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Open Science Sum – Up Februar

- March 21, 2014 in Ethik, Featured, offene Daten, offenes Wissen, Open Access, Open Data, Open Science, Wissenschaft

<a href=http://okfn.de/2014/03/open-science-sum-up-februar/ " title="Map of Science">Map of Science by PLOSOne CC BY 2.5 Der monatliche Open Science Sum-Up ist eine Zusammenfassung des vergangenen Monats und bietet eine kleine Aussicht: Weltweit, in Österreich, in Deutschland und auf openscienceASAP.org. Dieser Artikel wurde ursprünglich auf openscienceASAP.org veröffentlicht.

Das letzte Monat im Rückblick

Zuerst sind Glückwünsche angebracht: Vor einem Jahr ist Landsat 8 gestartet und liefert seit dem täglich mehr als 500 Satellitenbilder der Erde retour. Vulkanausbrüche, Gletscherrückgänge, Fluten, Verstädterung und Waldfeuer werden dadurch allen sichtbar und die Daten offen zugänglich gemacht. Happy Birthday und weiterhin guten Flug! Wie hängt Offenheit und Integrität zusammen? Andrew C. Rawnsley diskutiert in Tiefe die ethischen Aspekte von Openness, und geht dabei besonders auf Integrität in der Forschung ein. Ijad Madisch greift ebenfalls den umfassenderen Diskurs auf und betont, dass Open Science wesentlich mehr als nur das Teilen von Daten beinhaltet. Eric Kansa untersucht die ideologischen Aspekte von Open Science und grenzt diese gegen neoliberale Ideen ab. Roger Harris diskutiert die Beziehung zwischen Open Science und Open Knowledge. Damit wissenschaftliche Ergebnisse zu allgemeinem Wissen werden, müssen sie im Kontext konkreter Probleme verwendet werden können. Während der Spiegel noch pro Daten teilen schreibt, schafft PLoS Fakten – ab März müssen alle Daten einer Studie, die in einem Journal dieses Publishers veröffentlich werden, offen zugänglich sein. Die Data-Driven-Discovery Initiative sollte dazu beobachtet werden, da aus ihr Ideen und Anregungen für inter-universitäre Zusammenarbeit im Zeitalter von Big Data bezogen werden können. Das Einreichen von Fake-Papers wird zu einem Volkssport. Dieses Mal hat es Springer und IEEE damit erwischt: Es wurden über 100 Papers aus einem Zufallsgenerator eingereicht – und freigegeben. Zeit und finanziellen Support um seine Ideen in die Tat umzusetzen wünschen sich Viele. Peter Murray-Rust hat durch die Verleihung des Shuttleworth Fellowships jetzt beides. Er möchte diese Chance nutzen und durch Content Mining Fakten für alle frei zugänglich macht. Open Access macht in Österreich einige große Schritte nach vorne: Das Open Access Network Austria hat die Arbeit aufgenommen – in fünf Arbeitsgruppen wird überlegt, wie sich Open Access in Österreich weiter verbreiten kann. Das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) hat seit kurzem eine eigene Open Access Policy und Nora Schmidt hat sich den Goldenen Weg etwas genauer angesehen und nach Handlungsmöglichkeiten für die Uni Wien gesucht. Open Access Publikationsmodelle zusammen mit Verlagen entwickeln ohne das Mehrkosten für die öffentliche Hand entstehen? Der FWF hat zusammen mit dem Institute of Physics und weiteren Akteuren dahingehend eine Vereinbarung getroffen: Kosten die bei der Veröffentlichung anfallen, werden bei bei den Subskriptionspreisen wieder abgezogen. Ein sehr spannender Weg, der hier eingeschlagen wurde. Microbial Cell ist ein neues Open Access Journal aus Österreich zu einzelligen Organismen und mehrzelligen Mikroorganismen. Schön, zu sehen dass auch hier Creative Commons BY die Lizenz der Wahl ist. Ein gravierender Eingriff in die Freiheit der Forschung: So bezeichnet die FAZ die Verpflichtung zu Open Access in Baden-Württemberg. Die Offenheit von Open Access Journals hat sich Ulrich Herb in seinem Blog zur Aufgabe gemacht. Er hat er sich dazu 9.804 Journals aus dem DOAJ und deren Creative Commons Lizenzierungen etwas genauer angesehen. Landsat, CC-BY 2.0 NASA Goddard
Landsat, NASA Goddard

Ein Blick nach Vorne

Open Science goes german. Gerade formiert sich eine offene Gruppe, die gemeinsam Open Science in Deutschland, Österreich und weiteren Ländern aus dem deutschsprachigen Raum vorwärts bringen möchte. Für Interessierte gibt es jetzt auch eine Mailingliste. Die Technische Informationsbibliothek stellt das Open Science Lab vor. Im Rahmen der CeBIT soll ein Handbuch mit dem Titel „Co-Science – Gemeinsam forschen und publizieren mit dem Netz“ kollaborativ erarbeitet werden. Das Buch soll offen von der Community erweitert und aktualisiert werden. Die deutsche Free and Open Source Geoinformationssysteme Community trifft sich vom 19. – 21. März in Berlin zur FOSSGIS Konferenz 2014. Mit dabei ist wie immer eine große Gruppe von OpenStreetMap Aktivistinnen. Wikipedia meets University, so heisst eine Veranstaltung der Wikimedia Foundation Österreich zur Rolle von freiem Wissen – und insbesondere der Wikipedia – auf den Hochschulen. Dazu wird am 15. März in Wien diskutiert und ausgetauscht. Die Food and Drug Administration (FDA) öffnet sich und ihre Daten. Im Laufe des Jahres sollen Daten zu Rückrufaktionen und widrigen Ereignissen frei zur Verfügung gestellt werden, aber auch Software und eine Kommunikations-Plattform soll geöffnet werden.

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Hallo, Code for Germany

- February 27, 2014 in civic tech, deutschlandweit, Featured, Hackday, Labs, offene Daten, Open Data, Open Knowledge Foundation, städte

Code for Germany Pünktlich zum international Open Data Day am Samstag haben wir ein neues Projekt gestartet: Code for Germany. Unser Ziel ist es, in verschiedenen deutschen Städten Teams von Entwicklern und Designern zusammenzubringen, die praktisch an Open Data- und Civic Tech-Projekten arbeiten. Diese “OK Labs” werden sich regelmäßig treffen, um Projekte mit lokalem Bezug voranzutreiben. Wir richten uns besonders an diese Gruppen, weil wir glauben, dass es wichtig ist, den Nutzen von Daten und den Bedarf nach weiteren Veröffentlichungen praktisch – anstatt nur in Gesprächskreisen theoretisch – aufzuzeigen. Uns ist auch klar, dass OKF in Deutschland bisher hauptsächlich in Berlin stattgefunden hat – das soll sich mit Code for Germany jetzt grundlegend ändern. Als starken Partner haben wir Code for America, die ihre ‘Brigades’ mittlerweile in 50 Städten in den USA und vielen anderen Ländern vorantreiben. Sie beraten uns beim Aufbau des Netzwerks und stellen uns ihre Materialien, Erfahrungen und ihre Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch Google. Wie kann man mitmachen? Die Pilotstädte für Code for Germany sind Hamburg, Berlin, Münster, Ulm, Heilbronn, Köln und Bremen – hier gibt es bereits ein Team, dass sich in Zukunft regelmäßig treffen wird. Nachdem wir so einige Erfahrungen gesammelt haben, wollen wir im Sommer eine zweite Gruppe von Labs starten. Egal wo ihr wohnt, ihr solltet euch jetzt bereits auf der Projektseite anmelden.

International Open Data Day 2014

- January 6, 2014 in event, Featured, Hackday, Open Data, Open Knowledge Foundation, Termine, Veranstaltung

OpenDataHackathonDay KopieEs ist wieder soweit, wie in jedem Jahr wird es auch 2014 wieder einen internationalen Open Data Hackathon geben. Am 22. Februar wird auf Events rund um den Globus mit offenen Daten gearbeitet. Ziel ist es die Bekanntheit von Open Data zu steigern, weitere Daten zu öffnen und zu zeigen, welches Potenzial in offenen Daten steckt.
Open Data Day Berlin

Open Data Day Berlin 2013 @Zeit

Im letzten Jahr war Deutschland mit Veranstaltungen in über 8 Städten gut vertreten. Das soll auch dieses Jahr so sein deshalb rufen wir euch auf Events in eurer Stadt zu veranstalten! Der Open Data Day ist Community Event, das heißt, jeder ist willkommen mitzumachen und eine Veranstaltung zu organisieren. Egal ob großer Hackday oder kleine Stammtischrunde, Ziel ist es so viele Leute wie möglich zu versammeln, Spaß zu haben, sich auszutauschen, zu experimentieren und Anwendungen und Visualisierungen rund um offene Daten zu bauen.
Open Data Day Cologne

Open Data Day Cologne 2013


Mehr Infos zum wie, was und warum findet ihr auf der offiziellen Open Data Day Seite.
Geplante Events findet ihr hier.
Anregungen für Schwerpunkte und Datensätze findet ihr u.a. im Open Data Census.

Konferenz „Zugang gestalten” Livestream

- November 28, 2013 in Featured, kulturelles Erbe, Museum, Offene Kultur, offenes Wissen, Open Knowledge Foundation, OpenGLAM

zugang_gestalten Heute und morgen findet im Jüdischen Museum Berlin die Konferenz „Zugang gestalten! – „Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe” statt. Wir von der Open Knowledge Foundation Deutschland sind natürlich auch mit dabei. Soeben haben drei Teilnehmer von „Jugend hackt” ihr Projekt „Plate Collect” vorgestellt. Mehr spannenden Sessions zum Thema kulturelles Erbe, den Aufgaben des Staates und den Einfluss neuer Techniologien kann man entweder vor Ort oder über den Live Straem verfolgen.

Wahl.Daten.Helfer. – ein produktives Wahlwochenende

- September 25, 2013 in Apps, Behörden, Deutschland, Featured, Hackday, offene Daten, Open Data, Open Knowledge Foundation

www.wahldatenhelfer.de Am Wahlwochenende haben sich Entwickler, Designer und interessierte Bürger in Berlin, Köln und Ulm getroffen, um gemeinsam an kreativen Anwendungen und Visualisierungen rund um Daten zur Bundestagswahl zu arbeiten. Wahlvorhersagen In Köln wurden eigens für das Event neue Datensätze als Open Data veröffentlicht. Ziel des Projekts Wahl.Daten.Helfer., das von der Stadt Köln, API Köln, der Railslove GmbH und der Open Knowledge Foundation Deutschland ausgerichtet wurde, war es nicht nur sich zu treffen und gemeinsam intensiv mit den Wahldaten auseinanderzusetzen, sondern auch für bevorstehende Wahlen Toolsets und Apps zu entwickeln, die leicht adaptiert und so z.B. für EU- und Kommunalwahlen genutzt und weiterverwendet werden können. Wahl.Daten.Helfer. Bundestagswahlen werden von den Medien bestens begleitet und ausgewertet. Es gibt unzählige Visualisierungen und Anwendungen, die Bürgern im Vorfeld dabei helfen, sich zu informieren und einen Überblick zu bekommen. Auch die Ergebnisse werden bis ins kleinste Detail mit Hilfe neuester Visualisierungen aufbereitet. Um auch bei Kommunalwahlen auf informative Werkzeuge, Apps und Visualisierungen zurückgreifen zu können, stehen viele der bei Wahl.Daten.Helfer. entwickelten Apps und Visualisierungen und deren Code zur freien Nutzung zur Verfügung. Ziel von Wahl.Daten.Helfer. war es auch, in den teilnehmenden Städten die Entwicklercommunity besser mit der Verwaltung zu vernetzen und damit Ideen für zukünftige Projekte anzustoßen. Jungwähler   Folgend möchten wir einige Hacks vom Wahlwochenende vorstellen. Weitere Beispiele findet ihr hier: wahldaten.hackdash.org Beispiele aus Köln

stimmzettel

  • Interaktiver Stimmzettel Köln: Der interaktive Stimmzettel ist die App für alle Wahlangelegenheiten vor, während und nach der Wahl. Vom Stimmzettel über Kandidateninformationen bis hin zur interaktiven Zählung der Stimmen und der Wahlbeteiligung.
  • Wahlquiz: Da man mit der politischen Bildung nicht früh genug beginnen kann, haben sich auf dem Wahl.Daten.Hack. junge Menschen zwischen sechs und 12 Jahren mit der Wahl auseinandergesetzt und ein Quiz entworfen.
  • Fotos von der Kölner Veranstaltung
  Beispiele aus Berlin
  • Interaktive Karte, über die sich der Einfluss der einzelnen Bundesländer auf das Gesamtergebnis erschließt. Einzelne Bundesländer können gemutet werden.
spiegel
  • Partei-Erwähnungen in den Medien: Grafik zu den Erwähnungen einzelner Parteien auf Spiegel Online im Monat vor der Wahl.
  • Wahl-Tracking-App: Javascript-Implementation für die Umrechnung der Wahlergebnisse des Bundeswahlleiters auf Bundestagssitze. Dabei kann auch das Wahlrecht von 2009 als Berechnungsgrundlage genommen werden.
  • Koalitions-Cocktails: Für alle, die sich direkt nach der Wahl schon mal eine Koalition zusammen trinken wollen, hat das Projekt Koalitions-Cocktails eine Anregung zu den Zutaten. Ein Projekt zur Wahl mit Augenzwinkern. ;)
  • Fotos von der Berliner Veranstaltung
  Beispiele aus Ulm
  • Korrelationskoeffizienten: Martin Salzer hat den Korrelationskoeffizienten zwischen je zwei Parteien über alle Wahlbezirke in Ulm hinweg für die Bundestagswahlen 2009 und 2013 ermittelt.
  • Interaktive Karte der Direktkandidaten aller Wahlkreise: Neben der Liste an Direktkandidaten pro Wahlkreis lässt sich damit zum Beispiel beantworten, wo die jüngsten Direktkandidaten zur Wahl stehen oder in welchen Wahlkreisen überwiegend Direktkandidatinnen zur Wahl stehen (Spoiler: relativ wenige).
 

Code for All – Open Knowledge Foundation Deutschland meets Code for America

- August 5, 2013 in Anwendungen, Apps, code for all, code for america, Deutschland, Featured, offene Daten, offenes Wissen, Open Knowledge Foundation, Programm, Stipendiat, Stipendien

Anfang Juli war ein Teil des OKF DE Teams zu Gast bei Code for America in San Francisco. Vor Ort hatten wir Gelegenheit uns intensiv mit dem Code for America Team auszutauschen und interessante Einblicke in das Programm zu bekommen. Diese Einblicke und den Grund unseres Treffens wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten, es folgt ein kurzer Bericht.
Code for All Team

“Code for All” Teampic

Was ist Code for America? Code for America ist eine NGO die 2009 in San Francisco gegründet wurde. Die Idee hinter der Initiative ist es, die öffentliche Verwaltung enger mit technologischen Vordenkern zu vernetzen und so mehr externes Wissen in unterschiedliche Bereiche der Verwaltung einfließen zu lassen. Ziel ist es, das Innovationspotenzial junger technikaffiner Experten für die öffentliche Verwaltung nutzbar zu machen und so neue Lösungsansätze für alltägliche Herausforderungen in der Interaktion zwischen Bürgern und Verwaltung zu denken und Anwendungen für moderne öffentliche Dienstleistungen zu entwickeln. Durch neue innovative Services und veränderte Prozesse soll die Kommunikation zwischen Bürgern und Staat verbessert und die öffentlichen Verwaltung offener und effizienter werden. Herzstück von Code for America ist ein Stipendienprogramm, in dem Innovationsteams gemeinsam mit Städten an Herausforderungen und Problemen in Bereichen der öffentlichen Verwaltung arbeiten und nützliche Apps und Werkzeuge für BürgerInnen und die Verwaltung entwickeln. Unterstützt wird das Programm in den USA von einem hochkarätigen Vorstand aus der IT- und Technologie Szene. Der Grund unseres Besuchs Nach dem Erfolg unseres Inkubator-Programms Stadt Land Code haben wir Anfang des Jahres überlegt, wie man das Programm ausweiten und weiterentwickeln könnte. Dabei hat uns der Ansatz des Stipendienprogramms von Code for America sehr zugesagt. Insbesondere die enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklern, Designern und Verwaltungsmitarbeitern stellte für uns eine spannende Weiterentwicklung des Inkubators dar. Denn durch die Kooperation werden nicht nur neue digitale Werkzeuge und Services entwickelt, sondern auch Prozesse verändert und ein Umdenken innerhalb des Verwaltungsapparats angestoßen. Aus dieser ersten Idee wurde eine Partnerschaft und die Open Knowledge Foundation Deutschland Teil der internationalen Ausweitung von Code for America: Code for All. Weitere Partner der internationalen Ausweitung sind Mexico City und die Karibik. Um den internationalen Teams die Möglichkeit zu geben, das Programm und die anderen Partner besser kennenzulernen, wurden alle “Code for All”-Partner zu einem mehrtägigen Workshop ins Code for America Büro nach San Francisco eingeladen. Tim O´Reilly Die Einblicke Während unseres Besuches hatten wir nicht nur Gelegenheit mit Tim O´Reilly über “Government as a Platform” zu sprechen und die unterschiedlichen Programme von Code for America kennenzulernen, sondern auch die Möglichkeit aus erster Hand von den Fellows zu erfahren, was sie antreibt, warum sie bei Code for America mitmachen und welche Problemstellungen sie gerade mit den Städten bearbeiten. Die Begeisterung mit der die Fellows und das gesamte Code for America-Team an dem Programm arbeiten, hat sich während der Zeit in San Francisco auf uns übertragen. Weshalb uns nach dem Workshop mehr denn je bewusst war, dass wir dieses tolle Programm auch nach Deutschland bringen müssen. Wie in den USA sollen auch in Deutschland in Zukunft neue Ideen und Ansätze Einzug in die öffentliche Verwaltung halten und die Vordenker in den Behörden von externen Entwicklern und Designern unterstützt werden. Offene Daten sollen nicht in Datenkatalogen verwaisen, sondern von so vielen Menschen wie möglich genutzt und aufbereitet werden. In den Städten sollen Communities entstehen, die eng mit der Verwaltung zusammenarbeiten und Vehörden fortlaufend dabei unterstützen neue innovative Services und Anwendungen für Bürger zu entwickeln. Viele Stipendiaten treibt vor allem die Möglichkeit an, ihre Fähigkeiten und ihr Know-how gewinnbringend für die Gesellschaft einzusetzen. Ein Großteil der Fellows hat vor Code for America in IT-Unternehmen gearbeitet und Erfahrungen in der Umsetzung von Projekten gesammelt, das sie nun in der Zusammenarbeit mit den Partnerstädten einsetzen können. Die Zusammensetzung der Teams ist interdisziplinär, neben Softwareentwicklern, bestehen die Teams aus Designern und Profis aus dem Bereich Projektmanagement und Kommunikation.
office

Code for America Office, San Francisco

Die Ergebnisse In den USA bewerben sich jedes Jahr über 600 Stipendiaten und 60 Städte um eine Teilnahme an dem Programm. 2013 ging das Programm mit 10 Städten und 90 Stipendiaten an den Start. In enger Zusammenarbeit zwischen Stipendiaten und den teilnehmenden Städten enstehen über das Jahr Anwendungen wie Honolulu Answers, Textizen oder Procure.io. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und beteiligten Städte der letzten drei Jahre findet sich in dem Jahresbericht von Code for America. Neben dem Stipendienprogramm hat Code for America zwei weitere Programme initiiert, die zu einem nachhaltigen Civic-App Ökosystem beitragen. The Brigade – Um die angestoßenen Entwicklungen im Bereich Civic Apps und Open Data weiter voranzutreiben ist es wichtig eine lokale Community aus Entwicklern aufzubauen und sie mit Mitarbeitern der Stadt zu vernetzen. Diesen Communityaufbau zu befördern, zu unterstützen und für Austausch unter den Communities zu sorgen ist Ziel des Brigade-Programms. The Accelerator – fördert Teams die auf Basis der entwickelten Apps und Werkzeuge StartUps gründen wollen. Code for All | Deutschland In Deutschland liegt der Fokus des ersten Programmjahres auf dem Stipendienprogramm und dem Aufbau von lokalen Communities. Mit drei Städten und neun Stipendiaten wollen wir im ersten Jahr ein spannendes Programm mit vielen Workshops, lokalen Events und starken Partnern auf die Beine stellen. Momentan sind wir in Gesprächen mit potenziellen Städtepartnern und Sponsoren für das Programm. Mehr Infos zu Code for All | Deutschland findet man auf unserer PreLaunch-Page: www.codeforall.de Stay tuned & get in touch!

Die “Energy Hack” Netztour – Eine Tour in das Gehirn des Stromnetzes

- July 17, 2013 in Energiedaten, Energy, Energy Hack, Featured, Hackday, Open Knowledge Foundation

Am Freitag, den 12. Juli 2013, hatten die Gewinnerteams des Energy Hack bei einer Netztour im Berliner Stromnetz die Gelegenheit einen Blick hinter die Kulissen des Stromnetzbetriebes zu werfen. Nach einer kurzen Einführung zum Thema Stromnetzbetrieb und den aktuellen Herausforderungen beim Meistern der Energiewende konnten sich die TeilnehmerInnen in der Netzleitstelle einen Eindruck vom „Gehirn“ des Stromnetzes machen. Von hier aus wird das gesamte Berliner Stromnetz überwacht und gesteuert. Von hier kommen auch Teile der Daten die auf dem Hackday genutzt wurden und auf netzdaten-berlin.de und daten-berlin.de zur Nutzung zur Verfügung stehen. Energy Hack "Gridtour" Energy Hack "Gridtour" Im Anschluss daran ging es gemeinsam weiter in das 110.000-Volt-Umspannwerk in Mitte, wo die Teilnehmer bestaunen konnten, welche technischen Fortschritte in der Stromverteilung in den letzten Jahrzehnten gemacht wurden. Denn neben aktuellen Schaltanlagen sind in diesem Umspannwerk auch Technik-Exponate längst vergangener Tage erhalten geblieben. Zu guter Letzt konnten die Besucher am Spittelmarkt einen Blick in das Herzstück eines Umspannwerkes erhaschen: den Transformatorraum. Energy Hack "Gridtour" Die Teilnahme an einer Netztour wurde im Rahmen des Hackday für die drittplatzierte Entwicklergruppe ausgelobt. Aber natürlich durften auch alle weiteren interessierten Programmierer an der Tour teilnehmen. Durch die Tour konnten die TeilnehmerInnen Einblicke in die sonst verschlossenen Kabel und Anlagen des Verteilernetzes bekommen und in Gesprächen mit Mitarbeitern und Experten ein noch besseres Verständnis dafür entwickeln wie die Daten, die als Open Data bereitstehen, erzeugt werden und was die Herausforderungen dabei sind. Der Austausch zwischen Mitarbeitern und Entwicklern, so wie Hintergrundinformationen zu den Daten und der Netzinfrastruktur, stellen eine gute Grundlage für weitere spannende Ideen und Anwendungen zu den Energiedaten der Stadt Berlin dar. Energy Hack "Gridtour"    

Review Energy Hack – Kreative Hacks für die Energie der Zukunft

- June 18, 2013 in Energy, Entwickler, Featured, Hackday, Open Data, Open Knowledge Foundation

(english version below) 70 Entwickler + 6 Stunden hacking + ein 3D Drucker + 6 Stromzähler + Daten rund ums Berliner Stromnetz, Testdaten von Geräten und Haushalten + viel Hardware Bastelzeug = Spass & 8 kreative Hacks Hackday Crowd Am Samstag dem 15. Juni traf sich eine bunte Truppe aus Entwicklern, Open Data Enthusiasten, Energieexperten, Journalisten und Hardware Hackern im Supermarkt Berlin, um es Finnland und den USA gleichzutun und Anwendungen, Visualisierungen und Gadgets rund um die Themen Stromverbrauch, -erzeugung und Infrastruktur zu entwickeln. Heraus kam eine kreative Auswahl an Hacks, die den Verbrauch im Haushalt transparenter machen, über günstige Zeiten zum Energieverbrauch informieren oder den Verbrauch der Bezirke in Berlin visualisieren. Es folgt eine kurze Zusammenfassung des Tages und der Hacks. crowd 12:00 Uhr Nach einer kurzen Begrüßung startet der Hackday mit vier Lightening Talks. Christian Jacob von Stromnetz Berlin macht den Anfang und stellt den Open Data Ansatz von Stromnetz Berlin vor. Im Anschluss erzählt Philipp Mahr vom Energie-StartUp Awaju.com darüber, wie sehr sich Verbräuche innerhalb unterschiedlicher Haushalte unterscheiden können, wie wenig Feedback wir als Konsumenten zu unserem Verbrauch bekommen und dementsprechend auch wie schlecht wir über unseren Energieverbrauch informiert sind. Informationsvermittlung und Feedback sind zwei wichtige Schlagworte der Challenges auf dem Hackday, Schlagworte die in den Talks von Verena Schwarz (Public Art Lab) und von Jan-Erik Stange (FH Potsdam) auf der gestalterischen Ebene adressiert werden. 13:00 Uhr Den Lightening-Talks folgt die Vorstellung eines der zentralen Elemente des Hackdays: der Datensätze. Los geht es mit einer Premiere, den Echtzeitdaten zu Verbrauch und Erzeugung der Berliner Bezirke. Die Schnittstelle für die Daten wurde pünktlich zum Hackday fertiggestellt. Neben weiteren Daten zum Berliner Netz, zu historischen Lastgängen und Verbrauchsprofilen (alle Daten sind als Open Data verfügar und können über netzdaten-berlin.de oder das Berliner Portal daten.berlin.de abgerufen werden) stellte Yetu.de Testdaten zu Haushaltsverbräuchen sowie zu Geräteprofilen zur Verfügung. Auch über Berlin hinaus gab es Daten, zum Beispiel die Wind- und Fotovoltaik Hochrechnungen des Übertragungsnetzbetreibers 50 Hertz. 13:15 Uhr In einer Pitchingsession stellen die Teilnehmer erste Projektideen vor und formieren sich zu Teams. 14:00 Uhr Startschuss für den Hackday. LAN-Kabel werden verlegt, der 3D Drucker beginnt zu drucken, der Wasserkocher wird angeschmissen, damit die Anzeigen der digitalen Strommessgeräte für Testzwecke in die Höhe schießen, die Raspberry PIs blinken, Arduino Kits werden ausgepackt und in Brainstormings die Ideen sortiert. work 19:00 Alle arbeiten auf Hochtouren – der Abendsnack wird mit einer Hand an der Tastatur eingenommen. 20:00 Die Teams präsentieren ihre Projekte und Prototypen. crowd2 #1 Energotchi Energotchi basiert auf der Idee eines Tamagotchis. Ein kleines, digitales Wesen, dessen Laune sich nach dem Stromverbrauch richtet. Wird viel Strom im Haushalt des Energotchi verbraucht, ändert sich die Farbe des Energotchi auf rot und es wird wütend. Energotchi ist ein Energiesparmaskottchen für Kinder. Auf dem Hackday entstand neben der digitalen Version auch ein 3D-gedrucktes Energotchi zum Anfassen. energotchi #2 Energyclock eine Smartphone Anwendung, die Nutzern über ihren Handy-Startscreen Auskunft darüber gibt, wie günstig die Zeit zum Energieverbrauch gerade ist. Der Vorteil der Anwendung ist, dass Nutzer keine App starten müssen, sondern bereits auf ihrem Startscreen die wichtigsten Infos zum Status Quo bekommen. Verwendete Daten: Wetterprognosedaten und Echtzeitdaten der Stadt Berlin. #3 Energy Bank Energybank Die Energy Bank ist eine Anwendung, die Kindern und Jugendlichen dabei helfen soll, Strom in ihrem Kinderzimmer zu sparen und einen Überblick über den eigenen Verbrauch bzw. die eigene Einsparung zu bekommen. Über eine Leuchtanzeige bekommen die Nutzer unmittelbares Feedback zu ihrem Verhalten. Zusätzlich können sie über eine Anwendung den Verbrauch über längere Zeitperioden hinweg verfolgen. Werden Einsparungsziele erreicht, können die Kinder und Jugendlichen ihre Einsparung in Geld oder Goodies einlösen. #4 Energiekarte Berlin Die Energiekarte Berlin ist eine Visualisierung der Echtzeitdaten zum Verbrauch der Stadtteile. Auf Basis einer Farbcodierung kann schnell erfasst werden, welcher Bezirk gerade am meisten Strom verbraucht. Live: http://felixebert.de/energyhackday #5 Consumption Bubbles printer Consumption Bubbles ist ein interdisziplinäres Projekt. Yoda besteht aus einem 3D-gedruckten Kopf mit leuchtenden LED-Augen und einer kleinen Luftpumpe. Yoda kann sprechen und informiert seine Schüler über den aktuellen Stromverbrauch und warnt sie bei zu hohem Verbrauch mit „This is the path to the dark side”, dabei leuchten seine Augen in unterschiedlichen Farben. Sein volles Können entfaltet Yoda unter Wasser, dann bewegt sich sein Mund über Luftblasen beim Sprechen. Zusätzlich kann man an der Größe der Blasen den aktuellen Stromverbrauch ablesen. Update: Video von Yoda in Aktion. #6 iPhone App für Volkszähler Der vorgestellte Prototyp liest aktuelle Daten von einer Volkszähler-Installation und zeigt sie auf dem iPhone an. Gleichzeitig wird angegeben, wie viel der aktuelle Verbrauch kostet. #7 Flickrgy Flickrgy basiert, wie der Name bereits verrät, auf Flickr-Streams. Je nachdem wie viel Strom in einer Stadt/oder einem Haushalt gerade verbraucht wird, ändern sich die Inhalte der über Schlagworte gefilterten Bilder. Ist der Verbrauch gering, zeigt der Stream schöne harmonische Bilder, wird viel verbraucht, ändern sich die Bilder hin zu eher depressiven und dunklen Fotos. #8 Smeterengine-JSON SmeterEngine-JSON ist ein Proxy für den Last-Web-Service von Stromnetz Berlin, der die Anfrage an die Schnittstelle vereinfacht und sie auch direkt aus dem Browser ermöglicht. Eine Jury bestehend aus Vertretern der Open Knowlegde Foundation, Stromnetz Berlin und Yetu prämierte die Anwednungen. Die Preise gingen an folgende Anwendungen/Prototypen: Winners
  • Erster Preis:
Consumption Bubbles. Gewinn: Arduino Kits von fritzing.
  • Zweiter Preis:
Energotchi. Gewinn: Raspberry PIs und Zubehör.
  • Dritter Preis:
Energy Bank und Team Flickrgy. Gewinn: eine Tour das Berliner Stromnetz. Vielen Dank allen Teilnehmern und Unterstützern für den großartigen und inspirierenden Tag! Bis zum nächsten Hackday! Mehr Fotos vom Event finden sich auf Flickr. Pizza   (english version) Review energy hack – Creative hacks for the future of energy

70 developers + 6 hours of hacking + one 3D printer + 6 electric meters + data of Berlin’s electricity grid + test data of devices and households + loads of creative hardware toys = fun and 8 creative hacks

On Saturday 15 June 2013 a colourful group of developers, open data enthusiasts, energy experts, journalists and hardware hackers gathered at Supermarkt Berlin to imitate Finland and the USA. Their aim was to develop applications, visualisations and gadgets all about electricity consumption and generation as well as infrastructure. The outcome shows creative hacks, that make the energy consumption of households more transparent, inform about the best time to spend energy and visualize energy consumption in Berlin’s districts. Now follows a summary of our hack day as well as the projects.

12:00 pm – After a short welcome session, we started the hack day with four lightening talks. The first to start was Christian Jacob from Stromnetz Berlin, who presented the company’s open data approach. Afterwords Philipp Mahr from the energy startup awaju.com presented how strongly consumptions within different households can differ from each other, how little feedback we as consumers get, thus how poorly informed we are about our energy consumption. “Information transfer” and “feedback” were two key terms of the challenges of our hack day, which were also addressed by Verena Schwarz (Public Art Lab) and Jan-Erik Stange (FH Potsdam) on a design level in their talks.

01:00 pm – After the lightening talks, one of the central element of the hack day was presented: the data sets. The presentation of real-time data on energy consumption and generation in Berlin’s districts was a first. The interface for all data was completed in time for the hack day. Data sets of Berlin’s electricity grid as well as current and historical consumption profiles were available (all data is open and can be accessed at netzdaten-berlin.de and daten.berlin.de). Test data on household consumptions as well as device profiles were provided by yetu.de. Furthermore data including wind and photovoltaic projections were provided by the transmission system operator 50 Hertz.

01:15 pm – Within the pitching session, participants presented their project ideas and informed themselves about all groups.

02:00 pm – Kick off for the hack day. LAN cables were placed, the 3D printer was printing, the water kettle was boiling water to stimulate the display of the digital electricity-meters for test purpose, the Raspberry PIs were blinking, Arduino Kits were unpacked and ideas were sorted in brainstorming sessions.

 07:00 pm – The work was in full swing. A quick meal was snatched in front of the computer.

 08:00 pm – All teams presented their projects and prototypes.

 #1 Energotchi – Energotchi is based on the idea of a Tamagotchi. It is a small digital creature, whose mood is connected to electricity consumption. If electricity in a household is consumed in high amounts, the Energotchi changes its colour from green to red and gets angry. Energotchi is an energy saving mascot for kids. Besides a digital Energotchi, a 3D printed version was created at the hack day.

 #2 Energyclock – Energyclock is a smartphone app, that provides information on the best time to spend energy. The advantage of this app is, that all important information is already shown on the mobile startscreen, thus the user does not need to start the app. Used data: weather forecast and real-time data of Berlin city.

 #3 Energy Bank – Energy Bank is an app that helps kids and teenagers to save energy in their children’s room. Also it gives an overview of own energy consumptions and savings. The light indicator gives direct feedback to its users regarding their behaviour. Also consumption can be traced over a long period of time. Children and teenagers can trade their energy savings in money or other goodies as a reward, if they achieve saving goals.

 #4 Energiekarte Berlin – Energiekarte Berlin is a visualization of real-time data of energy consumption in Berlin’s districts. Based on colour-coding the district with the highest energy consumption can be identified quickly and easily. Live at: http://felixebert.de/energyhackday/

#5 Consumption Bubbles – Consumption Bubbles is an interdisciplinary project. Yoda consists of a 3D printed head with light up LED eyes and a small air pump. Yoda speaks and informs his students about their current electricity consumption and warns them in case of high consumptions by saying „This is the path to the dark side.“, while his eyes start lightening up in different colours. Yoda unfolds his full potential benefit under water, when his mouth starts moving with the help of air bubbles. The current electricity consumption can be seen also by the size of the air bubbles.

 #6 iPhone app for census taker– This prototype reads current data from a census taker installation and displays the results on your iPhone. The user can see simultaneously how high his expenses for the current consumption are.

 #7 Flickrgy – Flickrgy is based on the flickr streams. The content of the stream shown to the user is filtered by key terms of the pictures put on flickr. If a city or a household consumes a high amount of electricity, the picture theme changes from light, harmonic to dark and depressing.

#8 Smeterengine-JSON – Smeterengine-JSON is a proxy for the electricity load web service of Stromnetz Berlin.

Open Knowledge Foundation, Stromnetz Berlin and Yetu were representatives of the jury and rewarded the projects and prototypes as follows:

First prize winner: Consumption Bubbles. Prize: Arduino Kits by fritzing.

Second prize winner: Energotchi. Prize: Raspberry PIs and accessories.

Third prize winner: Energy Bank and Team Flickrgy. Prize: a tour through Berlin’s electricity grid

Winners

We want to thank all participants and supporters for this wonderful inspiring day! We hope to see you soon on our next hack day!

   

Das war der Int. Open Data Day 2013

- February 27, 2013 in Open Knowledge Foundation

Auf der ganzen Welt und in vielen Städten in Deutschland wie Köln, Hamburg und nicht zuletzt in Berlin wurde vergangenen Samstag der Open Data Day 2013 gefeiert. Ein großes „Yeah“ geht von uns raus an Alle, die sich in die Organisation eingebracht haben, die spontan Arbeitsgruppen gegründet, Daten analysiert und Apps entwickelt haben oder einfach aus Neugierde mit dabei waren.
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Auf dem Kölner Open Data Day waren auch Vertreter der Stadt vor Ort. Gemeinsam Während unsere Kollegen in Hamburg bei spiegel online am Pandaprojekt gearbeitet haben, hat die Open Knowledge Berlin-Fraktion mit Unterstützung von Zeit ONLINE einen offenen Hackday organisiert. Mit 40 hochmotivierten Teilnehmern wurde an mehreren unterschiedlichen Projekten „gehackt“.
Hier eine kurze Übersicht der Projekte, an denen wir gearbeitet haben:
  • Open Data Census: Bevor man sich daran macht Anwendungen und Visualisierungen aus Offenen Daten zu bauen gilt es in einem ersten Schritt zu untersuchen welche Daten überhaupt verfügbar sind. Deshalb stand das Mapping von Datensätzen am Anfang des Hackdays. Gemeinsam wurde untersucht welche der 15 wichtigsten Datensätze (Transportdaten, Hygienekontrolldaten, Schulstandorte etc.) einer Stadt in Berlin bereits verfügbar sind. Einen Überblick darüber was bereits verfügbar ist und woran noch gearbeitet wird, findet man auf der Seite des Census. Jetzt mitmachen und die eigene Stadt hinzufügen!
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  • School of Data: Im Anschluss an das Mapping der Datensätze wurden mit ca. 12 Leuten sogenannte Daten-Expeditionen gestartet. Dabei geht es darum in interdisziplinären Teams bestehend aus Designern, Entwicklern, Scouts und Storytellern Datensätze zu finden und zu analysieren. Der Outcome einer solchen Expedition kann sehr unterschiedlich sein und von einem Blogpost, über eine kleine Anwendung, bis hin zu einer Visualisierung reichen. Auf dem Open Data Day gab es zwei solche Daten Expeditionen, ein Team verglich die Motorik von Schulanfängern und mit der Anzahl der Sportstätten in ihrer Nachbarschaft und ein anderes widmete sich den Hygienekontrolldaten. Zu den Ergebnissen geht es hier.
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  • OffeneDaten.de: Gefundene Datensätze wurden in das neugelaunchte Community-Daten-Portal OffeneDaten.de eingetragen, auf ihre Lizenzen und Maschinenlesbarkeit geprüft und verbessert. Außerdem wurde damit begonnen die offenen Datensätze anderer Datenkataloge automatisiert einzupflegen.
  • Teikei: Auch das von Stadt Land <Code> gefördete Projekt Teikei traf sich auf dem Open Data Day um weiter an ihrer Plattform für Community Supported Agriculture zu arbeiten.
  • Best City Index: Auf Basis eines Vergleichs von Daten der beiden Städte Paris und Berlin wollen Nicolas Kayser-Bril und James Lafa mit einer schönen Visualisierung beweisen, dass Berlin die bessere Stadt zum Leben ist. Und das nicht nur weil sie die niedrigsten Bierpreise hat. ;)
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Bundes-Git – German Laws on GitHub

- January 4, 2013 in bundesgit, Bundestag, Featured, gesetze, github, innovation, offene Daten, Politik

If you compare software code and legislation you can find many similarities: both are big bodies of text spread over multiple units (laws/files). The total amount of text inevitably grows bigger over time with many small changes to existing parts while most of the corpus stays the same. However, the tooling and editing process for these domains is very different: while developers are in the fortunate position that they can build and improve their own tools, legislators are stuck with proprietary tools like MS Word that are simply not built to collaboratively work on a big corpus of text. But if source code and laws have a similar information structure, why not apply the tools used in software development to the legislative process? That is what Bundes-Git (“Federal Git”) is currently trying out in Germany. Bundes-Git is a Git version control repository of all German Federal Laws and Regulations as Markdown. The goal was to come up with the simplest solution to handle laws that could possibly work and integrate it well into the existing developer ecosystem.
  The idea has been well received with an article on Wired.com and articles on German IT news sites Heise and Golem. The popularity can surely also be attributed to our marvelous Bundes-Git mascot, dubbed octo eagle, thought up by myself and designed by Konstantin Käfer released under CC0 (please go this way if you are interested in a t-shirt or hoodie).

Design decisions explained

All other law storage formats use XML. But to me XML is neither human readable nor human writable. Let me get into the details of some of the design decisions:
  • Git because it’s the most popular distributed version control system right now.
  • GitHub because it’s the most popular Git host right now and comes with some nice perks like Pull Request and GitHub Pages.
  • Markdown because any more structure like XML or JSON would make it harder for humans to read or write the format and diffs would be difficult to read.
  • Naming files index.md because it works nicely with Jekyll and GitHub Pages renders all laws into a currently very simple page.
  • YAML Front Matter is necessary for Jekyll but also serves as nice a meta data store on laws.
  • Committing from branches with non-fast-forward merges because… uhmm. This is really up for discussion. I want to keep track of where changes originate and branches are created for each law publication but this heavily diverts from the clean commit history philosophy that e.g. the Linux kernel lives by.
There are some more software development concepts that can be applied to the legislation process. Here are some fun things I’d like to try:
  • A prose.io-like editor to easily create law proposals and make a pull request.
  • Measuring the complexity of corpus/laws/paragraphs and using Travis CI to test pull requests if they make the complexity worse. Pattern is a Python NLP library and they recently released a German module which I want to try on our laws.
  • Testing foreign key integrity: are all referenced paragraphs still available?
  • Create an informative visualization out of the Git log automatically like Gregor Aisch did by hand for the German political party law.
  • Let the German president sign off on commits to master.
The design decisions around Bundes-Git fit nicely into the Git/GitHub eco system but they are not set in stone. They also create some problems and annoyances that need to be fixed or circumvented. While I believe the general philosophy and the freshness of the approach is the right direction, we clearly need more discussion.

Future happenings around Bundes-Git:

  • We applied for funding at Testing 123 Global Integrity Innovation Fund. Bundes-Git definitely fits their criteria of brand new, innovative and high-risk. The decision will be made later this month, fingers crossed!
  • There will be Bundes-Git Hacker Meetup in mid January. If you are interested, sign up here.
We decided that the language of discussion on GitHub will be German, but feel free to start a conversation on the OKF Open Legislation mailing list. Also be sure to follow @bundesgit on Twitter!