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Sonja Fischbauer ist unsere neue Community-Koordinatorin

- March 2, 2015 in community coordinator, Featured, hausmeisterthemen, sonja fischbauer, thomas lohninger

Zu Studienzeiten suchte sie in der Erde nach alten Knochen, heute trägt sie statt der Schaufel ein Notebook im Gepäck: Sonja Fischbauer arbeitet als selbstständige Projektmanagerin, PR-Fachfrau und Texterin. Jetzt löst sie Tom Lohninger als unseren Community Coordinator ab, welcher in das Executive Board wechselt. In diesem Interview erzählt sie, was sie zur Open Knowlege geführt hat, und welche Pläne sie für die Zukunft des Vereins schmiedet. Thomas: Erzähl mal Sonja, was ist dein Werdegang, wie bist du zur Open Knowledge Foundation gekommen?
Sonja: Über ein paar abenteuerliche Umwege: Ich habe Archäologie an der Uni Wien studiert und bin letztendlich in der PR- und Kommunikation gelandet, immer mit einem IT-Einschlag. Ich kenne die Open Data Szene in Wien schon seit einigen Jahren; Einige meiner ältesten Freunde sind in Projekten wie der Open Street Map und der Initiative Offene Öffis engagiert, für die ich gelegentlich bei der Pressearbeit ausgeholfen habe. So habe ich auch die Open Knowledge Österreich kennengelernt. Als im Frühjahr 2014 dann die Position für die Projektleitung des Young Coders Festivals ausgeschrieben war, dachte ich sofort: Das muss ich unbedingt machen, wenn ich schon zu alt bin, um selbst daran teilzunehmen! Und das war die beste Entscheidung des Jahres, denn das Young Coders Festival ist ganz toll gelaufen, gleich darauf standen die nächsten Projekte ins Haus, und mir war klar: Ich bleibe der Open Knowledge erhalten und grabe statt alter Skelette jetzt Datenberge aus. T: Was heißt Open Knowledge für dich und welche gesellschaftlichen Auswirkungen hat es?
S: Ich sehe vor allem die gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge, da kommt bei mir die Geisteswissenschaftlerin durch. Mit Open Knowledge schaffen wir uns das Potential für eine besser Zukunft: Es ist eine Unmenge an Wissen, die verlorengeht, wenn alle ihr eigenes Süppchen kochen; so viele Möglichkeiten, die nicht entstehen, wenn Wissen verschlossen bleibt. Anstatt das Rad ständig neu zu erfinden, nutzen wir doch besser das Potential, das sich aus der Öffnung ergibt und profitieren dann auch vom Mehrwert – und der ist nicht nur ein gesellschaftlicher und politischer, sondern auch ein wirtschaftlicher Faktor.
Sonja Fischbauer, Community Coordinator Open Knowledge Austria

Sonja beim Young Coders Festival 2014. Foto cc-by Luiza Puiu

T: Wie stellt sich aus deiner Perspektive die Situation von Open Data in Österreich dar?
S: In den letzten Jahren hat sich in Österreich viel getan. Wien, Linz und ein kleiner, in der Open-Data-Szene hochbekannter Ort namens Engerwitzdorf in Oberösterreich haben eine Vorreiterinnen-Rolle, die ihnen andere Städte und Bundesländer hoffentlich bald strittig machen. Auch im Bereich Open Science Data gibt es erfreuliche Fortschritte, nicht zuletzt durch verstärkte Medieninteresse im letzten Jahr.
Aber Open Data ist nicht allein der Verwaltung und der Wissenschaft vorbehalten. Der nächste Schritt ist jetzt, dass die Wirtschaft aufspringt. Das kommerzielle Potential offener Daten wird noch wenig genutzt – und das ist schade, denn wenn wir Stakeholder in der Privatwirtschaft für Open Data mobilisieren, dann zeigt das der Öffentlichkeit deutlich, wie wertvoll offene Daten sind. Manche Unternehmen setzen schon auf Open Data, was ein ganz großartiger Schritt ist. Doch ich denke, in dem Bereich müssen wir als Community noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten. T: Was erwartet uns 2015 von der Open Knowledge Foundation?
S: Zusätzlich zu den laufenden Projekten möchten wir uns darauf konzentrieren, unsere Partnerschaften zu festigen und die Community zu stärken. Es gibt so viele tolle Leute in Österreich, die sich für Open Knowledge in den unterschiedlichsten Formen schon engagieren oder gerne mehr engagieren wollen: Von Unternehmen, die das Prinzip von Openness gut finden, aber Unterstützung in der Umsetzung brauchen, über innovative DeveloperInnen, die sich bestimmte offene Datensätze wünschen bis hin zu KunststudentInnen, die mehr über Open Design erfahren wollen. Als Community Coordinator freue ich mich ganz besonders darauf, der Knotenpunkt für all diese großartigen Personen und Projekte zu sein, und neue Leute für das Thema zu begeistern. T: Wo geht die Reise hin? Was ist deine Vision?
S: Mein Ziel für die Open Knowledge ist, dass wir noch weiter wachsen. Wir leisten Überzeugungsarbeit für Open Data und Offenes Wissen in Österreich – in dieser wichtigen Rolle wollen wir uns noch aktiver einbingen,, noch nachhaltiger arbeiten. Dabei sind wir so stark wie diejenigen, die uns unterstützen.
Deswegen lautet meine Vision für die Open Knowledge Österreich: Mehr Mitglieder gewinnen, mehr Gleichgesinnte zusammenbringen, mehr Firmenpartnerschaften schließen – damit wir uns als Organisation mit einem soliden Standbein ganz darauf konzentrieren können, was wir am Liebsten machen und am Besten können: Engagiert und überzeugt für Openness arbeiten. Wer die Open Knowledge Österreich in ihrer Mission für Freies Wissen stärken will, ist herzlich eingeladen, mitzumachen und Mitglied zu werden. Wir freuen uns über eure Unterstützung!

Projekt OpenLaws.eu im Interview

- December 18, 2014 in Featured, Open Data, open laws

Open LawsAnlässlich des Starts des Projektes OpenLaws.eu haben wir ein Interview mit dem Verantwortlichen Clemens Wass geführt.
Worum geht es bei der Öffnung von Gesetzestexten und warum ist dir dieses Thema wichtig?
Recht betrifft jeden von uns. Wir haben das nur schon vergessen bzw. haben wir uns damit abgefunden, dass es eine Expertenmaterie ist. Es kann und darf in einem Rechtsstaat nicht sein, dass ich auf einfache rechtliche Fragen keine Antworten finde und in einer Flut von Gesetzen untergehe. Wäre es nicht praktisch, vernünftig, und ökonomisch und politisch sinnvoll, wenn BürgerInnen über ihre Rechte besser informiert wären? Und in Zeiten von Web 2.0 auch gleichzeitig ihre Meinung zu gewissen Punkten veröffentlichen könnten? Einen Schritt in mehr direkte Demokratie zu tun?
Gesetze und Entscheidungen in ganz Europa werden zunehmend als Open Data zur Verfügung gestellt. Wir nehmen diese Daten, präsentieren sie über eine benutzerfreundliche Oberfläche und entwickeln Lösungen, damit der Zugang zum Recht für BürgerInnen möglichst einfach wird.
Clemens Wass
Wie bist du zum Thema Open Legislation gekommen?
Ich habe bereits meine Diplomarbeit im Jahr 2001 darüber geschrieben, dass Gesetze und Entscheidungen “freie Werke” sind, die keinem urheberrechtlichen Schutz unterliegen. Das ist eine absolute Sonderstellung im Urheberrecht und dient dem Zweck, dass BürgerInnen sich bestmöglich darüber informieren können, welche rechtliche Rahmenbedingungen ihnen vorgegeben sind. Für mich war das Internet schon immer eine faszinierende Möglichkeit, diesen Zugang zu verbessern. Als ich dann vor zwei Jahren einerseits ein Studium mit Schwerpunkt Entrepreneurship und Innovation absolviert habe und andererseits entdeckt habe, dass Rechtsdatenbanken als Open Data zur Verfügung gestellt werden, war es für mich an der Zeit mehr aus diesem Thema zu machen.
Wie sieht es international in dem Thema aus und wo steht Österreich da im Vergleich?
Österreich nimmt im eGovernment eine europäische und weltweite Spitzenposition ein – obwohl das kaum jemand weiß. In internationalen Rankings liegt Österreich immer ganz vorne und stellt BürgerInnen sehr viel fortschrittliche Lösungen zur Verfügung. Das ist natürlich immer im Vergleich zu anderen zu beurteilen, selbstverständlich kann man noch immer vieles stark verbessern. Die Systeme sind teilweise alt und die Schnittstellen erfüllen nicht immer alles Standards, die sich Entwickler von heute vorstellen. Aber ich hoffe dass Österreich hier schnell vorangeht, damit in der Rechtsinformatik ebenfalls bald Standards herrschen, die in anderen Bereichen längst üblich sind.
Hinter der RIS-Anwendung steckt eine der schönsten und frühesten Erfolgsgeschichten von Open Data in Österreich. Was ist die Geschichte dahinter und wie kam es zu der Anwendung?
Im Grunde ist es für mich schon ein kleines Märchen – von einer App zu einem EU Projekt. Ich habe beim “Digitalen Österreich” des Bundeskanzleramtes angerufen und gefragt, ob sie an einer App für das RIS interessiert seien. Die Kollegen dort waren begeistert und wir sind sofort kosgestartet. Ich konnte die Computerwissenschaften der Universität Salzburg gewinnen, gemeinsam mit mir an dem Projekt zu arbeiten und nach einigen Monaten Entwicklungszeit stand die iPhone Version, später folgte die Android Variante. Mittlerweile hat sich die Universität Salzburg aus diesem Projekt zurückgezogen und ich arbeite mit einer Softwareentwicklungsfirma an einer HTML5 Variante der RIS:App, was uns aber teilweise vor ziemliche Herausforderungen stellt.
Wir haben entdeckt, dass die Nachfrage nach einfachem, technologieunterstützen Zugang zum Recht groß ist und haben in Folge ein EU Projekt beantragt. Ab April startet das Projekt OpenLaws.eu, über das wir eine europäische Rechtsinformationsplattform aufbauen. Das Projekt wird großteils von der Generaldirektion Justiz der Europäischen Kommission gefördert.
Welche Widerstände musstet ihr in dem RIS-Projekt überwinden?
Leider braucht ein solches Projekt immer viel Zeit, auch wenn es nach außen nur wie eine kleine App aussieht. Die User sind heute von vielen ausgezeichneten kostenlosen Apps verwöhnt und erwarten einen sehr hohen Standard – was ja auch gut ist. Allerdings wird übersehen, was die Entwicklung professioneller Apps kostet und unser Budget kann einfach nicht mit dem Großunternehmen mithalten. Selbst wenn wir ein paar wenige Euros für die App bekommen könnten, würde das bei dem kleinen österreichischen Markt kaum nennenswert sein und außerdem soll es ja eine kostenlose Rechtsinformations App geben. Das ist etwas, das wir noch klarer an die User kommunizieren müssen.
Die Strategien um zum Ziel zu kommen müssen in einer Gemeinschaftsentwicklung immer gut abgestimmt werden. gerade wenn es keine sicher Finanzierung gibt und wenn es auch keine Aussichten auf den großen Gewinn gibt. Oft gibt es unterschiedliche Ansätze, wie man am besten vorangeht, und dann wird schon mal diskutiert. Aber solange das Ziel klar ist, lässt sich das alles lösen.
Gibt es ein Geschäftsmodell hinter dem Projekt, oder wie finanziert ihr euch?
Wir werden ab April 2014 von der EU Kommission finanziert. Bislang wurde ich vom Business Creation Center Salzburg unterstützt und habe auch erfolgreich einen FFG Antrag gestellt. Mittelfristig braucht das Projekt ein nachhaltiges Geschäftsmodell, etwa auf einer Freemium Modell Basis. Wir wollen nicht, dass OpenLaws von Fördermitteln abhängig bleibt um Probleme zu vermeiden, wie sie etwa das Kulturprojekt Europeana derzeit hat.
Du bist ja auch Mitglied der Open Legislation Arbeitsgruppe der OKF Central. Mit welchen Fragen beschäftigt ihr euch dort?
Wir sind gerade dabei die Open Legislation Arbeitsgruppe neu zu beleben. Seit der OK Con in Genf 2013 ist beim Law Mining Hackathon etwas frische Luft in die Segel gekommen. In der Mailinglist werden immer wieder aktuelle Projekte vorgestellt und diskutiert, die aus meiner Sicht jedoch oft eher techniklastig sind. Wichtig ist es aus meiner Sicht eine gute Übersicht insgesamt zu bekommen, wofür ein Blog ev ein gute Lösung wäre. Wir werden sehen was hier entsteht.
Welche Vorteile und Möglichkeiten eröffnen sich mit der Öffnung von Gesetzestexte in maschinenlesbaren Formaten?
Wir sollten dadurch am Ende hoffentlich ein umfassenderes aber zugleich auch einfacheres Gesamtbild von einschlägigen Rechtsvorschriften haben. Idealerweise bekomme ich die relevantesten Aussagen zu meinen Fragen. Wenn ich etwa wissen möchte, ob ich den überhängenden Ast vom Baum meines Nachbarn abschneiden darf, wäre es doch hilfreich die entsprechende Gesetzesstelle, einige zusammengefasste Entscheidungen (am besten aus vergleichbaren Situationen) und ein paar Kommentare von Experten gesammelt an einem Ort zu haben.
Was ist das Projekt openlaws.eu?
OpenLaws.eu ist ein von mir initiertes EU Projekt, das die oben geschilderte Verknüpfungen von Gesetzen, Entscheidungen und juristischer Literatur zum Ziel hat. Wir bauen auf Open Data, Open Innovation und Open Source Software auf. Mit dabei sind die Universität Amsterdam als Lead Partner, die London School of Economics, die Fachhochschule Salzburg, die Universität Sussex, das Softwareunternehmen Alpenite sowie mein eigenes Unternehmen, die BY WASS GmbH.
Neben der Entwicklung der Plattform arbeiten wir auch an einer Empfehlung für die Kommission, wie sie Open Data und Open Innovation im juristischen Umfeld am sinnvollsten nutzen kann.

SMWCon und das weltweit größte Stadtgeschtewiki

- September 9, 2014 in Featured, Konferenz, semantic media wiki, smwcon, smwconf, stadtwiki, wien, wienwiki, wiki

SMW Conf LogoBereits zum 10. Mal findet die internationale Semantic Media Wiki Konferenz statt. Diesen Herbst kommt sie nach Wien und lädt alle Entwickler_innen, Anwender_innen und Interessierte von 1. bis 3. Oktober ins Stadt- und Landesarchiv im Gasometer D. Als Anlass dient auch der Start von Wiens neuem Stadtgeschichtewiki.  Semantic Media Wiki ist eine Open-Source-Software, die klassische Wikis um die Funktion erweitert, dort Daten in strukturierter Form abzulegen und abzufragen. Im Vergleich zu klassischen Wikis gewinnt man damit den Mehrwert, Informationen miteinander in Relation zu setzten und mit Attributen zu versehen. Dadurch wird es möglich, den Wissensschatz einer Institution oder Interessengruppe maschinenlesbar abrufbar und leichter verwertbar zu machen. Dass in dieser Richtung eindeutig noch viel Innovationspotential liegt, sieht man auch an ähnlichen Projekten wie WikiData, die gerade erst beginnen, groß zu werden. Die Konferenz wird von uns in Kooperation mit dem KDZ und der Open Semantic Data Association, sowie dem Wiener Stadt- und Landesarchiv veranstaltet. Wer dabei sein will, kann sich hier anmelden und dem Hashtag #SMWCon folgen. Mehr Informationen findet ihr hier (PDF). Wien startet weltweit größtes Stadtgeschichtewiki Um gute Beispiele für die Verwendung von Semantic Media Wikis zu finden müssen wir nicht weit blicken. Am 11. September wird das Wien Geschichte Wiki vorgestellt. In diesem weltweit größten Stadtwiki enthalten ist das gesammelte Wissen des sechsbändigen “Historisches Lexikon Wien” des Historikers und ehemaligen Leiter des Wiener Stadt- und Landesarchivs, Felix Czeike. Die letzte Auflage seines Buchbandes ist aus 2004, als Czeike 2006 verstarb, drohte sein Lebenswerk zu verwaisen. Nach Gesprächen mit dem Verlag einigte man sich darauf die Rechte für den Buchband zu erwerben und das gesammelte Wissen in zeitgemäßer Form der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Aus dem sechsbändigen Lexikon wurde die Basis des weltweit größte Stadtwikis mit über 31.000 Einträgen mit strukturierten Daten und Verlinkungen. Das ist aber noch nicht das Ende der Geschichte, denn nun kann auch eine interessierte Öffentlichkeit und Hobby-Historiker_innen an der Geschichte Wiens mit schreiben, ergänzen und korrigieren. Create Camp am 4. Oktober
Im Anschluss an die Semantic MediaWiki-Konferenz organisieren wir im Raum D im Museumsquartier ein Create Camp zu Semantic MediaWiki. Um mitzumachen, muss man aber kein erfahrener erfahrener Hacker sein, auch Verbesserungen an der Dokumentation oder Tests sind Teil des Programms. Die Agenda des Create Camp entsteht – wie üblich – erst zu Beginn der Veranstaltung. Dann geht es ans coden, testen, dokumentieren, bloggen, etc. Am Ende des Tages sollen einige Verbesserungen an Semantic MediaWiki und damit in Zusammenhang stehenden Projekten gelungen sein. Anmelden kann man sich zum kostenlosen Create Camp hier.

Konferenz: DNP14 – Daten Netz und Politik

- August 30, 2014 in datenschutz, dnp14, event, Featured, Konferenz, nsa, Überwachung, ubiquitous computing, unwatched, wien

Daten Netz und Politik LogoZum dritten Mal findet am 20. und 21. September die Daten Netz und Politik Konferenz in Wien statt. Das Portal unwatched.org versucht damit eine generische netzpolitische Konferenz in Österreich zu etablieren, die sich mit allen Themen rund um den Digitalen Wandel befasst. Einige der Highlights dieses Jahres umfassen ein Panel mit den neu gewählten EU Abgeordneten aller Parteien, ein sehr hochkarätig besetztes Panel zum Themenkomplex Datenschutz und Geheimdienste mit der Nataša Pric Musar, der Slowenischen Informationsfreiheits- und Datenschutzbeauftragten, Gert Polli, ehemals aus dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, und Christof Tschohl vom AKVorrat. Am zweiten Tag gibt es einen Schwerpunkt für Datenverarbeitung im Alltag, mit mehreren Vorträgen und einer Paneldiskussion zum Abschluss. Ingrid Brodnig erzählt über Hasspostings und welche Rolle die Anonymität beim digitalen Wutausbruch spielt und in einem eher praktischen Teil erklärt Pepi Zawodsky wie man seine eigene Kommunikation vor ungewolltem Abhören absichern kann. Positiv hervor zu heben ist für die gesamte Konferenz die Selbstverständlichkeit im Umgang mit und Präsenz von Gender und Diverity-Themen.