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OKFestival 2014 – erstes Vorbereitungstreffen am 21. November

- November 12, 2013 in Berlin, community, Europe, Events, Featured, Konferenz, offenes Wissen, OKF Deutschland, OKFest, Open Knowledge Foundation

Knapp ein Jahr ist es her, dass sich Mitglieder und Freunde des Netzwerks der Open Knowledge Foundation zum großen Open Knowledge Festival (OKFestival) in Helsinki getroffen haben. Mehr als 1000 Besucher aus 50 Ländern trafen sich damals, um mit Referenten wie Hans Rosling über den Wert offener Daten in der Wissenschaft zu diskutieren, gemeinsam das erste “Open Book” zu entwerfen und neue Projekte zu beginnen. (Mehr Videos und Berichte) Das OKFestival fand 2012 zum ersten Mal statt und ist das größte Festival rund um das Thema offenes Wissen und offene Daten. Get ready! Weil das OKFestival nur alle zwei Jahre stattfindet, freuten wir uns sehr, einige von euch bei der OKCon in Genf wiederzusehen. Die Begeisterung wurde noch größer, als wir dort erfuhren, dass das nächste Open Knowledge Festival 2014 in Berlin stattfinden wird. Der Termin (15.-18. Juli) steht bereits fest und bald können wir auch die Location verraten. Ganz in der Tradition von Helsinki 2012 soll auch das OKFestival in Berlin von euch Open*-Aktivisten gestaltet und organisiert werden. Unzählige Satelliten-Events sollen auch kleinen Arbeitsgruppen und Spezialisten Raum zum Austausch und Kennenlernen geben. Ziel ist es, die ganze Veranstaltung so international, partizipatorisch und inklusiv wie möglich zu gestalten. Was wir uns darunter vorstellen, könnt ihr hier nachlesen. Um frühzeitig mit der Organisation und Vernetzung zu beginnen, laden wir euch zum ersten offenen Vorbereitungstreffen am 21. November in den Supermarkt ein. Um 19 Uhr geht es in der Brunnenstr. 64 (13355 Berlin) los. Nach einer kurzen Einstimmung, wir haben einige von euch eingeladen kurz zu erzählen, was sie antreibt sich für offenes Wissen zu engagieren, wollen wir uns darüber unterhalten, wie wir das OKFestival gemeinsam gestalten können und welche Themen euch wichtig sind. Kommt vorbei und bringt euch ein!   21. November, 19 Uhr Supermarkt (Brunnenstr. 64, 13355 Berlin) Anmeldung und aktuelle Informationen.   Weitere Informationen zum OKFestival 2014 gibt es hier: 2014.okfestival.org Folgt dem OKFestival auf Facebook und twitter!  

Aktivitäten und Projekte im Oktober 2013

- November 6, 2013 in Featured, Geodaten, Informationsfreiheit, oer, offene Daten, OGP, Open Access, Open Development, Open Knowledge Foundation, open-education, open-government, Zugang gestalten

Monatlicher Bericht über Aktivitäten und Projekte der Open Knowledge Foundation Deutschland.

Ein fröhliches Halloween wünschen wir! (CC-BY)

Rückblick in den Oktober Ende Oktober fand in London das Jahrestreffen der Teilnehmerländer der Open Government Partnership statt. Wir waren vor Ort und haben über unsere Versuche, Deutschland zu einem Beitritt zu bewegen, <a href="http://okfn.de/2013/11/open-government-partnership-summit-2013-wo-ist-eigentlich-deutschland/”>berichtet. Der Open Data-Index, den wir kurz vor dem OGP-Treffen veröffentlicht haben, zeigt, wo die einzelnen Länder stehen. Er zeigt auch, dass die Bundesregierung noch einiges tun muss, um ihren Verpflichtungen aus der G8 Open Data Charter nachzukommen. Aber es gibt auch gute Neuigkeiten: Das Umweltbundesamt hat ein Portal für Emissionsdaten gelauncht. Bis zum nächsten Open Data-Index planen wir, gemeinsam mit der Verwaltung alle geforderten Datensätze zu öffnen. Wichtiges Werkzeug dafür ist das deutschlandweite Datenportal GovData.de, das in den letzten Wochen umfangreich evaluiert wurde. Zugang gestalten CC-BY-SA 3.0, David Jakob Wir möchten euch herzlich zu unserer Konferenz “Zugang gestalten!” (28./29.November) ins Jüdische Museum Berlin einladen! Zwei Tage lang werden Experten aus Kultur, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik aktuelle Fragen des Zugangs zum kulturellen Erbe erörtern. In den nächsten Tagen stellen wir euch die Sprecher und das Programm vor, hier könnt ihr den Flyer downloaden. Der Eintritt ist frei – registriert euch jetzt!       Open Access Tage Vor zehn Jahren – am 22. Oktober 2003 – haben die wichtigsten deutschen Forschungsnetzwerke die Berliner Erklärung, die den offenen Zugang zu wissenschaftlichen Forschungsergebnissen thematisiert, unterschrieben. Anlässlich des runden Geburtstags gab es viele Veranstaltungen zum Thema Open Access. Wir begrüßen die Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft, Forschungsförderung an frei zugängliche Veröffentlichungen zu koppeln. Wer in Berlin ist, sollte sich die Ausstellung der Max-Planck-Gesellschaft ansehen und deren begleitende Veranstaltungsreihe besuchen. Abgeschlossen wird sie mit dem zentralen Festakt zum Jubiläum der Berliner Erklärung am 19. und 20. November.   Was wird spannend? opendecvamp Allen Open Education-Enthusiasten können wir den Open Education Booksprint am 22. November im Wikimedia Büro in Berlin empfehlen: Diskutiert mit anderen über das Thema und erarbeitet gemeinsam Positionen zu Open Education. Ebenso in Berlin findet bei Frauenhofer FOKUS der zweite Open Data Dialog (18.-19.Nov.) mit dem Thema “Think open, think business” statt. Mit der Umsetzung von Open Government in Kommunen beschäftigt sich die Veranstaltung “Offene Kommunen.NRW – Schritte in die Praxis” in Wuppertal. Open for Change heißt es auch in Amsterdam (7.-8.11.). Wir empfehlen euch, dort am Open Development Camp teilzunehmen. Geodaten in Berlin werden immer freier – wie beispielsweise die Berliner Straßen und Hausnummern mit Geokoordinaten, die als Open Data heruntergeladen werden können. Zusammen mit der Stadt und anderen Partnern planen wir bereits einen Hackday rund um Geodaten, der im Frühjahr 2014 stattfinden soll. Wenn ihr euch in den Verteiler eintragt, halten wir euch stets auf dem Laufenden!   Schon gesehen? schongesehen Wir sind auf der Suche nach enthusiastischen Menschen, die sich mit uns gemeinsam für offene Daten einsetzen wollen. Wir bieten Praktika im Bereich Projekt und Tech – bewirb Dich bei uns! Zum Abschluss der 8. Internationalen Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Berlin vom 20. Sept. forderten Informationsfreiheitsbeauftragte aus aller Welt die Stärkung der Transparenz auf nationaler und internationaler Ebene. Einer interessanten Beschäftigung haben sich Studierende der Molekularbiologie in Graz gewidmet: Sie trafen sich zum Biohacking . Willst du unseren Monatsrückblick regelmäßig erhalten? Dann abonniere unseren Newsletter.

Open Data Index 2013 – Deutschland bleibt Open Data Entwicklungsland

- October 30, 2013 in Deutschland, offene Daten, offener Haushalt, OGP, okfn, Open Data Census, Open Data Index, Open Government Partnership, Positionen

Kurz vor dem jährlichen Treffen der Mitglieder der Open Government Partnership in London hat die Open Knowledge Foundation den aktuellen Open Data Index 2013 veröffentlicht. Der Index sammelt Informationen zu 70 Ländern und zeigt das alle Regierungen sich noch schwer tun, wichtige Informationen offen und frei zugänglich zu veröffentlichen. Der Open Data Index bewertet die Länder anhand der Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Informationen und Daten in zehn wichtigen Bereichen. Darunter fallen Datensätze und Datenbanken wie der jährliche Haushalt der Regierung, die getätigten Ausgaben, Wahlergebnisse, Statistiken, Kartenmaterial und Schadstoffemissionen. OD_Index2013 Deutschland (Ergebnisse) gehört im Index nicht zur Spitzengruppe und ist von den Pionieren in Sachen Open Data, wie Großbritannien, den USA und Dänemark weit entfernt. Das liegt vor allem daran, dass viele wichtige Datensätze wie die Postleitzahlen aber auch Datenbanken wie das Handelsregister nicht offen zugänglich sind. Dabei hat Deutschland mit dem Launch des Datenportals GovData.de eine gute Basis für die zentralen Bereitstellung offener Daten geschaffen. Nun geht es daran die fehlenden Lücken zu schließen und z.B. im Falle der Fahrpläne auch halbstaatliche Betriebe wie die Deutsche Bahn zur Veröffentlichung ihrer Daten zu zwingen. Mit der Unterzeichnung der G8 Open Data Charta im Sommer diesen Jahres verpflichtet sich die Bundesregierung, einen nationalen Aktionsplan zu entwickeln und zeitnah umzusetzen. Der Index zeigt nun deutlich an welcher Stelle die kommende Regierung ansetzen muss, um ihrer Verpflichtung nachzukommen. Um den Prozess der Veröffentlichung von Verwaltungsdaten in Zukunft gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft zu koordinieren, empfiehlt die Open Knowledge Foundation Deutschland den Beitritt zur Open Government Partnership (OGP). Das Ziel mit der Veröffentlichung der genannten Verwaltungsdaten Transparenz und Innovation zu fördern würde mit den Zielen von offener Rechenschaftslegung, Korruptionsbekämpfung und Beteiligung, kurz der Idee eines Open Government erweitert. Dazu bieten Treffen und der Austausch mit den OGP Mitgliedern, wie derzeit in London die Möglichkeit von den Erfahrungen anderer Länder zu lernen und Anfängerfehler zu vermeiden.  

Drittes Barcamp Offene Kommunen.NRW am 9. November

- October 28, 2013 in Barcamp, Behörden, community, Deutschland, Events, Kommune, NRW, open-government, Termine

Am 9. November veranstaltet das Kompetenznetz Bürgerhaushalt die dritte Tagung “Offene Kommunen.NRW – Schritte in die Praxis” in Wuppertal. cropped-oknrw-logo_960x80 Die Veranstaltung ist als Barcamp organisiert und soll von den Teilnehmerinnen inhaltlich mit gestaltet werden. Zentrales Thema ist die Umsetzung von Open Government in Kommunen. Die Veranstalter wollen politischen Initiativen wie die Open Government-Strategie die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen als Anlass nehmen, um über Schritte zu diskutieren, die eine Kultur der politischen Mitwirkung ermöglichen. Die Veranstaltung richtet sich an Bürger, Politiker, Verwaltungsmitarbeiter, Wissenschaftler und Unternehmer und andere Interessierte. Der Eintritt ist kostenfrei. Weitere Informationen zur Veranstaltung, den Schwerpunkten und zur Anmeldung findet ihr auf www.oknrw.de  

Aktivitäten und Projekte im September 2013

- October 9, 2013 in Deutschland, Featured, Hackday, Informationsfreiheit, Konferenz, Newsletter, OKCon, OKF Deutschland, Open Access, Open Knowledge Foundation

Monatlicher Bericht über Aktivitäten und Projekte der Open Knowledge Foundation Deutschland.

Die fröhlichen Gesichter von “Jugend hackt” (CC-BY)

Rückblick in den September Für einen detaillierten und persönlichen Rückblick auf die Open Knowledge Conference in Genf hat unser Team einen gemeinsamen Blogpost geschrieben. Die schönste Veranstaltung im September war “Jugend hackt”, der erste Open Data-Hackday für 12- bis 18-jährige Jugendliche aus ganz Deutschland. Wir können euch das Video und die entstandenen Projekte nur wärmstens ans Herz legen. Wer über die nächste Jugend hackt-Veranstaltung auf dem Laufenden bleiben möchte, trage sich in diesen Verteiler ein.   21. Bust FragdenStaat.de Am 28. September war der International Right to Know Day. Er erinnerte uns alle daran, dass wir das Recht auf Akteneinsicht haben – doch wir müssen es auch wahrnehmen! Wie und wofür das Informationsfreiheitsgesetz genutzt werden kann, zeigen wir euch auf unserem Seminar am 16.10. Meldet euch schnell an! FragdenStaat.de kann bisher nicht in allen Bundesländern genutzt werden. Das möchten wir ändern. Helft uns dabei, Adressen von weiteren Behörden der fehlenden Länder zu sammeln. Gern könnt ihr auch euren Freunden erzählen, wie sie www.FragdenStaat.de nutzen können.   21. Bust Wahl.Daten.Helfer. Die Wahlen waren das bestimmende Thema im September – Grund genug uns die dazugehörigen Daten und ihre Zugänglichkeit anzusehen. Wahlergebnisse bilden die Grundlage der nächsten Regierung und vieler bunter Darstellungen. Bisher waren detaillierte Wahlergebnisse selten als offener Datensatz zu finden. Um das zu ändern und auf Veranstaltungen mit verfügbaren Wahldaten zu arbeiten gründeten wir mit Kölner Freunden die Aktion “Wahl.Daten.Helfer.“. Auf unserem Blog findet ihr einen Überblick über die Resultate und Fotos von den Veranstaltungen. Im Nerdhub Magazin gab es einen kurzen Bericht.   21. Bust Was wird spannend? Die Geodaten von Berlin werden Schritt für Schritt freier und Anfang nächsten Jahres wird es einen Hackday zu offenen Geodaten geben. Wir werden Termin und Ort rechtzeitig bekannt geben. Wir arbeiten fleißig am Programm für die Konferenz “Zugang gestalten!” und werden bald die Sprecher vorstellen! Kostenlos anmelden, könnt ihr euch aber schon jetzt. Außerdem findet am 18./19. November der Internationale Open Data Dialog statt. Unter dem diesjährigen Motto “THINK OPEN, THINK BUSINESS” wird ein Blick in die Zukunft gewagt und das Potential von Open Data für Unternehmen erkundet. Der wichtigste Termin des nächsten Jahres wird das Open Knowledge Festival. Dem weltweit größten Festival rund um offenes Wissen. Wir haben das unbeschreibliche Glück euch mitteilen zu können, dass ihr diesmal nicht weit fahren müsst, es wird vom 15. bis 18. Juli in Berlin stattfinden!   3sat-Beitrag “Was ist Open Data”   Schon gesehen? Als open culture Enthusiasten sind wir Unterzeichner des Berliner Appells zum Erhalt des digitalen Kulturerbes! Unterzeichnet mit! Noch vor der Wahl besuchte uns das 3sat-Magazin “nano” in unsem Büro und erstellte einen schönen Erklärbär-Beitrag zu “Was ist Open Data?”. Die Autofahrer unter euch werden von der neuen amtlichen Meldestelle für Benzinpreise gehört haben. Noch sind deren Daten nicht frei verfügbar. Zwei Open Data Aktivisten wollen das ändern. Wir sind gespannt ob es klappt. Ihr interessiert euch für Open Access? Christian Heise hat nach den OA Tagen 2013 zehn Punkte gesammelt, die für die weitere Entwicklung des Themas wichtig werden.  

Open Knowledge Conference 2013 – Rückblick

- October 9, 2013 in community, Europe, Events, Featured, Konferenz, OKCon, OKF Deutschland, Open Data, Open Knowledge Foundation, Open Science, open-government, Termine

Die Open Knowledge Conference 2013 ist vorbei. Vom 16. bis zum 18. September haben wir vom Team der Open Knowledge Foundation Deutschland in Genf Experten, Designer, Forscher, Mitarbeiter von Behörden und internationalen Organisationen, Startup-Gründer und Mitgliedern der Open Knowledge Foundation aus aller Welt getroffen. Themen der Konferenz waren neue Entwicklungen u.a. rund um Open Data, Open Science, Open Aid und Open Government. OKConBanner Das Programm war voll mit spannenden Sessions und bekannten Referenten wie Ellen Miller (Sunlight Foundation), Jay Naidoo (Global Alliance for Improved Nutrition) und Chris Taggart (Open Corporates). Für einen guten Überblick über alle Workshops, Arbeitsgruppen und Vorträge können wir das Archiv des Liveblogs und die die Dokumentation der Conference auf eventifier empfehlen. Bilder und weitere Berichte gibt es auf dem Blog der Open Knowledge Foundation. Durch die Breite und Vielfalt der Veranstaltungen war es sehr schwer einen Überblick über die einzelnen Sessions der Conference zu behalten. Wir haben deswegen hier die Erlebnisse unseres Teams kurz gesammelt: Claudia Schwegmann Meine Highlights waren ganz klar die beiden leidenschaftlichen Keynotes von Jay Naidoo und Rakesh Rajani. Jay Naidoo aus Südafrika sprach über seine Erfahrungen in mehreren Jahrzehnten als Aktivist für Arbeiterrechte und gegen Apartheid und forderte die OKCON Teilnehmer auf, eine Revolution der Ethik zu starten. Hacker und Open Data-Aktivisten müssen ihre Fähigkeiten und Werkzeuge nutzen, Gerechtigkeit und Ethik voranzutreiben.     Die Keynote von Rakesh Rajani von Twaweza aus Tanzania ging in eine ähnliche Richtung. Rakesh Rajani ist im Leitungskomittee der Open Government Partnership und seit vielen Jahren aktiv, um Transparenz und Rechenschaftslegung in Tanzania voranzutreiben. Auch er mahnte die OKCon Teilnehmer, das Ziel sozialer Gerechtigkeit im Blick zu behalten und Open Data, Visualisierungen, etc. nur als Werkzeuge zu verstehen. Um das Ziel zu erreichen, so Rakesh, ist es manchmal auch sinnvoll unperfekte Transparenz und unperfekte Open Data Initiativen zu akzeptieren und mit politischen Entscheidungsträgern kooperativ zusammen zu arbeiten.     Ein drittes Highlight aus meiner Sicht war die Vorstellung einer phantastischen Plattform von Transparency International in Georgien, auf der die Vergabe öffentlicher Aufträge komplett transparent gemacht wird. So können öffentliche Aufträgel mit Parteispenden oder Familienmitgliedern von Politikern verknüpft werden. Wunderbar. Neben diesen punktuellen Highlights war aber auch die Konferenz insgesamt ein tolles Erlebnis. Der Austausch mit Aktivisten und Weltverbesserern aus allen Teilen der Erde ist eine Vitaminkur für die manchmal mühsame Arbeit für offene Daten in Deutschland.   Helene Hahn Neben den zahlreichen spannenden Talks der OKCon habe ich mit viel Begeisterung die Sessions im Bereich open culture und openGLAM verfolgt. Gut gelungen finde ich dabei den Mix zwischen dem partizipativen Format des openGLAM Workshops am Montag, bei dem es darum ging, einen Aktionsplan für openGLAM-Aktivitäten für die Schweiz zu entwickeln, und den Talks zum Thema “Building a Cultural Commons”. An dieser Stelle möchte ich auf den Vortrag von Anna Gold von der California Polytechnic University verweisen, die über das Verhältnis zwischen Bibliotheken und open culture referiert hat.   Demnach sollten Bibliotheken weit über den Austausch von institutionell erzeugten Daten hinaus ein starkes System für offene Kultur bilden (multicommons). Dieser Ansatz lässt sich auch auf andere Gedächtnisinstitutionen gut übertragen. Marcus Dapp Ich war sehr beeindruckt von der Anzahl und Internationalittät der Teilnehmer. Die Organisatoren haben es geschafft, einen tollen MIx zwischen eindrücklichen speakers und hands-on workshops unter einen Hut zu kriegen. Besonders eindrücklich fand ich, wie Ellen Miller (CEO Sunlight Foundation) selbstkritisch dem Publikum ins Gewissen geredet hat, dass wir nicht immer nur die “liebe Community” sein sollten, denn ohne Druck werden wir über einen gewissen Punkt nicht hinauskommen.     Dazu passte auch, dass im Panel “Herausforderungen von Open Data” am Tag vor der Konferenz schon über 50 Interessierte dabei waren. Ebenso eindrücklich war, was für voraus denkende Leute in der britischen Verwaltung arbeiten – unbedingt Paul Maltby anschauen. Insgesamt ein tolles Event, grosses Dankeschön an alle OrganisatorInnen!   Martin Koll Für mich war auf der OKCon besonders der Open Science Vortrag von John Ellies vom CERN über die Suche nach dem Higgs Bosom spannend und unterhaltsam. Weiter habe ich mich sehr über die Ergebnisse des Law-Hackathon gefreut. Dort wurde u.a. einer Suche für Gesetzestexte und der “Open-this-Data-Button” entwickelt. Ich kann mich meiner Kollegin Marieke Guy nur anschließen und sagen, es war ein tolles Erlebnis und sicher nicht meine letzte OKCon! OKCon 2013   Wir hoffen ihr findet Zeit einige der spannenden Sessions anzuschauen und besucht mit uns gemeinsam die nächste OKCon.   Das nächste große Ereignis der Open Knowledge Foundation ist das Open Knowledge Festival 2014, welches wir liebevoll OKFest nennen. Lange mussten wir uns als Deutscher Teil des Netzwerk zurückhalten vor Freude nicht heraus zu posaunen, dass das OKFest 2014 vom 15. bis 18 Juli in Berlin stattfinden wird! Neben tausenden schönen Veranstaltungen werden wir dort den 10. Geburtstag des Open Knowledge Foundation feiern. Das wir diese Party mit ausrichten dürfen, ist uns eine ganz besondere Ehre. Wir freuen uns riesig und laden natürlich euch alle ein, das Event mit uns zu gestalten. Um euch einen kleinen Vorgeschmack darauf zu geben, was euch erwartet, verlinken wir hier noch einmal auf den Bericht zum letzten OKFest in Helsinki. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass das OKFest 2014 ein wahres Fest wird!  

Die Berliner Geodaten stehen ab sofort kostenfrei zur Verfügung

- October 4, 2013 in Behörden, Berlin, Deutschland, Geodaten, Lizenzen, offene Daten, Open Transport

Nach längeren internen Vorbereitungen teilte die Senatsverwaltung am Anfang der Woche mit, dass ab dem 1. Oktober die amtlichen Geodaten der Vermessungsverwaltung angelehnt, an die die Open-Data-Prinzipien kostenfrei abgegeben werden. Damit erlaubt der Senat uns allen die kommerzielle und nicht-kommerzielle Nutzung von Luftbildern, daraus abgeleiteten digitalen Orthophotos, der Informationen über Bodenrichtwerte, von topographischen Landeskartenwerken und der Liegenschaftskarten. Die online bereitgestellten Angebote können ohne Lizenzgebühren genutzt werden. Auch die offline Bereitstellung wird bis auf die Erhebung der Grenzkosten gebührenfrei. Bisher sind auf dem Geoportal der Hauptstadt noch nicht alle Inhalte auf die neuen Nutzungsbestimmungen umgestellt. Das liegt vor allem an Abstimmungsproblemen mit anderen Berliner und Brandenburger Behörden. Bei den neuen vereinfachten Nutzungsbestimungen, die die bisher üblichen individuellen Nutzungsverträge ablösen, orientiert sich die Senatsverwaltung an der „Verordnung zur Festlegung der Nutzungsbestimmungen für die Bereitstellung von Geodaten des Bundes“ kurz GeoNutzV. Dabei handelt es sich im wesentlichen um die Einräumung umfassender Nutzungsrechte mit der Verpflichtung zur Quellenangabe, also ähnlich einer einfachen Attributionslizenz, und somit im großen und ganzen open-data-freundlich ist. Die GeoNutzV ist die Umsetzung der INSPIRE Richtline, von 2007, zu der Deutschland auf Bundes wie auf Länderebene verpflichtet ist. Berlin ist das erste Bundesland, dass diesen Schritt nun auf Landesebene umsetzt. Damit übernimmt Berlin in Deutschland wieder einmal eine Vorreiterrolle im Bereich der Öffnung wichtiger Verwaltungsdaten. Die Bereitstellung der Geodaten ist ein weiterer wichtiger Baustein in der Open-Data-Initative des Landes. Wir als Open Knowledge Foundation freuen uns über diese Schritt. Wir rufen nun Entwickler, Startups und Unternehmen dazu auf, die freigegebenen Karten und Informationen zu nutzen, in eigene Anwendungen einzubauen und für ein breites Publikum aufzubereiten. Erste Beispiele, wie die Seite von Dominik Moritz, die eine schnelle Übersicht über verschiedene Angebote des Kartenangebots der Stadt gibt, können nur der Anfang einer umfangreichen Nutzung des Datenpools sein. Gerade im Bereich Geodaten, können viele Interessante und nützliche Anwendungen geschaffen werden. Wie beliebt Kartenangebot sein können, zeigt das Beispiel Zürich. Auf dem Datenportal der Stadt gehören sie zu den am meisten heruntergeladenen Datenpaketen.

Informationsfreiheit und die Bundestagswahl

- September 20, 2013 in Deutschland, frag den staat, Informationsfreiheit, Transparenz

Wie stehen die großen Parteien zur Bundestagswahl zu einer möglichen Verbesserung des IFG? Viele Parteien haben sich mehr Transparenz, Bürgerbeteiligung und Informationsfreiheit auf die Fahnen geschrieben und dieses ins Wahlprogramm aufgenommen. Dieser Artikel erläutert die Forderungen der Parteien in Hinblick auf eine geplante Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG). Zum 01. Januar 2006 trat das „Gesetz zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes“ kurz: Informationsfreiheitsgesetz in Kraft. Das Gesetz gewährt jeder Person einen Rechtsanspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen von Bundesbehörden. Hierunter fallen Akten, elektronisch gespeicherte Informationen und vieles mehr. Eine Begründung durch Interesse rechtlicher, wirtschaftlicher oder sonstiger Art ist für eine Auskunft nicht erforderlich. In dem föderalen System Deutschlands ist jedoch die Anwendung der Informationsfreiheit außerhalb des Bundes, Ländersache. So haben bisher elf Bundesländer jeweils eigene ähnliche Gesetze zur Informationsfreiheit erlassen. In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Sachsen existiert bis heute kein Landes-Informationsfreiheitsgesetz. Das Hamburgische Transparenzgesetz (HamTG) gilt als ein sehr positives Beispiel für ein Landes-Informationsfreiheitsgesetz, da es sogar eine Veröffentlichungspflicht von Informationen mit öffentlichem Interesse vorsieht. Weiterhin gilt die Informationsfreiheit auch für Unternehmen, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen. Auch die Ausnahmetatbestände sind wesentlich restriktiver als in bestehenden Landes-Informationsfreiheitsgesetzen. Während der Legislaturperiode des 16. Bundestages (2005-2009) mit einer großen Koalition der CDU/CSU und SPD gab es keine Änderung am IFG. In der 17. Legislaturperiode (2009-2013) der CDU/CSU und FDP Koalition gab am 15.08.2013 eine Änderung hinsichtlich § 10 Gebühren und Auslagen (Quelle). Wie stehen die großen Parteien zur Bundestagswahl 2013 in ihren Wahlprogrammen zur einer geplanten Novellierung des IFG? Diese Frage lässt sich durch einen Blick in die veröffentlichten Wahlprogramme zur Bundestagswahl erörtern. Hierzu werden die Parteien geprüft, die laut den letzten Umfragewerten einzeln über 2 % erreichen. Die entsprechenden Auszüge aus den Wahlprogrammen zum Thema IFG finden sich hier.   AfD In dem Wahlprogramm findet sich hierzu kein direkter Hinweis.   CDU/CSU In dem Wahlprogramm findet sich hierzu kein direkter Hinweis.   DIE LINKE Auf der Seite 73 des Wahlprogramms zur Bundestagswahl 2013 findet sich folgender Absatz im Kapitel „Demokratische Teilhabe: für eine Demokratie, in der es etwas zu entscheiden gibt“: „Umfassende Informations- und Auskunftsrechte sollen eingeführt werden. Gesetzgebung und Regierungshandeln sollen durch Open Data für Bürgerinnen und Bürger transparent gemacht werden. Wir wollen die Weiterentwicklung des Informationsfreiheitsgesetzes zu einem Transparenzgesetz (nach dem Vorbild
des gleichnamigen Hamburger Landesgesetzes), damit die Bürgerinnen und Bürger nicht erst Auskünfte beantragen müssen, sondern alle Bundesbehörden von vornherein zur Veröffentlichung amtlicher Dokumente verpflichtet sind.“(Quelle).   FDP In dem Wahlprogramm findet sich hierzu kein direkter Hinweis.   GRÜNE Als eine der zentralen Themen steht die informationelle Selbstbestimmung und das Recht auf öffentliche Informationen – die Informationsfreiheit – im Mittel für eine lebenswerte digitale Gesellschaft, laut Aussage auf Seite 195. Die näheren Ausführungen und Ziele finden sich als eigener Unterpunkt „Informationsfreiheit und Transparenz konsequent ausbauen“ im Kapitel „Demokratie erneuern“ ab Seite 210 (Quelle). Einen Ausbau des IFG findet sich wörtlich wieder: „Wir wollen das – maßgeblich von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 2006 durchgesetzte – Informationsfreiheitsgesetz des Bundes ausbauen zu einem umfassenden Transparenzgesetz. Der überbordende Katalog der Ausnahmeregelungen ist gründlich abzuspecken. Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse und das Urheberrecht dürfen nicht länger das Instrument zur Verhinderung von mehr Transparenz sein.“ Das es sich in einen gewissen Rahmen bewegen muss, bestätigt folgende Aussage: „Das Recht auf Informationszugang ist selbstverständlich nicht schrankenlos. So muss weiter umfassender Datenschutz gewährleistet sein. Ausnahmen vom Grundsatz der Informationsfreiheit müssen aber gut begründet werden.“ Welche Informationen verfügbar sein sollten, erörtert folgende Angabe: „Informationen sollen nicht nur auf Anfrage herausgegeben werden. So gehören Verträge der öffentlichen Hand ins Netz und nicht in den Panzerschrank. Staatliche Stellen sollen – proaktiv – ihre Informationen, z.B. Dokumente, Analysen, Gutachten, Erhebungen oder Statistiken von sich aus als offene Daten frei verfügbar machen (Open Data). Dafür wollen wir ein tatsächlich funktionsfähiges und erweitertes bundesweites Internetportal, in dem Daten aus Bund, Ländern und Kommunen veröffentlicht werden.“ In der weiteren Ausführung wird gefordert das Open Data Angebot vom Bundestag deutlich zu verbessern und von der technischen Seite die Maschinenlesbarkeit der Daten zu garantieren. Die Begründung für die Offenheit von Daten begründet die Grüne wie folgt: „Den freien Zugang zu Daten verstehen wir als eine Triebfeder der Wissensgesellschaft. Die Erfahrungen aus anderen Staaten zeigen, dass die umfangreiche, offene und freie Bereitstellung von Daten des öffentlichen Sektors neue wirtschaftliche Impulse geben kann: Durch Weiterverarbeitung, Veredelung und Weiterverbreitung können aus offen bereitgestellten Daten neue Anwendungen, Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entstehen.“ Schließlich findet sich auf der Seite 217 unter dem Absatz „Mit Transparenz Korruption bekämpfen – Informationsfreiheitsgesetz ausbauen“ im Kapitel „Schlüsselprojekte“ folgende Angaben für ein Korruptionsregister und Lobbyistenregister: „Mehr Transparenz verschafft auch die Weiterentwicklung der bestehenden Informationsfreiheitsgesetze zu einem Informationsfreiheitsgesetz 2.0, mit dessen Hilfe Daten zukünftig proaktiv zur Verfügung gestellt werden (Open Data). So erhöhen wir die Transparenz politischer Entscheidungen und ermöglichen Beteiligung.“   PIRATEN Die Forderungen der Piratenpartei finden sich im Abschnitt „Korruptionsbekämpfung“ vom Oberkapitel „Innen- und Rechtspolitik“ wieder. Im Abschnitt „Öffentliche Aufträge als Vorbilder für Integritätskriterien und Informationsfreiheit einsetzen“ (Quelle) wird zuerst auf die Informationsfreiheit bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen eingegangen. Näher zur Informationsfreiheit heißt es: „Die Piratenpartei fordert die bundesweite Einführung von Informationsfreiheits- und Transparenzgesetzen mit aktiver Veröffentlichungspflicht für Dokumente der öffentlichen Verwaltung und für Verträge zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft. Ferner soll die Wirksamkeit von Verträgen mit der öffentlichen Hand an ihre Veröffentlichung geknüpft werden. Ausnahmetatbestände, wie zum Beispiel Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, müssen gegen das Interesse der Öffentlichkeit abgewogen werden. Hürden, welche die Antragstellung auf Auskunft erschweren, wie zum Beispiel hohe Gebühren und lange Bearbeitungszeiten, müssen abgebaut werden. Die Regelungen der Informationsfreiheitsgesetze müssen konsequent auf Unternehmen mit Beteiligung der öffentlichen Hand ausgedehnt werden – auch wenn die öffentlichen Anteile an einem Unternehmen weniger als fünfzig Prozent betragen.“   SPD Die SPD nimmt das Beispiel des Hamburgischen Transparenzgesetzes auf im Kapitel „Demokratie Leben“ in deren Unterkapitel „Demokratie als Gesellschaftsprinzip“ (Quelle) auf Seite 97: „Wir setzen uns deshalb auch auf Bundesebene dafür ein, nach Hamburger Vorbild das Informationsfreiheits- um ein Transparenzgesetz zu erweitern. Ziel soll es sein, möglichst alle für die Öffentlichkeit relevanten Datenbestände, Statistiken, Dokumente und sonstige öffentlich finanzierten Werke frei im Internet zugänglich zu machen. Daneben wollen wir die Ministerien für mehr Bürgerbeteiligung an Gesetzentwürfen und anderen wichtigen Vorhaben öffnen.“   Fazit Anhand der vorliegenden Aussagen kann man erkennen, dass bisher nur: Die Linke, Grüne, Piraten und SPD hier eindeutige Formulierungen in den Wahlprogrammen zur Bundestagswahl haben, die eine Verbesserung des IFG fordern. Die CDU und FDP die die Einführung des IFG mit begleitet haben, äußern sich in den Wahlprogrammen zu einer Änderung nicht.   Autor: Christopher Bohlens   Zuerst veröffentlicht auf http://blog.fragdenstaat.de   Weitere Einschätzungen zu den netzpolitischen Forderungen der Parteien gibt es beim Co:Lab Netz-Radar.

Aktivitäten und Projekte im August 2013

- September 11, 2013 in Berlin, community, Featured, Hackday, Konferenz, Open GLAM, Open Knowledge Foundation, open-education, open-government

Monatlicher Bericht über Aktivitäten und Projekte der Open Knowledge Foundation Deutschland.

Tagesausflug der Open Knowledge Foundation Deutschland (CC-BY)

Rückblick in den August Mit Sekt, Grillgut und viel guter Laune haben wir eine Bootstour auf dem Müggelsee gemacht und sind dabei gehörig in Urlaubsstimmung gekommen. Zurück im Büro ging es mit unseren laufenden Projekten weiter: Für „Code for All” haben wir die Webseite überarbeitet und mit einem neuen Design versehen. Wir sind noch auf der Suche nach Partnern und Unterstützern und freuen uns über euer Interesse. Und „Jugend hackt” war ein Riesenerfolg! Erfahrt mehr über die entwickelten Projekte und den Verlauf des Wochenendes via jugendhackt.de, Twitter, Facebook und natürlich bald auch in diesem Blog.   21. Bust Wahl.Daten.Helfer. Pünktlich zur Wahl haben wir mit weiteren Initiativen die Aktion „Wahl.Daten.Helfer.” ins Leben gerufen. Wir laden Euch ein, Informationen von Wahllokalen, Kandidaten, Ergebnissen und historischen Entwicklungen neu zu interpretieren und in ungewohnter Weise darzustellen. Ihr könnt euch beteiligen, indem ihr gemeinsam mit anderen in Eurer Stadt organisiert und Ideen zum Thema umsetzt.   21. Bust Art Hack Day Wir sind überaus erfreut darüber, mit dem Team des „Art Hack Day” vom 26-28. September im LEAP Berlin gemeinsam zum Thema „Going Dark” zu hacken! Auf der Veranstaltung zeigen wir passend zum Thema kuratierte gemeinfreie Werke, die den anwesenden Künstlern und Hackern zum Remixen zur Verfügung stehen. Kommt am 28. September vorbei, um entstandene Schätze und viele andere Programmpunkte anzusehen. Anmelden könnt ihr Euch hier.   21. Bust Was wird spannend? Diesen Monat findet vom 16-18. September die OKCon, das wichtigste Event der Open Knowledge Foundation, in Genf statt. Das Ziel der Konferenz ist es, die weltweite Bewegung für freies Wissen und offene Daten zusammen zu bringen. Am Wochenende davor geht es in der Berliner Kalkscheune um freie Bildungsmaterialien bei der OER-Konferenz. Parallel dazu spricht unsere Projektleiterin Julia Kloiber auf dem „Service Experience Camp” über die Möglichkeiten von Open Government. Anfang Oktober sind in Hamburg die Open Access-Tage, und am 16. Oktober referieren der Journalist Hans-Martin Tillack und der Rechtsanwalt Dr. Christoffer Partsch bei unserem ersten „FragDenStaat.de”-Seminar. Anmelden könnt ihr Euch über info[a t]fragdenstaat.de.   21. Bust Schon gesehen? Wer wissen will, welche Parteien sich bei der Bundestagswahl 2013 für Offenheit und Transparenz einsetzen, der kann sich hier informieren. Remix-Kultur-Liebhaber aufgepasst! Unsere Freunde vom Supermarkt Berlin haben eine Ausstellung mit dem Titel „»RAMIX« Raban Ruddigkeit Remixed” eröffnet, bei der geremixte Werke des Künstlers Raban Ruddigkeit gezeigt werden. Selbst remixen könnt Ihr die historischen Gifs auf der Seite der Public Romain Review.

Aktivitäten und Projekte im Juli 2013

- August 5, 2013 in Deutschland, Energy, Featured, frag den staat, Informationsfreiheit, Newsletter, OKCon, Open Knowledge Foundation, open-government, Transparenz

Monatlicher Bericht über Aktivitäten und Projekte der Open Knowledge Foundation Deutschland.   Stromnetz Berlin Rückblick in den Juli Mitte Juli waren die Gewinnerteams des Energy Hack zu Besuch beim Berliner Stromnetzbetreiber und haben auf einer Netztour spannende Einblicke in die Infrastruktur bekommen. Hier gehts zu einem Überblick über die Tour in das Gehirn des Berliner Stromnetzes. Außerdem können wir uns nun auch über das Video des Hack Day freuen.   OKF Summit OKF Summit in Cambridge Unsere Community ist groß! Um uns auszutauschen und von einander zu lernen, treffen wir uns zweimal jährlich beim Summit der Open Knowledge Foundation, wo wir unsere weltweiten Projekte sowie die Aktivitäten der Arbeitsgruppen zu offenen Daten vorstellen. Neben dem Programm haben wir natürlich auch einfach das Zusammensein genossen, hier die Bilder.   www.fragdenstaat.de Neues von FragDenStaat.de und „Jugend hackt” Trotz Sommerloch trafen wie uns zu einem offenen FragDenStaat Stammtisch, um über einige wichtigen Veränderungen zu sprechen. Auf lange Sicht wollen wir die Seite mit eurer Hilfe noch besser machen. Beunruhigende Neuigkeiten gibt es derzeit aus Hamburg, dort verlangen erste Behörden hohe Gebühren für Informationsfreiheitsanfragen oder weisen ihre Mitarbeiterinnen an, nicht direkt auf Anfragen über FragDenStaat zu reagieren. Wer die weitere Entwicklungen mitverfolgen will, kann FragDenStaat auf Twitter folgen oder die Mailingliste abonnieren.   An dieser Stelle wollen wir euch ein Jurymitglied von „Jugend hackt” vorstellen: Isabel Drost-Fromm ist Mitinitiatorin der Berlin Buzzwords und Mitglied der Apache Software Foundation. Apropos starke Frauen: Wir wünschen uns mehr Anmeldungen von Mädchen aus ganz Deutschland, die Spaß am Programmieren haben!     Was wird spannend? Wusstet ihr schon, dass die Stadt Moers eine konsequente eGovernment Strategie verfolgt? Von Moers gehts nach Hong Kong, wo diese Woche einige unserer Mitarbeiter an der Wikisym/Opensym und der Wikimania teilnehmen. Auch Lust auf Konferenzen und Veranstaltungen rund um offene Daten? Dann empfehlen wir euch die näher gelegenen Konferenzen OKCon und Zugang gestalten!, bei der es um mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe geht!   21. Bust Schon gesehen? Zur Bundestagswahl am 22. September hat Co:llaboratory den Co:Lab Netz-Radar entwickelt, der einen netzpolitischen Überblick über die Wahlprogramme der im Bundestag vertretenden Parteien darstellt.    Wir sind gegen Überwachung und unterstützen daher die Kampagne Stop Surveillance des Digitale Gesellschaft e.V. – ihr auch?   Willst du unseren Monatsrückblick regelmäßig erhalten? Dann abonniere hier unseren Newsletter.