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To whom do you want to give your data?

- August 4, 2020 in Allgemein, Daten

While we use WhatsApp, Instagram and Facebook daily, giving our phone number to the local restaurant or downloading the contact tracking app is not an option for many of us. Covid-19 has revealed many things, including the ambivalent handling of our personal data. The nation-wide awareness campaign «Data Café» run by Opendata.ch and the Mercator Switzerland Foundation is addressing a question that is becoming increasingly important in the current pandemic: “To whom and for what purpose do I want to make my data available?”. The leading Internet currency is personal data The principle of the «Data Café» is simple: Visitors receive a coffee in return for providing their full name, gender, e-mail address, birthday and canton of residence. Thereby, the commonplace online deal of “data for services”, is transferred to the analogue world and thus made tangible. “We invite people to reflect on the value and role of data in our society and make them more aware of the opportunities and dangers of data.” explains Nikki Böhler who initiated the Data Café. Reactions could not have been more diverse The Campaign was officially launched at the beginning of March at the Helmhaus Zürich. We have seen many different reactions to our offer to receive a coffee in exchange for personal data. From “my data is everywhere already anyways” to “paying with my data?! this is terrible!” we heard all kinds of reactions to our offer. Get a feeling of our the Data Café experience in our video trailer:
Visit one of our upcoming data cafés After long break due to Corona we are now ready to get back on the road and continue our tour de Suisse. Our next stops are:
  • 08.08.20 – Weekly market, Lucerne
  • 13.08.20 & 15.08.20 – Kino im Kocher, Bern
  • 18.08.20 – Frau Gerolds Garten, Zurich
  • 18.09.20 – Rathaus für Kultur, St. Gallen
  • 27.09.20 – Literature festival “Literaare”, Thun
  • 03.10.20 – Café Mitte, Basel
  • 17 – 18.10.20 – Museum for Communication, Bern
Learn to understand, protect and use data
If you have not done so already, make sure to visit our website for short tips on how to better understand, protect and benefit from data. Sign up here if you are interested in joining one of our workshops where you can talk to data experts and ask all your questions to gain practical data knowledge.

Open Data Stories 2019/20

- July 31, 2020 in Allgemein, Conference, Daten, forum, Opendata.ch

Opendata.ch 2020-05-28 13:24:52

- May 28, 2020 in Allgemein

Die Webseite entscheidsuche.ch bietet eine Suche in allen publizierten Gerichtsurteilen von Schweizer Gerichten aller Instanzen. Die Urteile wurden zuletzt im Dezember 2018 von den jeweiligen Webseiten kopiert. Für ein systematisches, regelmässiges Ernten von Urteilen fehlten dem Trägerverein bisher die finanziellen Mittel. Deshalb läuft bis Ende Juni eine Crowdfunding-Kampagne mit dem Ziel, 10’000 Franken einzusammeln. Bitte unterstützt doch dieses Open-Data-Projekt mit einer kleinen Spende und leitet den Link in Eurem Umfeld weiter, damit die angepeilte Summe erreicht wird. Link zum Crowdfunding: https://wemakeit.com/projects/entscheidsuche-ch

On the Way to the Digital Utopia

- May 26, 2020 in Allgemein, Daten, event, National

Opendata-2020-Visual
This year’s Opendata.ch/2020 Forum – New Data Narratives is all about the future of open data. But when we talk about the digital future, too often the conversation drifts off into very bleak, dystopian scenarios: transparent citizens, US Conglomerates leeching on our personal data and ubiquitous control enabled by Artificial Intelligence. But we refuse to believe that this is what the future has in store for us. As Erik Reece, Author of Utopia Drive, puts it: “…things will only get worse if we don’t engage in some serious utopian thinking.” And that is exactly what we (Francesca Giardini from Operation Libero and Nikki Böhler from Opendata.ch) did on Saturday, 22 February, at the Winterkongress 2020, and it’s also what Opendata.ch will do at this year’s forum by collecting data visions and working on them during a workshop at the forum. In our Winterkongress workshop ‘On the way to a digital Utopia’ we asked around 80 participants to turn negative future scenarios around and instead think about what a digital utopia might look.  We gave participants 10 frequently mentioned dystopian visions, each connected to an overarching theme, and asked them to imagine utopian counter examples and the measures necessary to make them reality. The results of our experiment (transcribed during the workshop) can be viewed below in German. Coming up with better solutions for our digital future is also the focus of our Opendata.ch/2020 Forum. We want to create new data narratives that steer away from dystopian scenarios and instead highlight the positive potential inherent in data technology. Come join us on 23 June online.

Results:

Gesellschaftlicher Bereich

Dystopisches Szenario (vorgegeben)

Utopische Umkehrung (durch Workshop Teilnehmende)

Zu ergreifende Massnahmen (durch Workshop Teilnehmende)

1. Ehrlichkeit

In der digitalen Dystopie sind wir nicht ehrlich mit unseren Mitmenschen, denn das digitale Denunziantentum hindert uns, Vertrauen ineinander zu fassen. Da wir uns ständig selbst zensieren, wird es für uns immer schwieriger, ehrlich zu uns selbst zu sein.

 

In der Utopie herrscht ein Netz mit verlässlichen Informationen und Austausch. Die Daten-Souveränität wird zurückgewonnen und dadurch das Recht über die eigenen Daten. Entsprechend können wir uns wieder sicher im Internet bewegen. Verlässliche Informationen sind verfügbar. Es wird transparent kommuniziert, was im Welt-Klimarat passiert, damit man weiss, wie man handeln kann. Transparenz ist ein zentrales Stichwort. Wir wissen, wie Informationen und Meinungen zustande kommen. Es existiert ein Recht auf Vergessen.

 

Die Datensouverenität wird gewährleistet, zum Beispiel über einen digitalen Avatar. Man kann selber bestimmen, wer die eigenen Daten auswertet. Es braucht in der Bildung mehr Schulung für Kritikfähigkeit. Wir müssen konferieren statt ausschliessen. Es gibt keine Zensur, sondern Einbinden. Die Technologie muss nachvollziehbar sein für die breite Masse, nicht nur für Programmiererinnen. Und es braucht einen Reset-Knopf mit Recht auf Vergessen. Der Staat darf sanktionieren (auf eine positive Art). Transparenz wird gefördert und vorgeschrieben.

 

2. Kriminalität

In der digitalen Dystopie sind wir alle sicher, weil Verbrechen vorhergesagt und die Täter/innen präventiv in Arbeitslager gesteckt werden. Hackerinnen haben keine Chance. Biases werden aufgelöst, da den Algorithmen alle Daten zur Verfügung stehen.

 

Es gibt keine Verurteilung ohne Tat. Durch die Datenlage wird die strukturelle Ursache von Kriminalität bekämpft, zum Beispiel durch freiwillige Präventionsmassnahmen auf gesellschaftlicher Ebene. Dadurch werden die individuellen Daten nicht gefährdet.

 

Die konsequente Einhaltung von Grund- und Menschenrechten wird garantiert. Strukturelle Ursachenbekämpfung ohne totalitär zu werden ist schwierig, weshalb es “open processes” braucht. Legiferierungsprozesse sollen transparent sein. Die Nachvollziehbarkeit ist wichtig. Was ist mit denen, welche die Dystopie als Utopie wahrnehmen? Mit denen müssen wir in einer politischen Entscheidungsfindung klar kommen.

 

3. Gerechtigkeit /

 Jurisdiktion

In der digitalen Dystopie hat man keine Möglichkeit, Entscheide anzufechten oder vor die nächste Instanz zu ziehen, denn die Rechtsprechung wird durch den vorprogrammierten Einsatz menschlicher Betätigung obsolet.

 

In der digitalen Utopie versteht jeder Mensch seine Rechte und wie sie sich auf die eigene Situation anwenden lassen. Juristische Informationsgewinnung ist zugänglich und effizient. Sinnlose und alte Gesetze werden über Bord geschmissen. Die Technologie hilft uns (der Bevölkerung) zu koordinieren, damit wir gemeinsam unser Recht einfordern können.

 

Es braucht ein Jus-Google Translate. Das bedeutet, Gesetzestexte können in verständliche Texte übersetzt werden, damit sie jeder verstehen kann. Zudem benötigen wir eine Rechtsberater-App oder ein Netzwerk, damit jeder Unterstützung erhalten kann. Dafür braucht es eine Software, welche open source ist. Zudem muss der Mensch “on the loop” oder “in the loop” sein. Und es muss sichergestellt werden, dass jede Entscheidung nachvollzogen werden kann.

 

4. Gesetzgebung

In der digitalen Dystopie ist die Gesellschaft nicht durch demokratisch erarbeitete/legitimierte Gesetze reguliert, sondern durch den fest einprogrammierten Code in der Gesellschafts-Betriebssoftware.

 

In der digitalen Utopie gibt es keine Gesellschafts-Betriebssoftware, sondern eine Vorschlagssoftware, welche die Interessen bewertet und Ratschläge gibt. Dabei wird ein Lobby-Filter angewandt und ein transparentes Informationssystem gewährleistet. Zudem dominiert die menschliche Kontrolle.

 

Es braucht einen agilen Code. Die Software dafür muss in interdisziplinären Teams mit Ethikexpertinnen, Sozialwissenschaften und Technologieexpertinnen entwickelt werden. Die Software muss frei und offen sein. Auf gesellschaftlicher Ebene braucht es einen Rahmen, mit sichergestellten Menschenrechten. Das Narrativ ändern. Der Staat ist gefragt: Die entsprechende Bildung und dazugehörigen Kompetenzen müssen sichergestellt werden. Der Journalismus ist dafür auch sehr wichtig, weil viele der Narrative momentan von den Firmen stammen. Die Frage stellt sich: Wie kann die Software überwacht oder kontrolliert werden? Eine behördliche Instanz überwacht das und vergibt vielleicht auch Aufträge. Zusätzlich braucht es eine gesellschaftliche Instanz, die über alles wacht.

 

5. Wettbewerb

In der digitalen Dystopie entfällt der wirtschaftliche Wettbewerb, da sich durch Skalierungs- und Netzwerkeffekte 3-4 globale Unternehmenskonglomerate herausgebildet haben, welche nun die Volkswirtschaften einzelner Nationen diktieren.

 

Wollen wir Plattformen aufbrechen? Oder erbringen Plattformen Nutzen? Will man die Plattformen regulieren? Wir sind auf der zweiten Schiene. Plattformen sollen Infrastrukturen sein (wie Strom oder Verkehr), welche staatlich zur Verfügung gestellt werden. Dieses Konzept wird verbunden mit dem souveränen Eigentum an Daten.

 

Als Pendant zum Plattform-Kapitalismus entsteht “Digital Commons”. Plattformen bleiben bestehen, aber tragen zum Gemeinnutzen bei. Datensouverenität ist ein grosses Thema. Auf gesellschaftlicher Ebene wird der Aspekt der digitalen Kompetenz sehr relevant (man weiss, wie die Mechanismen funktionieren, was sie wollen und, dass man Kunde ist). Dafür braucht es die entsprechende Bildung. Auf technologischer Ebene herrscht “Privacy by Default” mit Opt-in Charakteristik. Es gibt klare Standards für Neutralität. Dadurch wird findet Chancen-Nivellierung statt und Interoperabilität existiert. Aggregierte Intelligenz soll nicht “festkleben”. Auf staatlicher Ebene heisst das, dass wir Bereitstellung von anonymisierten Datensätzen (Datensouverenität) für geprüfte Dienstleistungen sicherstellen. Dafür müssen Frameworks erarbeitet werden, um zu definieren, welche Daten wo erhoben werden dürfen. Daten sind nicht böse, sondern müssen rekontextualisiert werden.

 

6. Lohnarbeit

In der digitalen Dystopie entscheidet ein Algorithmus, wo welche menschlichen Fähigkeiten am effektivsten eingesetzt werden. Wir haben keine Wahl und werden mal hier mal da eingesetzt, um der internationalen Wirtschaft zu dienen.

 

Dank der Automatisierung oder der Besteuerung können wir ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen. Dadurch wird Arbeit neu definiert: Die wenigen Ziele, die Mann / Frau erreichen muss, sind für das Allgemeinwohl und unter gesicherten Arbeitsstandards zu vollbringen. Eventuell kann der Algorithmus Angebot und Nachfrage meiner Fähigkeiten prüfen und matchen (mit transparenten Kriterien).

 

Bedingungsloses Grundeinkommen schafft die Basis, um von der Dystopie wegzukommen. Dadurch kommen wir hin zu einer Utopie, in welcher wir bestimmen können. Wir haben Geld zur Verfügung, um Jobs nicht notwendigerweise anzunehmen. Der Staat gibt die gesetzlichen Rahmenbedingungen vor. Arbeit wird neu bewertet und Fähigkeiten werden neu bewertet. Es geht um Gemeinwohl, statt um finanzielle Rendite. Dafür sind Schulen und Schulungen gefragt, um individuum zu ermächtigen. Bereits in der Kita muss man anfangen. Die Technologie wird wieder Dienstleister. Es existiert ein transparenter Open-Source Filter, um unsere Jobwahl zu unterstützen, wobei keine Entscheidungsgewalt beim Algorithmus liegt.

 

7. Vertrauen

In der digitalen Dystopie haben wir keine Möglichkeit und Befugnis, Rechenschaft zu verlangen. Wir vertrauen weder der Regierung, noch einander, da sich alle hinter den technisch unterstützten Entscheiden verstecken können und digitales Denunziantentum gefördert wird.

 

Auf einer Regierungsebene muss Transparenz herrschen, um Vertrauen zu stärken. Entscheidungen müssen transparent gefällt und von Menschen getragen werden.

 

Die Sozialkompetenz ist wichtig, um Vertrauen zu schaffen. Diese Kompetenz soll an der Schule gestärkt werden. Dafür müssen auch die Lehrerinnen Sozialkompetenzen trainieren, in der Lehrerausbildung. Das reicht nicht fürs ganze Leben, weshalb Weiterbildung sehr wichtig ist. Vor dem Bildschirm verändert sich die Anforderung an diese Kompetenz nochmals. Deshalb braucht es zusätzlich eine Sensibilisierung für die Spezialitäten des digitalen Raumes. Es muss möglich sein, Rechenschaften einzufordern. Das geht bereits, aber ist sehr kompliziert. Hürde für Rechenschaftsablegung senken mit Digitalisierung, anstatt auf Briefpost warten.

 

8. Demokratie

In der digitalen Dystopie ist die Demokratie faktisch überflüssig geworden, denn durch demoskopische Datenerhebungen weiss die digital gestärkte Regierung immer schon im Voraus, wie wir über welches Thema denken.

 

Digitale Mittel werden für dezentrale und inklusive Meinungsbildung genutzt. Zwischen Experten und politisch Gebildeten findet mehr Austausch statt. Die Datenerhebung ist demokratisch öffentlich und transparent.

 

Das Problem ist, dass ein Spannungsfeld zwischen Anonymität und Transparenz besteht. Es muss die technische Möglichkeit bestehen, eine anonyme Stimmabgabe sicherzustellen. Sonst muss es analog passieren. Es werden Technologien und Plattformen gefördert, welche die dezentrale Meinungsbildung ermöglichen. Diese darf nicht privatwirtschaftlich verzerrt sein. Es soll möglichst niedrige Hürden geben, um sich politisch zu beteiligen. Es braucht staatlich gesetzliche Rahmenbedingungen, wie Lobby Control. Die Gesellschaft muss bereit sein, diese Chancen wahrzunehmen und das dystopische Denkmuster zu verlassen.

 

9. Gesundheit

In der digitalen Dystopie haben wir keine Befugnis, unsere Gesundheit selbst zu managen oder eigene Entscheidungen zu fällen. Individuelle und gesellschaftliche Gesundheit-Massnahmen werden massgeschneidert vom internationalen Health-Algorithmus vorgegeben.

 

In der digitalen Utopie haben wir die Befugnis, unsere Gesundheit zu managen. Massnahmen werden von einem offenen Algorithmus vorgeschlagen. Eigene Präferenzen können angewandt werden.

 

Es braucht Open-Source Software, Datenhoheit, Wahlfreiheit und Anonymisierung. Die Krankenkassen müssen entsprechend eingestellt werden, damit es nicht mehr um Kostenoptimierung sondern um Solidarität geht. Für die Datenhoheit sollte eine Zweckbindung der Daten technisch sicher umsetzt werden (es wird technisch sichergestellt, dass Daten nur dafür genutzt werden, wofür sie freigegeben worden sind). Wenn ein gutes elektronisches Patientendossier da wäre, wäre das eine gute Grundlage. Transparenz und Aufklärung der Bevölkerung sind auch wichtige Punkte.

 

Kommunikation

In der digitalen Dystopie ist die Digitale Kommunikation in jedem Falle und von allen einsehbar, weder Verschlüsselungstechnik noch neue Formen der Kommunikation bieten wirklich Schutz. Unsere Kommunikation ist zudem eingeschränkt und in vorgegebene Bahnen gelenkt.

 

In der digitalen Utopie sind unsere Kommunikation und unsere Daten sicher verschlüsselt. Dennoch greifen Mechanismen zum Schutz der Menschenwürde. Gar keine Kontrolle kann auch gefährlich sein.

 

Es wurde eine Debatte über die Infrastrukturanforderungen geführt. Es braucht die Verschlüsselung der Kommunikation. Müssten wir die Plattformen (die hinter der Kommunikation stehen) so weit runterbrechen, dass es wieder Peer to Peer ist? Auf der technischen Seite braucht es Kryptologie ohne Backdoors. Wie kriegen wir das hin, dass sich die Toleranz in der Gesellschaft so weit verbreitet, dass Hate Speech kein Problem mehr ist und Minderheitenschutz automatisch gewährleistet ist.

 

 

 

Annual Report 2019 + Other News

- May 6, 2020 in Allgemein

Next to the annual plan, which we want to publish every year from now on, we have decided to create an annural report in order to present in a concisive form what we have achieved in the past year. We had the report ready since February, but due to the current circumstances, we have almost forgot to share our first version with you. Now, we’re more than happy to hear your feedback and learn how we might improve upon this first trial: Since the end of 2019, we have started new projects as you can see in our annual plan 2020 and our projects overview. Furthermore, we are very happy to let you know that we have hired another team member taking care of events and community as you can see in our team overview.

#VersusVirus Hackathon

- April 14, 2020 in Allgemein, Daten, event

Dear friends of open data, From 3 April to 5 April, over a period of 48 hours, Swiss civil society came together to use their collective intelligence, inspiration and knowledge to come up with concrete solutions to the problems caused by the COVID19 pandemic crisis. The result was «the biggest sharing and caring experience that Switzerland has ever seen»: the #VersusVirus Online Hackathon. 4’500 participants in 263 teams with more than 500 mentors worked on 190 submitted challenges and came up with 279 projects (with the support of over 60 datasets and resources), with 24 members of parliament and Federal Council Alain Berset also joining in the effort. We at Opendata.ch are proud to have been involved in this exhilarating and inspiring event. Of the 263 teams that submitted their ideas, each and every one made a valuable contribution to this monumental effort and deserves respect and recognition. You can find a comprehensive list of all submitted projects here. Furthermore, you can find an open list of relevant datasets and other resources here. We would also like to take the opportunity to mention a few projects that we found particularly inspiring:
  • pandemia-parliament: It is imperative that Parliaments are able to debate and make decisions during times like these. Yet the Covid-19 pandemic has forced members of parliament to stay home and thus brought the democratic process to a near standstill. Pandemia-parliament is an online space where parliamentary business can be conducted in a safe, transparent fashion, thereby bringing politicians back to work.
  • Swissrefucare: Refugees in Switzerland and elsewhere are at a higher risk of getting infected with COVID-19 because they live in small shared spaces and do not always have access to necessary hygienic products. The platform connects refugees with Swiss authorities and with Swiss citizens and thereby aims to help in improving their situation.
  • Covidfact: Citizens are overloaded with information related to COVID-19 and they don’t know which data source to rely on and where to find answers. “Covidfact” is a bot using the knowledge of experts to provides 24/7 and up-to-date information on the crisis based on trustworthy facts, guidelines and tips to help people get through this crisis with confidence. 
  • Fast2Gov: Software helping Swiss cantons to collect, aggregate and share reports and follow up on every patient in a fast, complete and accurate manner while protecting privacy of patients & healthcare professionals
You can find more dataful results in these blogposts by Oleg. The corona crisis has shown why openness is important. Our association’s mandate and independent approach – all for one and one for all – remains true. We are supporting open data activities across all hackathons, platforms and confessions. We have a prerogative to be active community partners to e-government. And the #VersusVirus Hackathon has proven that together we can jump on chances to boost discovery of new and alternative open datasets and the open source apps that use them. But there is much more work to do! Get in touch with us to give us your feedback or contributions. Stay home and stay healthy!Ps. In Case you are not an Opendata.ch member yet, you can change that here.

Annual Plan 2020

- January 15, 2020 in Allgemein

Starting this year, we have decided to publish an annual plan in order show what we’re working on, what we aim to achieve and to help you – our community – to get involved. Since this is our very first public version, we’re more than happy to hear your feedback and learn how we might improve accessibility and comprehension. Open Annual Plan 2020 Our annual plan 2020 is set up as an Open Google Sheet. Within this document you can find:
  • one tab called [09.01.29] to which we wont apply any more changes during the year and
  • one tab [living] that we will continuously update and complement.
Alternatively, you can find the annual overview above as jpeg (status: 09.01.2020), or as pdf. You can also reach out to us via info@opendata.ch if you want the document in another format. Our Highlights & Priorities 2020 We are very much looking forward to the many and diverse projects coming up in 2020. Special highlights for us are:
  • The launch of the Prototype Fund Switzerland: We’ve been aspiring to implement a local version of the Prototype Fund Germany since their start in 2016. This year we can finally start supporting local open-source projects here in Switzerland with the aim of strengthening democratic participation. Our call for projects will start on March 17.
  • A new awareness campaign about the value of data: We want to strengthen awareness and understanding for data in Switzerland in order to get more people involved in shaping our (digital) future. You will soon hear more about this initiative.
  • Taking our Open Hackdays to the next level: As Hackdays become more and more popular, it is important to us to define our Hackdays’ values, open up our guidelines and improve our infrastructure. Thereby we hope to improve your Hackdays experience and increase our impact. If you want to get involved in this endeavour, please reach out to us.

Opendata.ch sucht Unterstützung

- September 8, 2019 in Allgemein

Daten öffentlich, frei verfügbar und nutzbar machen für mehr Transparenz, Mitwirkung und Innovation – das ist Opendata.ch. Werde Teil eines agilen Non-Profit-Vereins mit einer grossen Mission und spannenden Projekten. # Projektmitarbeit & Event Management (40%)
Unterstütze die Organisation von diversen Hackdays, unserer jährlichen (Un)-Konferenz und weiteren coolen Projekten. Hier findest du die Stellenausschreibung. # Projektleitung für neues Early Stage-Förderprogramm (40%)
Baue ein neues Förderprogramms für Open-Source-Projekte mit Fokus auf demokratische Teilhabe mit auf. Hier findest du die Stellenausschreibung.

Opendata.ch/2019 Forum: Rück- und Ausblick

- August 19, 2019 in Allgemein, Bern, Daten, event

Wir haben das Opendata.ch/2019 Forum am 4. Juli in Bern-Wankdorf im Format einer “Unconference” durchgeführt. Das Format hat es uns ermöglicht, vielfältige Informationen von unseren Teilnehmenden zu erhalten.

Interessen, Erfahrungen und Feedbacks

106 Teilnehmende (von insgesamt ~170) haben uns am Forumsende ihren Teilnehmerbadge mit Informationen über ihre Interessen und Erfahrungen sowie mit ihren Feedbacks zum Forum abgegeben:
  • 63 Teilnehmende haben uns mitgeteilt, woran sie heute interessiert waren.
  • 70 Teilnehmende haben uns mitgeteilt, womit sie Erfahrung haben.
  • 92 Teilnehmende haben uns mitgeteilt, was ihnen heute gefallen hat.
  • 80 Teilnehmende haben uns mitgeteilt, was ihnen heute gefehlt hat.
Diese Informationen haben wir als Daten dokumentiert und stellen sie unter einer offenen Lizenz zur freien Wiederverwendung zur Verfügung: https://github.com/OpendataCH/opendatach-stats – Wir freuen uns über weitere Analysen und Feedbacks. Selbst haben wir die folgenden Analysen erstellt.

Fragen, Bedürfnisse, Themen und Herausforderungen

Um das Forumsprogramm gemeinsam aufzusetzen, haben wir alle Teilnehmenden zu Beginn gebeten, auf einen Zettel zu schreiben, was sie heute mit anderen diskutieren möchten. 118 Zettel mit einer Frage, einem Bedürfnis, einem Thema oder einer Herausforderung haben den Weg zu uns zurückgefunden, nachdem sie von drei bis vier Teilnehmenden nach Interesse gewichtet worden sind.
  • 8 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’20’.
  • 8 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’19’.
  • 12 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’18’.
  • 12 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’17’.
  • 19 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’16’.
  • 15 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’15’.
  • 13 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’14’.
  • 8 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’13’.
  • 6 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’12’.
  • Rest: 17 Zettel mit einer Gesamtgewichtung von ’11’ und tiefer.
Zu den 47 Fragen, Bedürfnisse, Themen oder Herausforderungen mit den höchsten Gewichtungen haben am Forum Workshops stattgefunden. Auch diese Informationen haben wir als Daten dokumentiert und stellen sie unter einer offenen Lizenz zur freien Wiederverwendung zur Verfügung: https://github.com/OpendataCH/opendatach-stats Selbst haben wir folgende Analysen erstellt.

Eine Sprachwolke aus allen Bedürfnissen

Unsere nächsten Schritte

Basierend auf unseren Analysen haben wir reflektiert, wie stark wir als Opendata.ch Verein die Kernbedürfnisse unserer Community bereits abdecken. Und in welchen Bereichen der grösste Handlungsbedarf besteht. Vier Handlungsbereiche haben sich herauskristallisiert, die wir in Zukunft stärker behandeln wollen:
  • Daten befreien
  • Datenschutz
  • Datenqualität
  • Datennutzung
Bemerkenswert ist die starke Präsenz des Thema Datenschutz. Die Beziehung zwischen Datenschutz und Offenheit müssen wir zusammen mit unserer Community besser verständlich machen, um sowohl den Datenschutz wie die Bedeutung und Publikation offener Daten zu stärken und zu fördern. Die ersten Massnahmen und Verantwortlichkeiten zu den vier Handlungsfeldern haben in unserer Vorstandssitzung vom 5. August definiert:
  • Daten befreien: Aktive Politik, Forderungen, Hilfsangebote
  • Datenschutz: Positionierung, allenfalls Lobbying, Hilfestellungen
  • Datenqualität: Aktive Politik, Forderungen, Hilfsangebote
  • Datennutzung: Beispielnutzungen, Unterstützung für Nutzungen
Zweitens haben wir beschlossen, eine Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse mit fünf Kernforderungen an die auf Bundesebene mit der Open Government Data Strategie 2019-2023 betrauten Stellen beim EDI sowie BFS zu senden. Dieser Brief wurde diese Woche verschickt.

Engagiere Dich für die Ziele des Forums

Wenn du eines der oben aufgelisteten Handlungsfelder mitanpacken oder eine weitere Aktivität lancieren möchtest, stehen wir und unsere Community dir gerne zur Seite. Das Opendata.ch/2019 Forum hat die Bedürfnisse, Herausforderungen und Chancen von offenen Daten in der Schweiz transparent gemacht. Und es hat sich klar gezeigt: mit keiner Frage, keinem Bedürfnis, keinem Thema ist jemand alleine. Zusammen können wir Klärung schaffen und Hindernisse lösen. Um euch mit denjenigen Personen zu verbinden, welche die gleichen Interessen und die Ambition haben, aktiv tätig zu werden, bitten wir, uns via info@opendata.ch euer Interesse mitzuteilen. So können wir euch mit Gleichgesinnten verbinden und auf Wunsch eine Arbeitsgruppe für euch aufsetzen.

Visuelle Erinnerungen

Open Data Student Award 2019

- July 8, 2019 in Allgemein, event

On 4 July 2019, at the ninth annual Opendata.ch Forum, we announced the winner of the 2019 Opendata Student awards.  First of all, we would like to thank all participants for their effort in coming up with all the great projects that participated in last years competition. All of your ideas were very inspiring and unique in their own way and each of you has made a valuable contribution to our cause in making effort to use, re-publish and to promote open data. Our jury has, on the one hand, had the great pleasure of going through all of your projects over the last few weeks. On the other hand, they have had to make the very difficult decision of choosing one project as the final winner But in the end, a decision was made: Congratulations to Daniel Laumer and Hasret Gümgümcü and their project UrbanX – Urban planning in mixed reality. The two students from ETH Zurich currently doing their MSc in Geomatics-Engineering have shown extraordinary creativity, technical expertise and vision with their project. The project fulfilled all of the criteria for the award: analysing and using an important yet commonplace data source and combining it with new, exciting technological possibilities whilst bringing clear benefits to the public, thereby showcasing the applicability of open data in everyday contexts. “The open data community is looking for answers to the question of how to better represent the diversity of datasets, putting them into new clothes, so to speak. The hitchhiker’s guide to Swiss Open Government Data is a project that points the way in such a direction.”  For a full list of all the applications please see below:  Projects 2019
  1.     Developing an Index for measuring data quality of published open government data: Insights from opendata.swiss.
A frequent problem with OGD is that there is a lack of standards for how to publish data on open platforms. The format used is not always machine-readable (e.g. pdf), the descriptions of the data (i.e. metadata) are not complete or the re-use of data is subject to conditions (e.g. license or cost usage). The project entails the compilation of a Compliance Index to analyse the Swiss OGD platform, opendata.swiss in order to measure the adherence to good practice standards for publishing OGD.  
  1.     UrbanX – Urban planning in mixed reality
UrbanX is a Hololens application for efficient and interactive urban planning in a mixed reality environment using open data from Stadt Zürich. In combination with the Microsoft Hololens, a recently developed pair of head-mounted mixed reality smartglasses, which lets the user place virtual holograms in the real world and interact with them using specific gestures, the application should display the buildings in the region of interest and let the user access the attributes of each object in an easy and intuitive way.  UrbanX – urban planning in mixed reality
  1.     Infrastructure disturbance cockpit Bernmobil
A web application in the form of an online cockpit, from which one can see at first glance key figures and information about infrastructure disruptions of Bernmobil. The app uses open infrastructure data from Bernmobil for this purpose.  Bernmobil Störungsdaten 
  1.     Trockenstress: How increasing drought is affecting our Swiss forests
High dryness has a great influence on the vitality of forests by making photosynthesis impossible, thus increasing forest mortality. The Trockenstress app is designed to visualize drought data of Swiss forests from the Federal Office for the Environment (BAFU) and to present it in a simple and meaningful way, thus allowing both an overall impression and a detailed in-depth study.  Trockenstress Visualisierung  
  1.     Water Fountains
A web app that uses Wikidata, Wikimedia Commons, OpenStreetMap as data repositories which allows you to find nearest drinking fountains or even discover famous fountains with image galleries, videos, and links to Wikipedia. The idea is to bring people to stop buying plastic bottles and start enjoing local water.  Water-fountains.org 
  1.     ÖV-Güteklassen 2018: New methodology for assessing public transport access
The specification of public transport quality classes recognised today by the Federal Office for Spatial Development (ARE) is based on a Swiss standard from 1993, which has since been replaced. The newly developed public transport quality classes 2018 combine the findings of some cantonal solutions and improve them with the current technical possibilities with the aim of creating a generally valid specification for Switzerland.
  1.     Gleich für gleich: gender-specific wage trends in Switzerland
Transparency can counter wage discrimination based on origin, gender or residence status among others. The app aims to make wage discrepancies between the two sexes easy to see at a glance and accessible as many people as possible. It does so by allowing them to track wage trends and the development of the gender gap over the years 2008 to 2016.  Lohnentwicklung in der Schweiz seit 2008
  1.     Structural change in agriculture
The steady decrease in farms across Switzerland has been a recurring theme for several years, with small farms suffering in particular. The web application “Structural change in agriculture” brings the topic closer to the reader in a playful, interactive visualisation of Swiss farm holdings of the last 35 years.  Strukturwandel in der Landwirtschaft
  1.     Swiss popular initiatives in the context of time
A visualisation of popular initiatives since 1860 with a breakdown of the topics according to accepted and rejected proposals gives a deeper insight into the voting behaviour of the Swiss people and illustrates that the historical context has a significant influence.  Schweizer Volksinitiativen im Kontext der Zeit