladen, die OpenGLAM-Arbeitsgruppe mitzugestalten. Wir freuen uns über Ideen, Austausch und eine gute Zusammenarbeit. Bitte tragt Euch in dieses doodle ein, um am ersten Treffen teilzunehmen (google hangout). Agenda: 1.) Bestimmung der 3 Themen, auf die wir uns zunächst konzentrieren wollen. 2.) Einigung über unsere „Arbeitsphilosophie” und unsere Kommunikationskanäle 3.) Entwicklung der ersten konkreten Projekte und Aktivitäten (Vorschläge z.B. OpenGLAM Benchmark Survey, Opendata Masterclasses) Alle Stichpunkte aus dem Workshop sind in diesem Dokumentgesammelt. Um miteinander beim Aufbau der OpenGLAM-Arbeitsgruppe im Gespräch zu bleiben und nächste Schritte zu planen, haben wir eine OpenGLAM-de Mailingliste aufgesetzt. Daneben werden Termine, Protokolle und Ergebnisse der gemeinsamen Treffen, interessante Links und Veranstaltungshinweise zu offenen Kulturdaten in Deutschland auf der Mailingliste gepostet.