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Aktivitäten und Projekte im Oktober 2013

- November 6, 2013 in Featured, Geodaten, Informationsfreiheit, oer, offene Daten, OGP, Open Access, Open Development, Open Knowledge Foundation, open-education, open-government, Zugang gestalten

Monatlicher Bericht über Aktivitäten und Projekte der Open Knowledge Foundation Deutschland.

Ein fröhliches Halloween wünschen wir! (CC-BY)

Rückblick in den Oktober Ende Oktober fand in London das Jahrestreffen der Teilnehmerländer der Open Government Partnership statt. Wir waren vor Ort und haben über unsere Versuche, Deutschland zu einem Beitritt zu bewegen, <a href="http://okfn.de/2013/11/open-government-partnership-summit-2013-wo-ist-eigentlich-deutschland/”>berichtet. Der Open Data-Index, den wir kurz vor dem OGP-Treffen veröffentlicht haben, zeigt, wo die einzelnen Länder stehen. Er zeigt auch, dass die Bundesregierung noch einiges tun muss, um ihren Verpflichtungen aus der G8 Open Data Charter nachzukommen. Aber es gibt auch gute Neuigkeiten: Das Umweltbundesamt hat ein Portal für Emissionsdaten gelauncht. Bis zum nächsten Open Data-Index planen wir, gemeinsam mit der Verwaltung alle geforderten Datensätze zu öffnen. Wichtiges Werkzeug dafür ist das deutschlandweite Datenportal GovData.de, das in den letzten Wochen umfangreich evaluiert wurde. Zugang gestalten CC-BY-SA 3.0, David Jakob Wir möchten euch herzlich zu unserer Konferenz “Zugang gestalten!” (28./29.November) ins Jüdische Museum Berlin einladen! Zwei Tage lang werden Experten aus Kultur, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik aktuelle Fragen des Zugangs zum kulturellen Erbe erörtern. In den nächsten Tagen stellen wir euch die Sprecher und das Programm vor, hier könnt ihr den Flyer downloaden. Der Eintritt ist frei – registriert euch jetzt!       Open Access Tage Vor zehn Jahren – am 22. Oktober 2003 – haben die wichtigsten deutschen Forschungsnetzwerke die Berliner Erklärung, die den offenen Zugang zu wissenschaftlichen Forschungsergebnissen thematisiert, unterschrieben. Anlässlich des runden Geburtstags gab es viele Veranstaltungen zum Thema Open Access. Wir begrüßen die Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft, Forschungsförderung an frei zugängliche Veröffentlichungen zu koppeln. Wer in Berlin ist, sollte sich die Ausstellung der Max-Planck-Gesellschaft ansehen und deren begleitende Veranstaltungsreihe besuchen. Abgeschlossen wird sie mit dem zentralen Festakt zum Jubiläum der Berliner Erklärung am 19. und 20. November.   Was wird spannend? opendecvamp Allen Open Education-Enthusiasten können wir den Open Education Booksprint am 22. November im Wikimedia Büro in Berlin empfehlen: Diskutiert mit anderen über das Thema und erarbeitet gemeinsam Positionen zu Open Education. Ebenso in Berlin findet bei Frauenhofer FOKUS der zweite Open Data Dialog (18.-19.Nov.) mit dem Thema “Think open, think business” statt. Mit der Umsetzung von Open Government in Kommunen beschäftigt sich die Veranstaltung “Offene Kommunen.NRW – Schritte in die Praxis” in Wuppertal. Open for Change heißt es auch in Amsterdam (7.-8.11.). Wir empfehlen euch, dort am Open Development Camp teilzunehmen. Geodaten in Berlin werden immer freier – wie beispielsweise die Berliner Straßen und Hausnummern mit Geokoordinaten, die als Open Data heruntergeladen werden können. Zusammen mit der Stadt und anderen Partnern planen wir bereits einen Hackday rund um Geodaten, der im Frühjahr 2014 stattfinden soll. Wenn ihr euch in den Verteiler eintragt, halten wir euch stets auf dem Laufenden!   Schon gesehen? schongesehen Wir sind auf der Suche nach enthusiastischen Menschen, die sich mit uns gemeinsam für offene Daten einsetzen wollen. Wir bieten Praktika im Bereich Projekt und Tech – bewirb Dich bei uns! Zum Abschluss der 8. Internationalen Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Berlin vom 20. Sept. forderten Informationsfreiheitsbeauftragte aus aller Welt die Stärkung der Transparenz auf nationaler und internationaler Ebene. Einer interessanten Beschäftigung haben sich Studierende der Molekularbiologie in Graz gewidmet: Sie trafen sich zum Biohacking . Willst du unseren Monatsrückblick regelmäßig erhalten? Dann abonniere unseren Newsletter.

Die Berliner Geodaten stehen ab sofort kostenfrei zur Verfügung

- October 4, 2013 in Behörden, Berlin, Deutschland, Geodaten, Lizenzen, offene Daten, Open Transport

Nach längeren internen Vorbereitungen teilte die Senatsverwaltung am Anfang der Woche mit, dass ab dem 1. Oktober die amtlichen Geodaten der Vermessungsverwaltung angelehnt, an die die Open-Data-Prinzipien kostenfrei abgegeben werden. Damit erlaubt der Senat uns allen die kommerzielle und nicht-kommerzielle Nutzung von Luftbildern, daraus abgeleiteten digitalen Orthophotos, der Informationen über Bodenrichtwerte, von topographischen Landeskartenwerken und der Liegenschaftskarten. Die online bereitgestellten Angebote können ohne Lizenzgebühren genutzt werden. Auch die offline Bereitstellung wird bis auf die Erhebung der Grenzkosten gebührenfrei. Bisher sind auf dem Geoportal der Hauptstadt noch nicht alle Inhalte auf die neuen Nutzungsbestimmungen umgestellt. Das liegt vor allem an Abstimmungsproblemen mit anderen Berliner und Brandenburger Behörden. Bei den neuen vereinfachten Nutzungsbestimungen, die die bisher üblichen individuellen Nutzungsverträge ablösen, orientiert sich die Senatsverwaltung an der „Verordnung zur Festlegung der Nutzungsbestimmungen für die Bereitstellung von Geodaten des Bundes“ kurz GeoNutzV. Dabei handelt es sich im wesentlichen um die Einräumung umfassender Nutzungsrechte mit der Verpflichtung zur Quellenangabe, also ähnlich einer einfachen Attributionslizenz, und somit im großen und ganzen open-data-freundlich ist. Die GeoNutzV ist die Umsetzung der INSPIRE Richtline, von 2007, zu der Deutschland auf Bundes wie auf Länderebene verpflichtet ist. Berlin ist das erste Bundesland, dass diesen Schritt nun auf Landesebene umsetzt. Damit übernimmt Berlin in Deutschland wieder einmal eine Vorreiterrolle im Bereich der Öffnung wichtiger Verwaltungsdaten. Die Bereitstellung der Geodaten ist ein weiterer wichtiger Baustein in der Open-Data-Initative des Landes. Wir als Open Knowledge Foundation freuen uns über diese Schritt. Wir rufen nun Entwickler, Startups und Unternehmen dazu auf, die freigegebenen Karten und Informationen zu nutzen, in eigene Anwendungen einzubauen und für ein breites Publikum aufzubereiten. Erste Beispiele, wie die Seite von Dominik Moritz, die eine schnelle Übersicht über verschiedene Angebote des Kartenangebots der Stadt gibt, können nur der Anfang einer umfangreichen Nutzung des Datenpools sein. Gerade im Bereich Geodaten, können viele Interessante und nützliche Anwendungen geschaffen werden. Wie beliebt Kartenangebot sein können, zeigt das Beispiel Zürich. Auf dem Datenportal der Stadt gehören sie zu den am meisten heruntergeladenen Datenpaketen.