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Informationsfreiheit, Open Data und Fahrradunfälle

- May 28, 2014 in Behörden, Deutschland, Featured, Informationsfreiheit, Open Data, Transparenz

Foto von JL (Lizenziert unter: CC BY 2.0 DE)

Freiburger Fahrradfahrer leben gefährlich!

Jedenfalls schreibt das die Badische Zeitung und bezieht sich in Ihrem Artikel vom 4. März auf Daten des Polizeipräsidiums Freiburg. Grafisch aufbereitet werden die von der Polizei erhobenen Unfalldaten sowohl im Verlauf der vergangenen zehn Jahre als auch die Verteilung anhand von Wochentagen übersichtlich und informativ dargestellt. Von großem Nutzen dürfte den Lesern die interaktive Karte zu den Unfallschwerpunkten sein, die Radfahrern helfen könnte, gefährliche Straßen und Kreuzungen entweder zu meiden oder mit entsprechender Vorsicht zu passieren. Bei genauer Betrachtung muss man jedoch feststellen, dass die besagte Karte weit weniger nützlich ist als sie sein könnte, insbesondere da die Beschreibung der Gefahrenstellen in vielen Fällen recht allgemein gehalten ist. Beispiel: “Stark belastete Hauptverkehrsstraßen: Wo Autofahrer und Radfahrer aufeinandertreffen, kommt es naturgemäß zu vielen Unfällen.” Und so stellt sich die Frage wie eine alternative Version der Karte aussehen müsste, die Freiburgs Radfahrer anhand der vorliegenden Unfalldaten auf etwaige Gefahren hinweist. Ungleiche Behandlung beim Zugang zu Daten Ein derartiges Unterfangen beginnt zwangsläufig bei den Daten selbst. Es stellt sich also zunächst die Frage woher die Angaben zu den Unfallschwerpunkten stammen. Dies geht weder aus dem Artikel hervor noch enthält die Karte einen Link auf die Quelle der Daten. Auf Anfrage verweist der Redakteur der Badischen Zeitung auf die Pressestelle des Polizeipräsidiums Freiburg, die ich kontaktiere und mich neben den Unfalldaten aus gegebenem Anlass auch nach Daten zu Fahrraddiebstählen in Freiburg erkundige. Drei Emails und zwei Telefonate später ist das Ergebnis eher ernüchternd. Die Pressestelle schickt mir den sogenannten Unfallbarometer, der aber nur recht allgemeine Daten ohne detaillierte Ortsangaben enthält. Wie aber hat die Badische Zeitung die interaktive Karte entworfen, wenn doch die öffentlich verfügbaren Daten hierfür nicht ausreichend sein dürften? Auf Nachfrage gibt der zuständige Sachbearbeiter an, dass bei der Frage von Zugang zu Daten und Informationen der Verwaltung mit Bürgern anders verfahren wird als mit Journalisten. Hinzu kommen datenschutzrechtliche Vorschriften, die einzuhalten seien. Auf welcher rechtlichen Grundlage die Unterscheidung von Journalisten und Bürgern bzw. der rechtliche Schutz der Unfall- und Diebstahldaten beruht, konnte in dem Telefonat leider nicht eindeutig geklärt werden. Kein Einzelfall: Beispiel Nahverkehrsdaten Die Praxis des uneinheitlichen Zugangs zu Daten der Verwaltung ist kein Einzelfall in Freiburg. So erfreut sich Google seit einigen Monaten des exklusiven Rechts zur Nutzung der Freiburger Nahverkehrsdaten, die von dem Unternehmen u.a. in Google Maps eingebunden werden. Anstatt über einen offenen Zugang zu Freiburger Nahverkehrsdaten, lokalen Unternehmen und Entwicklern die Möglichkeit zu geben, Anwendungen zu entwickeln und damit Mehrwerte zu schaffen, wird ein internationales Unternehmen bevorzugt behandelt. Anders als das Polizeipräsidium hat die Freiburger Verkehrs AG jedoch Bereitschaft signalisiert, Daten im Rahmen der vor Kurzem beschlossenen Open Data Initiative der Stadt bereitzustellen. Keine gesetzliche Grundlage für Transparenz Es bleibt zu konstatieren, dass weder Stadt noch Land einen gesetzlichen Rahmen geschaffen haben, der den Bürgern in Freiburg bzw. Baden-Württemberg ein Recht auf Zugang zu Informationen der Verwaltung gewährt. Zwar verfolgt die Stadt Freiburg seit Kurzem eine Open Data Initiative, die auf einen Antrag der Stadtrat-Fraktionen der Grünen und der SPD zurückgeht, und auch die Landesregierung bemüht sich beim Thema Open Data. Doch gibt es weder eine kommunale Freiheitssatzung wie in München, noch ein Informationsfreiheitsgesetz, das, wie in anderen Bundesländern seit Langem üblich, den Bürgern das Recht auf Auskunft von Behörden einräumt. Fazit: Abwarten Die Stadt Freiburg hat mit dem Beschluss zur Umsetzung einer Open Data Initiative gezeigt, dass sie den Wert von offenen Daten für eine transparente, bürgerfreundliche und offene Verwaltung erkennt. Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund sieht laut einem kürzlich erschienen Positionspapier in der Öffnung von Daten “Chancen und Nutzen für alle gesellschaftlichen Gruppen” und beschreibt Open Data als “ein wichtiges Element einer transparenten und vernetzten Verwaltung”. Inwiefern sich die Unterstützer von offenen Daten in der Freiburger Verwaltung durchsetzen können, wird sich zeigen. Möglicherweise wird interessierten Bürgern nichts anderes übrig bleiben, als auf das Landes-Informationsfreiheitsgesetz zu warten, das noch dieses Jahr in Kraft treten soll. Spätestens dann werde ich mich erneut mit meiner Anfrage an die Freiburger Polizei wenden.

Effizienter Staat 2014: Offene Daten und transparentes Regierungshandeln in der Verwaltungsrealität

- April 4, 2014 in Behörden, Berlin, community, Deutschland, offene Daten, Open Knowledge Foundation, Positionen, Transparenz

effstaatIn dieser Zeit geht einiges durcheinander: Dr. Göttrik Wewer, Vize-Präsident E-Government bei der Deutschen Post, holt in einem kürzlich veröffentlichten Artikel zu einem Generalschlag gegen die “Transparenzbewegung” aus. Aber ist das alles wirklich so einfach? Besteht die Entwicklung rund um offene Daten und transparentes Regierungshandeln in Deutschland aktuell nur aus “Transparenzterror”, sowie aus “Konfrontation, Kontrolle und Konflikt”? Ich glaube nicht! Ja, es geht zu langsam, ja, es gibt eine drastische Unterausstattung der Verwaltungen bei dem Thema und ja, es gibt auch manchmal unschöne Konfrontationen – aber was im Moment in Bezug auf Open Government Data wirklich in den deutschen Verwaltungsstuben passiert, konnte man viel besser auf dem Verwaltungskongress des Behördenspiegels “Effizienter Staat 2014” beobachten. Auf zwei Panels habe ich mit Vertretern von Verwaltungen auf Landkreis-, Länder- und Bundesebene darüber diskutiert, wo Behörden bei der Öffnung von Verwaltungswissen aktuell wirklich stehen. Und trotz einiger unterschiedlicher Auffassungen, zum Beispiel bei unserer Forderung nach “Offenheit als Standard” oder im genannten Abmahnfall – in einem waren sich alle einig: Es bewegt sich was, und das auch fernab von Konfrontation. Besonders spannend war der Ansatz, von dem Andreas Schreiber, Informationsmanager des Landratsamts aus Ludwigslust-Parchim, auf dem Forum “Open Data – zwischen (zu) hohen Erwartungen und Verwaltungsrealität” zu berichten hatte: In dem zweitgrößten Landkreis Deutschlands ist die Verwaltung selber der größte Treiber und Nutzer für die Verwendung von Verwaltungsdaten. Und damit fahren sie sehr gut. Die Verwaltung schafft durch die Aufbereitung der eigenen Daten neue Möglichkeiten für Reporting und Controlling, Führungskräfte werden besser informiert und das Verwaltungswissen intern besser kommuniziert. Dass diese Verwaltungsdaten perspektivisch geöffnet werden, ist laut Schreiber ebenfalls geplant und wurde von Beginn an auch so kommuniziert. Der Widerstand in der eigenen Verwaltung hält sich dabei in Grenzen. Auch wenn es sich hierbei erstmal nur um einen ersten Schritt handelt, so ist ein Ansatz die Öffnung von Verwaltungsdatensätzen mit den Vorteilen der Verwendung der Verwaltungsdaten durch die Verwaltung selbst zu verknüpfen sicher sinnvoll. Darüber hinaus wurden auch alle weiteren, aktuellen Entwicklungen auf dem Kongress von Zivilgesellschaft und Verwaltung positiv gewertet: Dazu gehören die Entwicklungen rund um die kommende Datenlizenz Deutschland 2.0, der Aktionsplan zur G8(7) Open Data Charta und der regelmäßige Austausch zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft (und der angestrebte Beitritt zur OGP). So darf man also auch weiterhin auf einen ambitionierten Open Data Aktionsplan der Bundesregierung hoffen. Und um zumindest kurz auf Wewer zurückzukommen: Offene Daten sind sicher kein Allheilmittel. Das hat aber auch niemand behauptet. Offene Daten zu veröffentlichen, wird auch nicht einfach so und sofort zu einem massenhaften Ansturm von Interessierten führen. Offene Daten sind aber eine Möglichkeit, unsere Demokratie transparenter zu machen. Sie werden und sind Treibstoff für wirtschaftliche Unternehmungen und helfen der Verwaltung beim Übergang hin zu einem effizienten Staat. Diesbzüglich war man sich auf dem Verwaltungskongress in Berlin einig. Für das Verhältnis von Zivilgesellschaft und Verwaltung muss es deshalb weiter heißen: Gemeinsame Sache machen! Update 5.4.14: In einer vorherigen Version dieses Beitrags konnte man scheinbar den Eindruck gewinnen, dass ich Claus Arndt von der Stadt Moers durch eine Äußerung in seinem Beitrag für gov20.de in den Kontext von Dr. Gottrick Wewer stellen wollte. Da das nicht meine Absicht war, habe ich den Teil ersatzlos entfernt. Außerdem habe ich nochmal klarer formuliert, dass es sich bei der Entwicklung im Landkreis Ludwigslust-Parchim noch nicht um offene Daten handelt. Der Ansatz bleibt aber weiterhin sehr interessant. Es wäre sicher mal spannend zu erfahren, ob zusätzlich zu den überall genannten 40 Milliarden Euro wirtschaftliches Potenzial durch die Zweitverwertung von Verwaltungsdaten, die Einspaarmöglichkeiten durch die Öffnung von Daten für die Verwaltung selber nicht mindestens ein ebenso interessanter Treiber für Open (Government) Data sein kann.

Konsultation zur Bereitstellung offener Daten in Bremen

- March 10, 2014 in Behörden, Bremen, Deutschland, Featured, offene Daten, Open Knowledge Foundation, open-government, Transparenz

© Edu Martinez, Creative Commons 2.0

© Edu Martinez, Creative Commons 2.0

Das Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) führt eine vierwöchige Online-Konsultation über die Bereitstellung Offener Daten durch die Bremische Verwaltung durch. Das Angebot soll damit um die Expertise und Wünsche der Bürger und Bürgerinnen ergänzt werden. Das Ziel ist, die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage zu schmälern, das Institut möchte also jene Datensätze zur Verfügung stellen, die tatsächlich gewünscht werden. Die Konsultation wird dafür genutzt, das Profil der Nachfrage zu schärfen, damit entsprechend gehandelt werden kann. Die Konsultation knüpft inhaltlich zwar an bereits veröffentliche Dokumente der Bremischen Verwaltung an, jedoch können die Teilnehmenden auch kommunizieren, welche Dokumente noch hinzugefügt werden sollten. Die Einreichungen werden nach der ersten Phase auf rechtliche Zulässigkeit und technische Machbarkeit geprüft, in der zweiten Phase wird über die Einreichungen und ihre Priorität entschieden. Wie schon die Konsultation der EU zur Zukunft des Urheberrechts sind solche Initiativen sehr begrüßenswert und sollten auf jeden Fall genutzt werden. Es können alle Interessierten an der Konsultation teilnehmen. Deswegen: Macht mit, bis zum 06. April ist Zeit – eine Registrierung ist nicht erforderlich. Mehr Informationen gibt es hier auf dem Weblog des Instituts von Herbert Kubicek.

Drittes Barcamp Offene Kommunen.NRW am 9. November

- October 28, 2013 in Barcamp, Behörden, community, Deutschland, Events, Kommune, NRW, open-government, Termine

Am 9. November veranstaltet das Kompetenznetz Bürgerhaushalt die dritte Tagung “Offene Kommunen.NRW – Schritte in die Praxis” in Wuppertal. cropped-oknrw-logo_960x80 Die Veranstaltung ist als Barcamp organisiert und soll von den Teilnehmerinnen inhaltlich mit gestaltet werden. Zentrales Thema ist die Umsetzung von Open Government in Kommunen. Die Veranstalter wollen politischen Initiativen wie die Open Government-Strategie die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen als Anlass nehmen, um über Schritte zu diskutieren, die eine Kultur der politischen Mitwirkung ermöglichen. Die Veranstaltung richtet sich an Bürger, Politiker, Verwaltungsmitarbeiter, Wissenschaftler und Unternehmer und andere Interessierte. Der Eintritt ist kostenfrei. Weitere Informationen zur Veranstaltung, den Schwerpunkten und zur Anmeldung findet ihr auf www.oknrw.de  

GovData in der Evaluationsphase

- October 11, 2013 in Behörden, Deutschland, Featured, offene Daten

govdata
GovData – Das Datenportal für Deutschland“ ging als föderal übergreifendes Datenportal am 19. Februar als Pilotprojekt online und besteht nun über ein halbes Jahr. Von ehemals 1.100 Datensätzen sind nun knapp 3.700 Daten online verfügbar – davon auch Datensätze in 14 Kategorien, die über eine Stadt oder ein Bundesland viel mehr Informationen beinhalten als bspw. ein regionales Datenangebot. Der Großteil der Daten steht unter einer freien Nutzung (Namensnennung) zur Verfügung, knapp 700 Daten sind leider nur eingeschränkt (kommerzielle Nutzung ausgeschlossen oder kostenpflichtig) nutzbar. Bis heute sind in Deutschland viele relevante Datensätze gar nicht oder nicht als offene Daten zugänglich. Offene Verwaltungsdaten vorantreiben Seit dem Start des Projekts ist so einiges getan worden. Die Datenlizenz Deutschland wird derzeit überarbeitet, um die Interoperabilität der Lizenz mit anderen international üblichen Lizenzen für offene Daten zu erhöhen. Auch die Anzahl der bereitgestellten Datensätze auf dem Portal wächst stetig. Dr. Wolfgang Both von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Berlin macht in einem Blogpost auf mehrere Vorteile des Projekts aufmerksam. Deutschland ist Mituntereichner der Open Data Charta, einer gemeinsamen Erklärung der G8-Staaten und verpflichtet sich damit, beim Thema offene Verwaltungsdaten in Zukunft deutliche Fortschritte zu machen. Ein Beitritt Deutschlands zur Open Government Partnership würde helfen, um mit Rückhalt der Politik und im Dialog mit der Zivilgesellschaft weiter relevante Daten zu öffnen und den Prozess zur echten Öffnung von Regierungshandeln in Deutschland und damit echtes Open Government voranzutreiben. Bis Ende Oktober muss Deutschland einen Aktionsplan vorlegen mit konkreten Schritten welche Daten, wann wie und unter welchen Bedingungen zu veröffentlichen sind. Wir sind sehr gespannt! Das GovData-Portal ist dabei definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Ein weiterer wichtiger Schritt ist es nun auch die Nachnutzung der veröffentlichten Daten zu fördern. Hier sehen wir uns auch in der Pflicht: Mit zahlreichen Entwicklertagen, Hackdays und Förderprogrammen wie Stadt Land Code, Jugend hackt und demnächst Code for All – Deutschland fördern wir die Nachnutzung von offenen Daten und unterstützen so die Open-Data-Policy von Bund und Ländern. Diese Aktivitäten werden wir in den nächsten Monaten noch ausbauen. Stay tuned! Evaluationsphase Nach acht Monaten Beta-Phase wird das Portal einer ausführlichen Evaluation unterzogen. Besonders geht es um eure Einschätzung als NutzerInnen: “Leistet GovData das, was diese von einem ebenenübergreifenden Datenportal erwarten? Fehlen Funktionalitäten? Gibt es anderweitigen Verbesserungsbedarf?”. An der Evaluation beteiligen kannst Du Dich in dieser Online-Befragung bis zum 29. Oktober (max. 10min) und beim Community-Workshop am 25. Oktober (mit Anmeldung unter info@govdata.de bis zum 18. Oktober). Wir bitten euch um eure Teilnahme!  

Die Berliner Geodaten stehen ab sofort kostenfrei zur Verfügung

- October 4, 2013 in Behörden, Berlin, Deutschland, Geodaten, Lizenzen, offene Daten, Open Transport

Nach längeren internen Vorbereitungen teilte die Senatsverwaltung am Anfang der Woche mit, dass ab dem 1. Oktober die amtlichen Geodaten der Vermessungsverwaltung angelehnt, an die die Open-Data-Prinzipien kostenfrei abgegeben werden. Damit erlaubt der Senat uns allen die kommerzielle und nicht-kommerzielle Nutzung von Luftbildern, daraus abgeleiteten digitalen Orthophotos, der Informationen über Bodenrichtwerte, von topographischen Landeskartenwerken und der Liegenschaftskarten. Die online bereitgestellten Angebote können ohne Lizenzgebühren genutzt werden. Auch die offline Bereitstellung wird bis auf die Erhebung der Grenzkosten gebührenfrei. Bisher sind auf dem Geoportal der Hauptstadt noch nicht alle Inhalte auf die neuen Nutzungsbestimmungen umgestellt. Das liegt vor allem an Abstimmungsproblemen mit anderen Berliner und Brandenburger Behörden. Bei den neuen vereinfachten Nutzungsbestimungen, die die bisher üblichen individuellen Nutzungsverträge ablösen, orientiert sich die Senatsverwaltung an der „Verordnung zur Festlegung der Nutzungsbestimmungen für die Bereitstellung von Geodaten des Bundes“ kurz GeoNutzV. Dabei handelt es sich im wesentlichen um die Einräumung umfassender Nutzungsrechte mit der Verpflichtung zur Quellenangabe, also ähnlich einer einfachen Attributionslizenz, und somit im großen und ganzen open-data-freundlich ist. Die GeoNutzV ist die Umsetzung der INSPIRE Richtline, von 2007, zu der Deutschland auf Bundes wie auf Länderebene verpflichtet ist. Berlin ist das erste Bundesland, dass diesen Schritt nun auf Landesebene umsetzt. Damit übernimmt Berlin in Deutschland wieder einmal eine Vorreiterrolle im Bereich der Öffnung wichtiger Verwaltungsdaten. Die Bereitstellung der Geodaten ist ein weiterer wichtiger Baustein in der Open-Data-Initative des Landes. Wir als Open Knowledge Foundation freuen uns über diese Schritt. Wir rufen nun Entwickler, Startups und Unternehmen dazu auf, die freigegebenen Karten und Informationen zu nutzen, in eigene Anwendungen einzubauen und für ein breites Publikum aufzubereiten. Erste Beispiele, wie die Seite von Dominik Moritz, die eine schnelle Übersicht über verschiedene Angebote des Kartenangebots der Stadt gibt, können nur der Anfang einer umfangreichen Nutzung des Datenpools sein. Gerade im Bereich Geodaten, können viele Interessante und nützliche Anwendungen geschaffen werden. Wie beliebt Kartenangebot sein können, zeigt das Beispiel Zürich. Auf dem Datenportal der Stadt gehören sie zu den am meisten heruntergeladenen Datenpaketen.

Wahl.Daten.Helfer. – ein produktives Wahlwochenende

- September 25, 2013 in Apps, Behörden, Deutschland, Featured, Hackday, offene Daten, Open Data, Open Knowledge Foundation

www.wahldatenhelfer.de Am Wahlwochenende haben sich Entwickler, Designer und interessierte Bürger in Berlin, Köln und Ulm getroffen, um gemeinsam an kreativen Anwendungen und Visualisierungen rund um Daten zur Bundestagswahl zu arbeiten. Wahlvorhersagen In Köln wurden eigens für das Event neue Datensätze als Open Data veröffentlicht. Ziel des Projekts Wahl.Daten.Helfer., das von der Stadt Köln, API Köln, der Railslove GmbH und der Open Knowledge Foundation Deutschland ausgerichtet wurde, war es nicht nur sich zu treffen und gemeinsam intensiv mit den Wahldaten auseinanderzusetzen, sondern auch für bevorstehende Wahlen Toolsets und Apps zu entwickeln, die leicht adaptiert und so z.B. für EU- und Kommunalwahlen genutzt und weiterverwendet werden können. Wahl.Daten.Helfer. Bundestagswahlen werden von den Medien bestens begleitet und ausgewertet. Es gibt unzählige Visualisierungen und Anwendungen, die Bürgern im Vorfeld dabei helfen, sich zu informieren und einen Überblick zu bekommen. Auch die Ergebnisse werden bis ins kleinste Detail mit Hilfe neuester Visualisierungen aufbereitet. Um auch bei Kommunalwahlen auf informative Werkzeuge, Apps und Visualisierungen zurückgreifen zu können, stehen viele der bei Wahl.Daten.Helfer. entwickelten Apps und Visualisierungen und deren Code zur freien Nutzung zur Verfügung. Ziel von Wahl.Daten.Helfer. war es auch, in den teilnehmenden Städten die Entwicklercommunity besser mit der Verwaltung zu vernetzen und damit Ideen für zukünftige Projekte anzustoßen. Jungwähler   Folgend möchten wir einige Hacks vom Wahlwochenende vorstellen. Weitere Beispiele findet ihr hier: wahldaten.hackdash.org Beispiele aus Köln

stimmzettel

  • Interaktiver Stimmzettel Köln: Der interaktive Stimmzettel ist die App für alle Wahlangelegenheiten vor, während und nach der Wahl. Vom Stimmzettel über Kandidateninformationen bis hin zur interaktiven Zählung der Stimmen und der Wahlbeteiligung.
  • Wahlquiz: Da man mit der politischen Bildung nicht früh genug beginnen kann, haben sich auf dem Wahl.Daten.Hack. junge Menschen zwischen sechs und 12 Jahren mit der Wahl auseinandergesetzt und ein Quiz entworfen.
  • Fotos von der Kölner Veranstaltung
  Beispiele aus Berlin
  • Interaktive Karte, über die sich der Einfluss der einzelnen Bundesländer auf das Gesamtergebnis erschließt. Einzelne Bundesländer können gemutet werden.
spiegel
  • Partei-Erwähnungen in den Medien: Grafik zu den Erwähnungen einzelner Parteien auf Spiegel Online im Monat vor der Wahl.
  • Wahl-Tracking-App: Javascript-Implementation für die Umrechnung der Wahlergebnisse des Bundeswahlleiters auf Bundestagssitze. Dabei kann auch das Wahlrecht von 2009 als Berechnungsgrundlage genommen werden.
  • Koalitions-Cocktails: Für alle, die sich direkt nach der Wahl schon mal eine Koalition zusammen trinken wollen, hat das Projekt Koalitions-Cocktails eine Anregung zu den Zutaten. Ein Projekt zur Wahl mit Augenzwinkern. ;)
  • Fotos von der Berliner Veranstaltung
  Beispiele aus Ulm
  • Korrelationskoeffizienten: Martin Salzer hat den Korrelationskoeffizienten zwischen je zwei Parteien über alle Wahlbezirke in Ulm hinweg für die Bundestagswahlen 2009 und 2013 ermittelt.
  • Interaktive Karte der Direktkandidaten aller Wahlkreise: Neben der Liste an Direktkandidaten pro Wahlkreis lässt sich damit zum Beispiel beantworten, wo die jüngsten Direktkandidaten zur Wahl stehen oder in welchen Wahlkreisen überwiegend Direktkandidatinnen zur Wahl stehen (Spoiler: relativ wenige).
 

Aktivitäten und Projekte im Juni 2013

- July 8, 2013 in Apps, Behörden, BerlinOpenDataDay, community, Energyhackday, Featured, frag den staat, Hackday, interactivecologne, Konferenz, Nahverkehr, Open GLAM, Open Knowledge Foundation, Open Transport, OpenDataCensus, OpenWeatherMap, PublicDomainRemix

Monatlicher Bericht über Aktivitäten und Projekte der Open Knowledge Foundation Deutschland.   Open Data Census Rückblick in den Juni Die ersten Ergebnisse des weltweiten Open Data Census haben gezeigt, dass die vorgestellte “Open Data Charta” der G8 Staaten nur ein erster Schritt in die richtige Richtung ist. Voran gegangen sind die Kommunen Moers und Bochum in denen wir, gemeinsam mit der Initiative OpenRuhr, die offenen Ratsinformationssysteme moers.ris.openruhr.de und bochum.ris.openruhr.de veröffentlichten. In Berlin wurde beim Open Data Day die erfolgreiche Entwicklung der Stadt in Richtung mehr Verwaltungstransparenz gewürdigt, aber auch hitzig über aktuelle Streitfragen, wie die neuen deutschen Lizenzmodelle, diskutiert. Wir haben uns sehr über viel Lob und den großen Andrang zur Veranstaltung gefreut. Das Lob können wir nur an unsere vielen Unterstützer, wie Wolfgang Both weitergeben. Ohne diese Hilfe, das zeigen auch die Nachrichten aus Moers und Köln gäbe es die OKF nicht.   Jugend hackt Jugend hackt Unser (im wahrsten Sinne des Wortes) jüngstes Projekt ist „Jugend hackt“, das wir diesen Monat offiziell gestartet haben. Junge Programmiertalente aus ganz Deutschland sind eingeladen, sich im September in Berlin zu treffen und Open Data-Projekte zu entwickeln. Wir freuen uns riesig über das große Interesse und die ersten 30 Anmeldungen! Wer den Jugendlichen als Mentor zur Seite stehen will, kann sich hier anmelden.   Apps & the City Cologne Interactive Cologne Im Rahmen des Festivals „Interactive Cologne” haben wir einen Apps & the City Hackday zu offenen Verkehrsdaten durchgeführt. Nach hartnäckiger Lobbyarbeit der örtlichen Community wurden dazu von den Verkehrsbetrieben erste Datenpakete veröffentlicht (Details). Parallel haben wir unser erstes Startup Corner veranstaltet. Im Rahmen des Wettbewerbs „Apps for Europe“ wollen wir Unternehmen zur Nutzung von offenen Daten ermutigen und beraten. Es war schön, die große und lebendige Community in Köln kennen zu lernen. Allen, die einen ersten Überblick über die Projekte vor Ort gewinnen wollen, können wir datacolonia, offeneskoeln.de und das Open Data Portal der Stadt empfehlen.  

Yoda zeigt dir den Weg zum Energiesparen (CC-BY)

Energyhackday Was man in sechs Stunden hacken schaffen kann, bewiesen über 70 Entwickler, Designer und Experten aus dem Bereich Energie auf dem ersten Berliner Energy Hack! Zusammen mit Stromnetz Berlin und anderen Partnern haben wir über Stromverbrauch, -erzeugung und Infrastruktur diskutiert. Eine Premiere des Hackdays war die Veröffentlichung der Echtzeitdaten zu Energieverbrauch und -erzeugung der Berliner Bezirke. Gewinner des Tages war „Yoda“ (Video), der seine Schüler vor zu hohem Stromverbrauch warnt: „This is the path to the dark side.“. Mehr zu den kreativen Hacks und Ergebnissen in unserem Blog.   OHM2013 Was wird spannend? Von einer Sommerpause kann in diesem Jahr keine Rede sein. Anfang Juli fahren wir nach Cambridge zum Jahrestreffen der Open Knowledge Foundation. Kurz danach laden wir euch ein, am Donnerstag, den 18. Juli um 17 Uhr, zu einem Frag den Staat-Stammtisch in unser Büro zu kommen. Am Ende des Monats steht die OHM 2013 in unserem Kalender.   OpenGLAM Schon gesehen? Letztes Mal haben wir euch den Public Domain Review vorgestellt, der gemeinfreie Daten öffentlich zugänglich macht. Doch was kann man mit diesen Daten machen, außer sich an ihnen zu erfreuen? Remixen! Zum ersten Mal wird in Frankreich der Public Domain Remix Wettbewerb mit zahlreichen Workshops durchgeführt, bei dem Daten unter offener Lizenz neu interpretiert werden. Aus Poesie entstehen so Musikstücke oder Skulpturen. Und weil wir Geodaten lieben, stellen wir euch zum Abschluss noch die Open Weather Map vor. Die weltweit gesammelten und aufbereiteten Daten können frei, zum Beispiel in Karten von Open Street Map genutzt werden.   Willst du unseren Monatsrückblick regelmäßig erhalten? Dann abonniere hier unseren Newsletter.  

Initiative OpenRuhr veröffentlicht alternatives Ratsinformationssystem für Bochum und Moers

- June 21, 2013 in Behörden, community, Deutschland, Featured, OKF Deutschland, Open Knowledge Foundation, open-government

Bochum / Moers, 20.06.2013: Alternative Ratssysteme sorgen für mehr Transparenz in beiden Städten, macht Politik sichtbarer, Mitbestimmung leichter, zeigt zivilgesellschaftliches Engagement und erweitert die OpenData Strategie der Stadt Moers. Ein solches System wurde heute für Bochum und Moers veröffenntlicht (bochum.ris.openruhr.de und moers.ris.openruhr.de). Die Plattform ist eine Weiterentwicklung des viel beachteten Projektes offeneskoeln.de. OpenRis_Moers Mehr politische Sichtbarkeit, mehr Transparenz, mehr Informationen für Beteiligung: das soll die zentrale Kommunikationsplattform des Rates, das Ratsinformationssystem, leisten. Doch die Nutzung ist für Bürgerinnen und Bürger oft schwierig, da die Systeme für die täglich damit arbeitenden Rats- und Verwaltungsmitglieder optimiert sind. Doch die Informationsbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger kommen häufig zu kurz. Daniel Dietrich, Sprecher des OKF Deutschland e.V., ergänzt “Daten, welche als Offene Daten unter freien Lizenzen angeboten werden, schaffen einen guten Nährboden für mehr Demokratie und Mitbestimmung, aber auch für innovative Wirtschaft.” Ein Fokus auf die Bürgerinnen und Bürger: das haben wir nun für Bochum und Moers realisiert – basierend auf den Daten der Orginal-Ratsinformationssysteme. Wir, das ist OpenRuhr, eine im März 2013 gegründete Initiative von OpenData-Enthusiasten, die in ihrer Freizeit mehr Demokratie möglich machen wollen. Und wir möchten Sie einladen, sich unser neues Ratsinformationssystem OpenRuhr:RIS einmal anzuschauen und damit im Alltag zu arbeiten – Bochum: bochum.ris.openruhr.de und Moers: moers.ris.openruhr.de. Der Moerser Bürgermeister Norbert Ballhaus begrüßte die Entwicklung: “Wir freuen uns, dass OpenRuhr die OpenData Bemühungen unserer Stadt aufnimmt und mit unseren Daten neue faszinierende Dienste entwickelt.” “Damit das Ruhrgebiert hier eine Vorreiterrolle einnehmen kann, werden wir in Folge diesen Service auf weitere Ruhrgebietsstädte ausweiten und weitere Gespräche zu mehr OpenData im Ruhrgebiet führen.”, so Ernesto Ruge, Initiator der Initiative OpenRuhr. OpenRuhr:RIS ist ein Projekt der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., welche sich bundesweit für die Öffnung von Wissen, Open Data und Open Goverment engagiert. Vorbild für OpenRuhr ist Marian Steinbachs offeneskoeln.de. Unser Angebot ist dank der Unterstützung des Linuxhotels kostenlos und werbefrei. Inzwischen hat die Stadt Moers über OpenRuhr:RIS hinaus als eine der ersten Städte in NRW ein OpenData Portal lanciert und steht damit im Zentrum des Interesses zahlreicher Organisationen. Parallel dazu bereitet das Land NRW zur Zeit mit OpenNRW ein großes OpenData Portal über alle Ministerien hinweg geplant. Initiative OpenRuhr  

Aktivitäten und Projekte im Mai 2013

- June 7, 2013 in Behörden, Berlin, bundesgit, Energy, Featured, Hackday, Lizenzen, Nahverkehr, OKF Deutschland, Open Knowledge Foundation, Open Transport, open-government, Transparenz, Workshop

Monatlicher Bericht über Aktivitäten und Projekte der Open Knowledge Foundation Deutschland. Hier ist unser Bericht für Mai. Wer ihn abonnieren will, kann das hier tun.   banks-thumb Rückblick in den Mai Im Mai feierte die Open Knowledge Foundation ihren 9. Geburtstag. Spontan wurde am Gründungshaus in Cambridge eine Gedenktafel angebracht und einige Sektflaschen geleert. Entgegen unserer Vorsätze haben wir wieder viel zu viele schöne Maitage damit verbracht Überzeugungsarbeit und Lobbying zu betreiben. So argumentierten wir bei der Bund-Länder-Arbeitsgruppe und der Konferenz „Effizienter Staat“ gegen die Datenlizenz für deutsche Verwaltungsdaten. Warum wir sie und einige andere Lizenzen als Sackgassenprojekte ansehen, die im besten Fall neue Datensilos schaffen, legen wir in diesem Blogpost detailliert dar. Eine Ausnahme war #opennrw, auch wenn der NRW-Innenminister mit der Aussage „Ich finde, Open Government hat nichts damit zu tun, dem Bürger terabyteweise Daten zuzuschieben.“ uns und den hoffnungsvollen TeilnehmerInnen einen Dämpfer verpasste. Umso mehr freuen wir uns über die dort vorgestellte Kampagne für ein Transparenzgesetz in NRW, die wir natürlich unterstützen.   domenicocabinet-detail Energy hacks In wenigen Tagen ist es soweit: Am 15. Juni veranstalten wir einen Hackday zum Thema „Energie der Zukunft“. Ziel des Events ist es, die Stromversorgung der Stadt sowie den Verbrauch im eigenen Haushalt besser zu verstehen und Energie effizienter zu nutzen. Neben Anwendungen und Visualisierungen, die einen besseren Überblick über den Stromverbrauch geben, suchen wir auch Hardware Gadgets, die zum Energiesparen anregen. Auch Non-Coder sind herzlich willkommen, Ideen zu öffentlichen Installationen zum Thema Energieverbrauch zu entwickeln. Neben Hands-on-hacking wird es auch es auch Kurzvorträge sowie eine Bastelecke zum Hardwarehacken geben.  

Sonderausstellung für Blinde im Sunderland Museum

Code for All Wir freuen uns sehr darüber, ein neues Projekt ankündigen zu dürfen: Wir sind offizieller Partner von Code for America. Unter dem Titel „Code for All“ bringen wir die Verwaltung und junge technikaffine Experten zusammen. Aus der Zusammenarbeit sollen neue Lösungen für die alltäglichen Herausforderungen in der Interaktion zwischen Bürger und Verwaltung entstehen. Los geht es im September diesen Jahres mit den ersten drei Partnerstädten. Kommunen und Sponsoren, die sich für das Projekt interessieren und Projektpartner werden wollen, können uns anrufen oder sich per Mail bei uns melden. Wenn ihr über das Programm auf dem Laufenden gehalten werden wollt, tragt euch hier beim Code for All-Newsletter ein.   domenicocabinet-detail Was wird spannend? Der Juni ist vollgepackt mit Open Data-Konferenzen, die wir euch nur ans Herz legen können. Besonders spannend wird die „Interactive Cologne“, wo wir mit anderen Open Transport-Aktivisten einen Apps and the City Hack-Track durchführen. Diesmal geht es um eure Ideen, was mit den Daten der Kölner Verkehrsbetriebe gemacht werden kann. Kommt vorbei und stellt eure Projekte vor! Treffen könnt ihr uns außerdem bei den Open Data-Tagen in Aachen und Berlin, beim Berliner GovJam und dem OpenCityCamp in Ulm. Mit Freude haben wir zudem erfahren, dass der Berliner Senat sich bei seiner neuen Geodaten-Nutzungsverordnung an der GeoNutzV des Bundes orientieren will. Dadurch werden die Berliner Geodaten in Zukunft zu offenen Daten und frei nutzbar. Wir werden euch über die weitere Entwicklung informieren.   pietri_dorando- finish - 540 Schon gesehen? Fortschritte gibt es, wenn auch nur im Bereich der Transparenz, am Berliner Flughafen BER. Die Piratenfraktion hat die Seite BERwatch als Informationsseite zum Untersuchungsausschuss der Dauerbaustelle überarbeitet und noch interaktiver gestaltet. Schaut mal vorbei. Wer sich für den freien Zugang zu Gesetzen und Gerichtsurteilen interessiert, sollte sich mit den aktuellen Entwicklungen rund um die juris GmbH beschäftigen. In diesem Blogpost geben wir euch einen Überblick über die Frage, warum deren Datenbank eigentlich gemeinfrei sein sollte. Weitere Entwicklungen und aktuelle Informationen zu unseren Projekten findet ihr auf unserer Mailingliste, hier im Blog oder auf Twitter. Willst du unseren Überblick regelmäßig erhalten? Dann abonnieren unseren Newsletter hier.