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The next Open Food Data Hackdays are coming up!

nikki - October 29, 2017 in Basel, event, food, Lausanne

We’re excited to invite you the next Open Food Data Hackdays on the 27th and 28th of January at EPFL in Lausanne (Register here) as well as on the 16th and 17th of February at alte Markthalle in Basel (Register here).  If you care about food, no matter if it’s due to ecological, health, social or gourmet reasons, this is the place to be! Engineers, designers, agriculture and nutrition experts, entrepreneurs and students are brought together to jointly develop new solutions for a transparent, efficient, and innovative food industry based on open food data. During the Hackdays you get the chance to work with like-minded team members on a project idea you care about and have the support from Open Data right at your side. If you are selected as one of the most promising projects, you will be part of our incubation program for several months. Please visit food.opendata.ch for more information and further details about new data sets, project ideas as well as our Slack group will follow within the next weeks. For everyone who’s wondering how the great projects chosen in the beginning of the year are doing: we’re still busy incubating them and making sure they create impactful solutions. We will disclose their achievements and next steps in the end of November. If you have any questions or feedback please get in contact via food@opendata.ch.

Wichtige Infos für die Tourismus Hackdays vom Freitag

murielstaub - October 25, 2017 in Allgemein, Daten, event, National, Tourism

Wir freuen uns sehr, dass Du an den MAKE Open Tourism Data Hackdays mit dabei bist. Hier ein paar wichtige Infos für Dich: DATUM:
Die MAKE Open Tourism Data Hackdays finden am 27. und 28. Oktober 2017 statt. ANREISE:
Wie bereits angekündigt, erhältst Du für Deine Anreise mit dem Zug 42 CHF Rabatt von der SBB. Und dank der RhB geht’s dann ab Chur kostenlos nach Arosa und wieder zurück. Der persönliche Gutscheincode wird Dir am Mittwoch per Mail zugestellt. VERANSTALTUNGSORT:
Die Tourismus Hackdays finden im ”Sport- und Kongresszentrum” in 7050 Arosa statt – ca. 5 Geh-Minuten vom Bahnhof Arosa entfernt.
Hier findet ihr eine Wegbeschreibung ab dem Bahnhof Arosa zum Veranstaltungsort. PROGRAMM:
Details zum Programm sind auf tourism.opendata.ch verfügbar. Und weiter unten in dieser Mail findet ihr das Programm ebenfalls vor. Gleich zu Beginn des Hackdays am Freitag werden Projektideen und Datensätze vorgestellt. In den folgenden beiden Abschnitten findest du mehr Infos dazu. IDEEN:
Hast Du bereits eine Idee für (D)ein Hackathon Projekt? Falls ja, dann kannst Du bereits jetzt Deine Projektidee hier eingeben und diese dann am Hackday gleich zu Beginn kurz vorstellen.
Falls Du noch nicht weisst, an was Du arbeiten möchtest, teilen wir hier gerne ein paar inspirierende Fragen mit Dir:
Wie können wir den Aufenthalt eines Tourists/einer Touristin in einer Schweizer Feriendestination noch einfacher, schöner, aufregender und glücklicher gestalten? Wie könnte das Tourismusbüro der Zukunft aussehen? Welche Dienstleistungen und Inhalte würden idealerweise zur Verfügung stehen? Und welche Infos und Inhalte suchen und brauchen Touristen überhaupt? Wie sollten diese Inhalte kuratiert und zugänglich gemacht werden? Gib deine Idee gerne hier ein. DATEN:
Falls Du noch spannende Datensätze kennst, auf die Du im Rahmen der Tourismus Hackdays gerne aufmerksam machen möchtest, kannst Du diese hier vorschlagen. HOTEL:
Übernachten werden wir vom Freitag auf den Samstag im Hotel Sunstar in Arosa, Seewaldweg, 7050 Arosa. Das Hotel ist ca. 15 Gehminuten vom Veranstaltungsort entfernt. Einchecken könnt ihr bereits ab Freitagnachmittag: Einfach euren Namen an der Rezeption nennen und dann erhaltet ihr den Zimmer-Schlüssel. FRAGEN:
Bei Fragen wende Dich gerne jederzeit an info@opendata.ch. Wir freuen uns mega auf euch!
Das ganze Team von Opendata.ch  

Projektideen & Datensätze für die Tourismus Hackdays

murielstaub - October 12, 2017 in Allgemein, Daten, event, Tourism

In etwas mehr als 2 Wochen ist es soweit und wir treffen uns in Arosa für die abenteuerlichen Tourismus Hackdays. Noch gibt es 10 freie Plätze: Wer noch kein Ticket hat, kann sich gemäss dem Motto «Jetzt oder nie!» auf opentourismdata.eventbrite.de anmelden. Und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Wir freuen uns auf eure Projektideen und Daten-Inputs:
   
Hast du bereits eine Idee für ein Hackathon Projekt? Falls nicht, teilen wir hier mit Dir einige inspirierende Fragen:
Wie können wir den Aufenthalt eines Tourists/einer Touristin in einer Schweizer Feriendestination noch einfacher, schöner, aufregender und glücklicher gestalten? Wie könnte das Tourismusbüro der Zukunft aussehen? Welche Dienstleistungen und Inhalte würden idealerweise zur Verfügung stehen? Und welche Infos und Inhalte suchen und brauchen Touristen überhaupt? Wie sollten diese Inhalte kuratiert und zugänglich gemacht werden?
Hast du eine Idee oder sogar eine Antwort auf diese Fragen?
Dann kannst Du bereits jetzt Deine Projektidee hier eingeben. 
 
Und spannende Datensätze kannst du gerne hier vorschlagen. Am kommenden Donnerstag, 19. Oktober 2017 nehmen wir die Daten dann unter die Lupe und bereiten diese für euch vor, damit ihr mit diesen Daten während den Hackdays basteln und arbeiten könnt. Willst Du mit dabei sein am Datenvorbereitungsworkshop? Dann kannst Du Dich gerne hier anmelden.
Wir halten euch auf dem Laufenden und freuen uns auf Ende Oktober!

Die Relevanz von Open Data im Tourismus

murielstaub - October 4, 2017 in Allgemein, Apps, Daten, event, Tourism

Genau darum geht es beim Tourismus Hackathon vom 27. und 28. Oktober 2017:
“Zum Beispiel können touristische Besichtigungen mit aktuellen Öffnungszeiten, Bildern und Vakanzen von Unterkunftsanbietern, Fahrplänen für den öffentlichen Verkehr mit Preisinformationen, Radrouten, Schneeberichte für Wintersport, eMobility-Sharing-Angebote, Wanderwege oder öffentliche Toilettenanlagen in bestehenden Anwendungen sichtbar gemacht werden oder in neuen nutzenstiftenden Apps entstehen.”

Das Thema Offene Tourismusdaten wird im heutigen Artikel der Wirtschaftszeit aufgegriffen, wobei die Vorhaben eines Think Tank aus Immenstadt/Kempten vorgestellt werden. Und wir sind uns einig:
“Ziel der vorgeschlagenen Idee ist es, die Qualität, Verfügbarkeit und Wiederverwendung von Echtzeit-Tourismusinformationen in ganz Europa deutlich zu verbessern.”
Der ganze Artikel steht hier zur Verfügung:
THINK TANK BESCHÄFTIGT SICH MIT DER RELEVANZ VON OPEN DATA IM TOURISMUS

Mapathon #OpenStreetMap an den Tourismus Hackdays!

murielstaub - September 28, 2017 in Allgemein, Daten, event

Im Rahmen der Tourismus Hackdays vom 27. – 28. Oktober 2017 habt ihr am Samstag die einmalige Gelegenheit euch auf die Spuren von Carl Friedrich Gauss und Alexander Humboldt zu machen und Arosa zu vermessen:  Gemeinsam mit Open Street Map Experten/innen könnt Ihr die Karten von Arosa erweitern und alle Infos, die für Touristen/innen interessant sind, erfassen – so beispielsweise Aussichtsorte, Bänklis zum Ausruhen, öffentliche Feuerstellen oder Toiletten.

Jetzt registrieren für die Tourismus Hackdays.

Get ready for the Open Tourism Data Hackday

Oleg - September 14, 2017 in Allgemein, Apps, Daten, event, Tourism

On the 27. – 28. October 2017 we are hosting a hackathon in Arosa on the topic of innovation in and the future of tourism. Please visit http://tourism.opendata.ch for more info. To get prepared, take a look through presentations from the last Opendata.ch conference, where the event was announced, notably the keynote by Pascal Jenny (@TDkonge) – Wie der Schweizer Bergtourismus von Open Data profitieren kann (PDF), and the Open Tourism & Transport Datatrack: – Christian Trachsel: Herausforderungen, Ziele & Zukunft mit Open Data bei SBB
– Christian Helbling: Transport API
– Stefan Keller: Nutzung von OpenStreetMap für Tourismus und Transport1
– Andreas Liebrich: OpenData im Tourismus: (Un-)genutztes Potenzial bis à go go? A couple of projects can already be found on the old make.opendata.ch wiki, and there is at least one interesting initiative to check out in the Open Knowledge and School of Data network: the Belgian Open Tourism working group. We are working on preparing platforms and resources, and a workshop along the lines of what we did in January has been suggested. Please give me a shout if you’re interested in supporting or participating.

Condatos 2017 and Abrelatam: Latin American Open Data Conference

florianwieser - September 8, 2017 in Allgemein, Daten, event, International

Until one month ago, I had the pleasure to work as a community manager for Opendata.ch, co-coordinating the “Business Innovation food.opendata” and supporting different food-related open data projects that came out of the Open Food Hackdays in February 2017. In the beginning of August, I changed the scenery. For the coming year, I’m going to be studying in Costa Rica in Central America, finishing my Master’s degree in Strategy and International Management. Living in this new context and in a new culture, I was very curious how the open data world would look like in this part of the world. Two weeks ago, from August 23 to 25, 2017, I now had the chance to take part in the regional open data conference of Latin America, taking place in San José, Costa Rica. With this blog post, I would like to share with you the impressions I had and what the open data movement in Latin America is all about. In the following lines I will describe the various conversations with people from Mexico, Guatemala, Costa Rica, Colombia, Peru, Brazil, Uruguay, and all the way down until Argentina.

Open Data in Latin America – A civil society movement

Latin America is a region that faces a lot of issues – ranging from corrupt governments to lack in infrastructure and services to large inequalities in income and wealth. In times of digitalization, these inequalities become even bigger as the lack in infrastructure and resources leads to an inaccessibility to new technologies and education for many people in the region – widening ever more the gap between the more privileged and the poor. In order to close this gap, various civil society organizations started to collect their own data with the help of citizens in order to visualize and get information about the problems existing in the different countries. Further, many journalists are switching to data journalism in order to discover irregularities within the processes of sometimes corrupt governments. Open Data also helps governments themselves to keep transparency and figure – avoiding the huge economic costs that corruption entails. The Abrelatam and Condatos 2017 conferences were a gathering of around 300 civil society and data journalism practitioners from all over Latin America – including countries like Mexico, Guatemala, Costa Rica, Panama, Colombia, Peru, Brazil, Uruguay, Chile and Argentina – together forming a community to jointly address these issues.

Creativity is key

It was very impressive to see, with what professionality and creativity this conference was presented. The open data community in Latin America did a very good job in However, not only the visual design of the conference was very appealing. The conference itself consisted of a very interesting mix between collaborative brainstorming in form of an unconference – Abrelatam – the day before the actual two days of conference, where participants could share their thoughts and concerns. The following days were between talks and interactive workshops, allowing people to simultaneously gain more knowledge and apply this directly in practice. The issues talked about, the professional and creative presentation – especially in comparison to other events in Latin America – and a very motivated and inspired crowd made this gathering a very progressive and creative space where innovation actually could happen.

Open Data is a government priority

Who thinks that open data in Latin America is a minor movement that takes place at the periphery of society by a few geeks is very wrong. Facing a lot of challenges innovative governments in Latin America have recognized that in order to solve the social issues they need the help of the civil society and it’s citizens. That governments have recognized the potential that lies in open data is maybe best materialized in the presence of the President of the Republic Costa Rica who was present in the closing ceremony of the conference where he hold a keynote speech. In his words, there is a strong necessity for institutions to change and this can only take place in an interplay between governments, civil society and academia. Costa Rica actually started an initiative called “Gobierno Abierto” (Engl.: “Open Government”). Also in the panel about fighting corruption with open data it become clear that many of the Latin American governments are honestly attempting to make administration processes more efficient and transparent through open data. The way to go however still remains very large.

Where is Open Data in Latin America going?

Finally, it is to say that open data is in a very interesting stage in Latin America. This in the sense that the collection and publication of data through citizens actually can contribute to detect and visualize and create new solutions for problems that exist through a lack of governmental and institutional voids. Unfortunately, the role of businesses in this process hasn’t been discussed at large during this conference. Even though there were sessions on how to scale impact of open data initiatives and how to create business models, these were not merely targeted towards big corporations in the region. However, there seems to be a big potential for businesses especially in countries where there often exist a lack of basic government services. Finally, it became very clear among all the participants that there is a need for a change in mindset within Latin America’s society in order to push the agenda of the open data movement further. The fact that governments are starting to take on the efforts of the open data movement seems promising, but it also becomes clear that the members of the conference are far from being a representative sample of the Latin American society. In this sense, open data has to be pushed even further and be made more inclusive for the region’s citizens. All in all, I spent some very interesting days in San José where I met many very engaged and highly talented people pushing the open data agenda for Latin America further. As described, I personally think that this community consists over some very valuable skills in this region of the world to have a big influence and become a force for positive change – I will be very glad to follow this further. By Florian Wieser, September 5, 2017, from San José, Costa Rica.

Condatos 2017 and Abrelatam: Latin American Open Data Conference

florianwieser - September 8, 2017 in Allgemein, Daten, event, International

Until one month ago, I had the pleasure to work as a community manager for Opendata.ch, co-coordinating the “Business Innovation food.opendata” and supporting different food-related open data projects that came out of the Open Food Hackdays in February 2017. In the beginning of August, I changed the scenery. For the coming year, I’m going to be studying in Costa Rica in Central America, finishing my Master’s degree in Strategy and International Management. Living in this new context and in a new culture, I was very curious how the open data world would look like in this part of the world. Two weeks ago, from August 23 to 25, 2017, I now had the chance to take part in the regional open data conference of Latin America, taking place in San José, Costa Rica. With this blog post, I would like to share with you the impressions I had and what the open data movement in Latin America is all about. In the following lines I will describe the various conversations with people from Mexico, Guatemala, Costa Rica, Colombia, Peru, Brazil, Uruguay, and all the way down until Argentina.

Open Data in Latin America – A civil society movement

Latin America is a region that faces a lot of issues – ranging from corrupt governments to lack in infrastructure and services to large inequalities in income and wealth. In times of digitalization, these inequalities become even bigger as the lack in infrastructure and resources leads to an inaccessibility to new technologies and education for many people in the region – widening ever more the gap between the more privileged and the poor. In order to close this gap, various civil society organizations started to collect their own data with the help of citizens in order to visualize and get information about the problems existing in the different countries. Further, many journalists are switching to data journalism in order to discover irregularities within the processes of sometimes corrupt governments. Open Data also helps governments themselves to keep transparency and figure – avoiding the huge economic costs that corruption entails. The Abrelatam and Condatos 2017 conferences were a gathering of around 300 civil society and data journalism practitioners from all over Latin America – including countries like Mexico, Guatemala, Costa Rica, Panama, Colombia, Peru, Brazil, Uruguay, Chile and Argentina – together forming a community to jointly address these issues.

Creativity is key

It was very impressive to see, with what professionality and creativity this conference was presented. The open data community in Latin America did a very good job in However, not only the visual design of the conference was very appealing. The conference itself consisted of a very interesting mix between collaborative brainstorming in form of an unconference – Abrelatam – the day before the actual two days of conference, where participants could share their thoughts and concerns. The following days were between talks and interactive workshops, allowing people to simultaneously gain more knowledge and apply this directly in practice. The issues talked about, the professional and creative presentation – especially in comparison to other events in Latin America – and a very motivated and inspired crowd made this gathering a very progressive and creative space where innovation actually could happen.

Open Data is a government priority

Who thinks that open data in Latin America is a minor movement that takes place at the periphery of society by a few geeks is very wrong. Facing a lot of challenges innovative governments in Latin America have recognized that in order to solve the social issues they need the help of the civil society and it’s citizens. That governments have recognized the potential that lies in open data is maybe best materialized in the presence of the President of the Republic Costa Rica who was present in the closing ceremony of the conference where he hold a keynote speech. In his words, there is a strong necessity for institutions to change and this can only take place in an interplay between governments, civil society and academia. Costa Rica actually started an initiative called “Gobierno Abierto” (Engl.: “Open Government”). Also in the panel about fighting corruption with open data it become clear that many of the Latin American governments are honestly attempting to make administration processes more efficient and transparent through open data. The way to go however still remains very large.

Where is Open Data in Latin America going?

Finally, it is to say that open data is in a very interesting stage in Latin America. This in the sense that the collection and publication of data through citizens actually can contribute to detect and visualize and create new solutions for problems that exist through a lack of governmental and institutional voids. Unfortunately, the role of businesses in this process hasn’t been discussed at large during this conference. Even though there were sessions on how to scale impact of open data initiatives and how to create business models, these were not merely targeted towards big corporations in the region. However, there seems to be a big potential for businesses especially in countries where there often exist a lack of basic government services. Finally, it became very clear among all the participants that there is a need for a change in mindset within Latin America’s society in order to push the agenda of the open data movement further. The fact that governments are starting to take on the efforts of the open data movement seems promising, but it also becomes clear that the members of the conference are far from being a representative sample of the Latin American society. In this sense, open data has to be pushed even further and be made more inclusive for the region’s citizens. All in all, I spent some very interesting days in San José where I met many very engaged and highly talented people pushing the open data agenda for Latin America further. As described, I personally think that this community consists over some very valuable skills in this region of the world to have a big influence and become a force for positive change – I will be very glad to follow this further. By Florian Wieser, September 5, 2017, from San José, Costa Rica.

Workshop: Open Science – What’s in it for me?

Peter Kraker - September 4, 2017 in event, Workshop

#NRW17, BMI, Wikidata und Termine

Stefan Kasberger - September 4, 2017 in event, hackathon, Offene Wahlen, Open Data, Wahlen, Wikidata, Workshop

Von der #NRW17-Visualisierung, über einem Treffen beim Innenministerium bis hin zu Wikidata – vieles hat sich in den letzten Monaten getan bei Offene Wahlen Österreich.

Wir bekommen Zugang zu den Wahldaten!

Als im Mai die vorgezogene Neuwahl der Nationalratswahl beschlossen wurde, war für uns relativ schnell klar: Wir wollen am Wahltag, dem 15. Oktober 2017, um 17 Uhr Zugang zu den ersten Wahldaten. Erste Idee war, mit den Daten ein bisschen spielen zu können und für Visualisierungen und Analysen zu nutzen. Die Ergebnisse sollten dann allen im Web zugänglich gemacht werden. Doch damit das möglich ist, brauchen wir zuerst die Ergebnisdaten von der Bundeswahlbehörde des Innenministeriums (BMI) am Wahltag. Daher haben wir beim BMI via Email angefragt – und dem Ansuchen wurde direkt und sofort stattgegeben. An dieser Stelle vielen Dank an die Bundeswahlbehörde.

#NRW17-Visualisierung

Somit war der Grundstein gelegt für die “Offene Wahlen Österreich Nationalratswahl 2017 Visualisierung”, kurz #NRW17-Visualisierung. Ziel ist, die Ergebnisse in einem neuen Gewand aufzubereiten und dabei thematische Schwerpunkte zu setzen sowie den Code als Open Source allen zugänglich zu machen. Das Projekt wird für alle sichtbar auf GitHub koordiniert, wo man auch den Code findet. Sämtliche Infos sind im Wiki und die Tasks werden mittels Milestones und Projects koordiniert. Technisch werden die Daten mittels einer Django-App für die aufbereitet und D3js visuell dargestellt. In den letzten sechs Wochen hat sich so schon einiges an Code und Know-How angesammelt. Aktuell beginnen wir mit den ersten Visualisierungen. Der weitere Plan ist, die App bis zur Wahl fertig zu entwickeln und am Wahltag um 17 Uhr unter https://nrw17.offenewahlen.at/ zu Launchen. Versäume den Launch nicht und meld dich beim Newsletter an. Wenn du dich gerne mit Daten, Visualisierungen, Kommunikation und/oder Wahlen beschäftigst, meld dich und mach bei uns mit. Wir sind ein offenes Team an ehrenamtlich tätigen und freuen uns über jede Unterstützung. Aktuell sind wir vor allem auf der Suche nach einer Person, die sich mit Kommunikation auskennt und uns bei der Bewerbung der Events und der #NRW17-Visualisierung hilft.

#NRW17 = Daten + Visualisierung + Party

Die #NRW17 Visualisierung wird am 15. Oktober um 17 Uhr live gehen. Zusammen mit der Nationalratswahl ist das für uns Grund genug eine kleine Party zu veranstalten. Daher laden wir alle Wahl-Nerds, Netzpolitik-Interessierte und Daten-LiebhaberInnen zum gemeinsamen Launch der #NRW17-Visualisierung mitsamt Public-Viewing zur Nationalratswahl ins metalab ein. Dort wird vor dem Launch natürlich auch noch ein bisschen gecodet und der Feinschliff gemacht. Wer sich Infos zum Ablauf einer Wahl, zu Wahldaten oder den Visualisierungen holen möchte, ist hier genau richtig.

Offene Wahlen Hackathon @ metalab by Stefan Kasberger (CC BY 4.0)

Wahl-Daten-Party Ort: metalab, Rathausstraße 6, 1010 Wien
Datum: 15.Oktober 2017, 12 – 22 Uhr
Eintritt frei
Webpage

Erste Forderungen umgesetzt

Wie Eingangs schon erwähnt, erhalten wir vom Innenministerium Zugang zu den Wahlergebnissen. Gemeinsam mit den JournalistInnen von orf.at, standard.at, APA, ATV und einigen mehr wurden wir deswegen am 17. August zu einer Diskussion rund um die Wahldaten ins BMI eingeladen. Konkret wird jenen die Zugang zu den Wahldaten bekommen zum ersten Mal ein maschinenlesbares Format (JSON und CSV) angeboten (Forderung #3) und wir wiesen auf die Wichtigkeit eines guten Datenstandards hin. Die Website des BMI wird via https gesichert werden (Forderung #5), was Manipulationen in der Datenübertragung unmöglich machen soll. Ein weiterer wichtiger Punkt: Laut Robert Stein, Leiter der Wahlabteilung im Innenministerium, gibt es kein Urheberrecht auf Wahldaten, womit implizit auch die Forderungen nach einer offenen Lizenz erfüllt wird (Forderung #1). Weiters wurde auf unser Einwirken hin zugesagt, dass die Ergebnisse bereits am Wahltag auf data.gv.at online gestellt werden sollen, sobald sie fertig ausgezählt sind.
Auf Wahldaten gibt es kein Urheberrecht.
Robert Stein, Leiter Wahldatenabteilung BMI
Doch damit sämtliche Forderungen umgesetzt sind, gibt es noch einiges zu tun. Die nächsten Schritte unsererseits sind:
  1. Vorschlagen eines offenen Datenstandards für die Wahlbehörde (Forderung #2).
  2. Anfragen, ob wir die Ergebnisdaten der #NRW17 über eine Open Data restful-API weitergeben dürfen. Da es ja kein Urheberrecht auf die Daten gibt, sollte dies an sich kein Problem sein. Mit dieser Maßnahme würden wir international eine Best-Practice für offene Wahldaten umsetzen und die Forderungen #1, #2, #3, #4, #5 und #10 erfüllen. Dies kann somit eine ideale Vorlage für weitere Schritte beim BMI sein.
  3. Die erwirkten Fortschritte auf Bundesebene auch auf Bundesländer-Ebene voran treiben.
Hierfür benötigen wir deine Unterstützung. Hilf mit, damit Wahldaten einfach und sofort für alle zugänglich sind. So können wir gemeinsam für Transparenz, demokratische Bildung und Innovation bei Wahlen sorgen.

Wikidata und Wahlen

Eine weitere Aktivität ist, dass wir Daten rund um Wahlen in Wikidata eintragen. Für alle die Wikidata noch nicht kennen: Dies ist eine freie Wissens-Datenbank der Wikimedia Foundation, der Organisation hinter Wikipedia, welche sowohl von Maschinen wie auch Menschen genutzt werden kann. Im Juni diesen Jahres haben Wikimedia Deutschland und Open Knowledge Deutschland zu einem Wikidata Wahldaten Workshop in Ulm eingeladen. Dort trafen sich junge Hacker aus Deutschland (und Stefan Kasberger von Offene Wahlen Österreich) für ein Wochenende um sich mit Wahlen und Wikidata zu beschäftigen und auszutauschen.

Wikidata logo by Planemad (Public Domain)

Beim Workshop ging es vor allem darum, vorhandene Daten in Wikidata zu importieren und sich mit SPARQL (der Abfragesprache für Wikidata) vertraut zu machen – von AnfängerIn bis zum Profi. Und natürlich wurde sich auch viel über Wahlen und Daten an sich ausgetauscht. Stefan hat das Wochenende genutzt um in einem GitHub Repository alle relevanten Informationen rund um österreichische Wahlen zu sammeln und auch ein erstes Import-Skript für die Nationalratsabgeordneten gecodet. Die Idee dahinter ist, Wikidata als die primäre Datenbank für politische Entitäten (in der Datenmodellierung ein eindeutig zu bestimmendes Objekt, z. B. Bundeskanzler Christian Kern) aufzubauen. Jede Politikerin, jeder Politiker soll in Zukunft darin eindeutig abgebildet sein, genauso wie jede Wahl, jede Partei und so weiter. Nun wollen wir auch den ersten Wikidata Wahldaten Workshop in Wien organisieren und die Aktivitäten vorantreiben. Der Workshop richtet sich explizit an Wikidata-AnfängerInnen. Neben der Einführung zu Wikidata und Wahlen wird es aber auch eine Gruppe für Wahl-Nerds geben, also Menschen die sich mit Wahlen und Daten schon öfters beschäftigt haben. Hier denken wir vor allem an DatenjournalistInnen, Politikwissenschafts-StudentInnen und WahlforscherInnen (Wikidata-Vorkenntnisse sind ebenfalls nicht nötig). Wikidata Wahldaten Workshop Ort: Wikimedia Österreich Office, Stolzenthalergasse 7/1, 1080 Wien
Datum: 30. September 2017, 14 – 18 Uhr
Eintritt frei
Webpage Organisiert wird der Workshop von Offene Wahlen Österreich, gemeinsam mit Wikimedia Österreich.

offenewahlen.at in neuem Antlitz

Vor knapp einem Jahr wurde die Offene Wahlen Österreich Website gelauncht. Seitdem hat sich die Website kontinuierlich weiter entwickelt. Vor zwei Wochen wurde dann auch die Homepage komplett neu überarbeitet. Aber am besten ihr seht es euch selber an: http://offenewahlen.at/

Nächste Termine