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Open Humanities Award 2014: Projekt Pelagios bringt Openness in die Antike

- January 8, 2015 in digitale geisteswissenschaften, Featured, geisteswissenschaften, geodata, humanities, linked-open-data, Open Data, Open Data News, open humanities award, OpenGLAM

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Rainer Simon wurde für seine Forschungsarbeit mit dem Open Humanities Award 2014 ausgezeichnet. Wir gratulieren!

Der Open Humanities Award ist eine europäische Auszeichnung für besondere Leistungen im Bereich der Digitalen Geisteswissenschaften, die jährlich verliehen wird. Nachdem ihn letztes Jahr schon OKFN-Vorstandsmitglied Bernhard Haselhofer gewann, ging der Preis auch dieses Jahr wieder an einen Österreicher: Rainer Simon, Senior Scientist am AIT – Austrian Institute of Technology und aktives Mitglied der OpenGLAM Arbeitsgruppe gewann den Open Humanities Award 2014 für seine Arbeit am Projekt Pelagios. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um ihm zu dem spannenden Projekt ein paar Fragen zu stellen.  
Lieber Rainer, im Projekt Pelagios beschäftigt ihr euch mit der Verlinkung von historischen Online Ressourcen mit historischer Ortsinformation. Wie kam es zur Projektidee? Rainer Simon: “Die Idee für Pelagios wurde aus einem Projekt heraus geboren, das sich mit antiker Literatur beschäftigt hatte. Und zwar konkret mit den “Historien”, einem ca. 2500 Jahre alten Geschichtswerk des griechischen Schriftstellers Herodot. Ziel des Projekts, das damals von Google im Rahmen einer geisteswissenschaftlichen Forschungsinitative finanziert wurde, war die systematische Aufarbeitung der Geographie der Historien: Welche Orte spielen darin eine Rolle? Wie werden sie dargestellt und in welcher Verbindung stehen sie zueinander? Welches Weltbild erschließt sich daraus den LeserInnen? Ein Ergebnis des Projektes war unter anderem eine Web-Anwendung, die ein Navigieren und Lesen der Historien in einer kartenbasierten Darstellung ermöglichte.”  
Könntest du uns eure Projektziele für Pelagios anhand eines konkreten Beispiels näherbringen? Rainer Simon: “In Pelagios wollten wir diese Idee auf größerer Ebene weiterspinnen: nicht auf ein einzelnes Werk beschränkt, sondern offen für eine Vielzahl literarischer Werke, die darin verknüpfbar wären. Und noch mehr: auch integriert mit Informationen aus anderen Bereichen: Archäologie, Kunst und Kultur, Sekundärliteratur, aktuelle Forschungsergebnisse. Durch die Möglichkeiten des Internets ist so eine Vision zum Greifen nahe. Museen und Archive bringen ihre Objekte online, urheberrechtsfreie Literatur wird im großen Stil digitalisiert, Forschungsprojekte publizieren ihre Ergebnisse immer öfter digital, und nicht nur klassisch auf Papier.
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Das Pelagios Forschungsprojekt verknüpft historisch relevante Orte mit den Dokumenten, die darauf verweisen.

Was allerdings fehlt, ist die nahtlose Verknüpfbarkeit, durch die so ein integriertes System erst möglich wird. Die Herausforderung liegt dabei eigentlich weniger in der Technik: Wie wir Text-, Bild, oder 3D-Daten grundsätzlich aufs Web bringen, wissen wir ja. Das Problem ist viel mehr ein “soziales”, wenn man so will; eines der Methoden und Konventionen. Wie motivieren wir eine kritische Masse an TeilnehmerInen, ihre Daten einerseits offen und andererseits auf dieselbe Art zu publizieren, so dass sie auch außerhalb der eigenen Instituts-Website wiederverwertbar sind? Im Fall von Pelagios liegt der Schwerpunkt ja in der Geographie. Die Frage hier lautet also speziell: Wie können wir – unabhängig von der Art der Daten – die darin enthaltenen Ortsbezüge (bzw. die geographischen Metadaten) auf dieselbe Art und Weise codieren. Stichworte in technischer Hinsicht sind hier zum Beispiel Linked Data oder Web APIs. Die grundsätzlichen technischen Lösungen gibt es also. Aber solange es keine Konventionen unter den TeilnehmerInnenn gibt, wie API-Schnittstellen genau aussehen sollen, und welche Datenformate verwendet werden, werden alle nach wie vor ihr eigenes Süppchen kochen. Ein System wie wir uns wünschen wäre damit nicht möglich, bzw. würde es in eine spezialisierte, aufwändige Bastelarbeit ausarten, die auf lange Sicht nicht zu erhalten wäre.”  
Offene Daten und Open Source spielen in Pelagios einen zentrale Rolle. Warum ist dieser Aspekt so wichtig? Hättet ihr euer Projekt auch ohne Open Data realisieren können? Rainer Simon: “Das Grundprinzip hinter Pelagios ist ja die globale Verknüpfbarkeit. Damit steht und fällt das Konzept also schon per Definition mit der Verfügbarkeit offener Daten. Mit Pelagios gehen wir noch einen Schritt weiter – indem wir ganz klar Konventionen zum wie etablieren wollen – also dazu, wie die technischen Formate in denen publiziert wird genutzt werden sollen – aber das ist oft erst der zweite Schritt. Zuallererst muss man viele seiner PartnerInnen von der Idee des offenen Zugangs an sich überzeugen. Was die Verwendung von Open Source Software betrifft: das liegt für uns ebenfalls in der Natur der Sache. Einerseits wäre es uns schon rein finanziell und vom Arbeitsaufwand her nicht möglich, ohne Open Source Komponenten die nötigen Werkzeuge und Basisinfrastruktur zu entwickeln. In unserem Fall liegen die Schwerpunkte insbesondere bei Datenbank- und Indexing-Technologien, sowie bei Visualisierungswerkzeugen. Andererseits werden wir – als kleines Team – ohne Open Source Entwicklercommunity die eigenen Werkzeuge an denen wir arbeiten, langfristig nicht unterstützen können.”  
Pelagios ist ein Projekt der „Digitalen Geisteswissenschaften“, also an der Schnittstelle IT und Geisteswissenschaften. Welche Entwicklungen konntest du bis dato in dieser Zusammenarbeit beobachten? Rainer Simon: “Ich konzentriere mich hier lieber auf die Gemeinsamkeiten, als auf die Gegensätze der beiden Disziplinen. In der Praxis stimmt es zwar schon, dass beim typischen Digital Humanities-Projekt häufig Menschen mit sehr unterschiedlichem Hintergrund aufeinander treffen, und dass auch oft erst das eine oder andere Kommunikations- und Verständnisproblem zu überwinden ist. Über kurz oder lang werden wir aber auf das Präfix “Digital” in den Digitalen Geisteswissenschaften irgendwann verzichten können. Digitale Werkzeuge und Methoden werden, wie in vielen anderen Wissenschaftsdisziplinen auch, mit zum Standardportfolio gehören. Aber derzeit brauchen wir die Unterscheidung vielleicht noch – einerseits wohl ein bisschen um des Selbstmarketings wegen, aber andererseits auch, um die neuen Ansätze herauszustreichen, die uns quantitative, computergestützte Analysemethoden in den Geisteswissenschaften ermöglichen können.”  
In Pelagios arbeitest du hauptsächlich mit KollegInnen aus Großbritannien. Wie entwickeln sich die „Digitalen Geisteswissenschaften“ derzeit international, und welchen Handlungsbedarf siehst du in Österreich? Rainer Simon: “Ja, unser Kernteam besteht noch aus meinen drei Kollegen aus Southampton und Milton Keynes. Das weitere Pelagios Netzwerk ist aber international, mit TeilnehmerInnenn aus neun Ländern. Global gesehen ist das Thema sicherlich im Aufwind, das Interesse in akademischen Kreisen ist sehr groß. Das sieht man an den stark steigenden BesucherInnenzahlen der relevantesten Konferenzen – insbesondere der internationalen “Digital Humanities” Konferenzreihe, oder, im deutschsprachigen Raum, der “DHd”, die dieses Jahr in Graz stattfinden wird. Ich denke, dass das Thema in Österreich an sich recht gut positioniert ist. Das Bewusstsein dafür ist hoch, und wir haben eine ganze Reihe sehr guter, aktiver Institutionen und Gruppen. Die Koordination und Kooperation zwischen diesen Gruppen ist ebenfalls im Wachsen begriffen – und wird auch essentiell sein. Auch im Hinblick darauf, dass die Geisteswissenschaften traditionell nicht zu den am stärksten finanzierten Wissenschaftszweigen zählen…”
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Rainer Simon (mitte) vom AIT – Austrian Institute of Technology mit zwei Kollegen des Pelagios-Kernteams: Elton Barker, The Open University (links) und Leif Isaksen, University of Southampton (rechts).

 
Welche nächsten Schritte plant ihr in Zukunft? Rainer Simon: In unserem aktuellen Projekt beschäftigen wir uns insbesondere mit der Digitalisierung und Aufbereitung früher geographischer Texte und Landkarten von der Antike bis zum Jahr 1492. Das heißt, dass wir systematisch diese Dokumente “geo-taggen”, also die Ortsreferenzen darin auszeichnen und identifizieren, damit sie für Pelagios nutzbar werden. Zu einem – leider recht kleinen – Teil können wird das unter Einsatz spezialisierter (Open Source) Software automatisch machen. Zum größten Teil ist dabei allerdings Handarbeit gefragt. Dazu haben wir ebenfalls ein spezielles Werkzeug entwickelt, in dem wir gemeinsam mit ExpertInnenen die Ergebnisse des automatischen taggings korrigieren können, bzw. Texte und Landkartenscans auch komplett manuell taggen. Diese Projektphase, die von der amerikanischen Andrew W. Mellon Privatstiftung finanziert wird, dauert noch bis August. Vorerst ist unser Terminplan damit also recht dicht gepackt. Nächste Schritte wären dann in mehrere Richtungen interessant: Einerseits arbeiten wir bereits jetzt verstärkt an crowdsourcing: Wir gestalten unsere Tools so, dass nicht nur ExpertInnenen damit arbeiten können, sondern dass in viele Arbeitsschritte auch interessierte Laien online miteinbezogen werden können. Hier haben wir bereits eine kleine, aber wachsenden Gemeinschaft von EnthusiastInnen, die uns zur Hand geht. Das wird mittelfristig immer wichtiger für uns werden, da natürlich die Menge an historischem Quellmaterial, dass für Pelagios relevant ist, rapide anwächst je mehr wir uns der Moderne nähern.
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Pelagios Footprint: Ein geographischer Fussabdruck der Ortsreferenzen in historischen Quellen aus der klassischen griechischen und römischen Literatur.

Der zweite wichtige Aspekt den wir parallel immer mehr forcieren, ist es, unsere Daten und Werkzeuge sozusagen “proaktiv aus der Hand zu geben”. Lizenzrechtlich Open Data sind sie ja bereits, und davon, dass sich daraus neue Möglichkeiten für die Geisteswissenschaften ergeben sind wir ebenfalls überzeugt. Aber nur darauf zu warten, dass von selbst jemand etwas aufgreift, wäre zu wenig. Nötig ist oft nur das eine oder andere gute Initialbeispiel, das der Community die Möglichkeiten exemplarisch aufzeigt und etwas Basisfinanzierung die den nötigen Spielraum gibt um tatsächlich zu arbeiten. Hier konnten wir vor kurzem etwas Budget vom Britischen Arts and Humanities Research Council lukrieren, mit dem vier solche Initialbeispiele entstehen. Ein konkretes Beispiel ist eine Studie zur Dokumentation von Schiffahrts-Hindernissen und -Gefahren, für die von uns getaggte Scans spätmittelalterlicher Seekarten verwendet werden. In welche Richtung sich unsere Initiative längerfristig entwickeln wird, ist aber noch nicht in Stein gemeißelt. Wichtig sind uns vor allem zwei Dinge: Einerseits unsere Tools und Methoden so zu entwickeln, dass wir immer mit konkreten Szenarios und Fragestellungen im Hinterkopf arbeiten, die diese Entwicklung steuern; und andererseits, immer im Auge zu behalten, dass jedes Digital Humanities Projekt Teil einer größeren Community ist, und der Nutzen einer einzelnen Initiative wie Pelagios nur dann besteht, wenn ihre Ergebnisse – in unserem Fall die geotagging Daten und Software-Tools – langfristig erhalten bleiben und auch nach dem Projektende verfügbar und nutzbar sind. Und gerade hier spielt Open Data und Open Source eine Schlüsselrolle.”
 
Wir danken für das Interview und gratulieren noch einmal herzlich zur Auszeichnung. Wir freuen uns schon auf weitere spannende Neuigkeiten aus dem Projekt. 
 
Rainer Simon ist Senior Scientist bei der Forschungsgruppe „Next Generation Content Management Systems“ des AIT Austrian Institute of Technology. Als Informatiker liegt sein Themenschwerpunkt bei der Entwicklung von digitalen Methoden und Werkzeugen für den Bibliotheksbereich und geisteswissenschaftlichen Anwendungsfeldern wie z.B. historischer Geographie und Archäologie. Derzeit fungiert er als technischer Leiter und Hauptentwickler für das Pelagios Projekt. Rainer Simon auf Twitter: @aboutgeo
Pelagios auf Twitter: @pelagiosproject  

Histories of open knowledge

- April 11, 2012 in humanities, okfn, open, projects, proposal

Principles of open knowledge have been accepted by the civil society and governments alike, but there is a certain lack of historical research on the subject. This project would give a voice to the community itself, by creating a communal narrative of the development of open knowledge. Below is attached a rough draft proposal of the project. All feedback and ideas are very much appreciated. Best, Antti Halonen Project proposal Title: Histories of open knowledge Summary (for crowdfunding proposal only): Help writing a history of one of the most rapidly expanding networks of the modern society. Principles of open knowledge have been accepted by the civil society and governments alike, but there is a certain lack of historical research on the subject. This project gives a voice to the community itself, by creating a communal narrative of the development of open knowledge. Your support is needed in order to ensure the part-time work of a project coordinator, who supervises the project, draws a methodology and later sets up history workshops and compiles the perceptions of the community into a single narrative, which will be published in Autumn 2012 under open access regulations. Project coordinator: Antti Halonen Contact email: antti.halonen.10@ucl.ac.uk Project description: Purpose of the project is to write a history of the open knowledge movement, as perceived by the open knowledge community itself. Now that open knowledge movement has increasingly started to gain leverage and the principles of transparency are being introduced in both governmental and civil-society levels, it is time to compile a narrative of how open knowledge has emerged as a global movement. A crowdfunding proposal will be made in order to ensure part-time work of the project coordinator. Having the status of an Open Knowledge Foundation project would help this significantly. Also, it would be much easier to get the message out to the community and attract community members to provide their perceptions for the research purposes. According to one widely accepted view of historiography history is necessarily a combination of many different histories and several recollections of the past (for instance, Kalela 2012). Therefore this project aims at presenting a history of open knowledge like the members of the global open knowledge community perceive it. Community members are encouraged to take part in research circles and provide their recollections on the past. A young historian (project coordinator) will facilitate the project and conduct the final editing process. The outcome of the project will be a communal narrative of the conceptual development of open knowledge.
Methodology of the project will be based on the idea of history as a joint communal project. Like, for instance Raphael Samuel has argued, the sole authority of a historian is questioned and instead the community itself will be given a voice on about what is relevant and how the subject should be reviewed. Effectively, participants will be asked to “write their own histories”. What kind of issues have influenced their own thoughts and opinions? Why have they decided to take part in the open knowledge movement? What events have influenced their own thought and ideas about the society and the open knowledge movement? After the project coordinator has finished drafting the methodology, the initial discussions will take place at the OKF wiki or blog space, where community members can provide their own recollections of the movement’s history. These discussions and stories will be then used as the primary material for the history workshop at the Open Knowledge Festival in September. During the workshop the community members will collaborate in drafting the initial narrative of the history of the open knowledge movement, and perhaps of Open Knowledge Foundation, too. After OKFest, the project coordinator will conduct the final editing process and compile the research into a comprehensive narrative, which will still be approved by the community and then published under open access regulations. If there is enough funding available, the narrative can be also published as a hard copy. Timeline: Phase 1: Project coordinator conducts a literature review on the emergence of open knowledge as a concept and drafts a methodology on how to study the history of open knowledge in an open manner. (May – June 2012) Phase 2: Open knowledge community members are asked to provide their own recollections on how they got involved in the movement and what are their perceptions of the open knowledge concept. A suitable platform, possibly a wiki or a blog will be set up for this purpose. (June – September 2012) Phase 3: During Open Knowledge Festival the project coordinator will lead a history workshop where the community recollections and perceptions are discussed and compiled into a draft version of the history. Before the workshop a renowned professor of history (for instance Jorma Kalela) will give a keynote speech on history as a joint communal project. (September 2012) Phase 4: Project coordinator edits the draft and conducts the final narrative. Final work is approved by the community and published under open access regulations. (September – October 2012) Resources needed: • Support in identifying potential crowdfunding sources and gathering funding in order to enable project coordinator’s six months’ (May-October 2012) part-time work and the travel and accommodation costs during the OKFest (£6000-£8000). • Blog/wiki space from OKF servers. • Space for the history workshop at OKFest (two days) • Publisher for the final report Tags: okfn-project-proposal

A Public Domain Reader & Dynamic Anthologies

- January 15, 2012 in education, humanities, Literature, publicdomain, reading-experience

Description: A regularly-updated library of curated excerpts from texts in the public domain, and a tool for creating dynamic anthologies. The site would feature not complete works (like Public Domain Review), not quotations, and not just page images, but deliberately selected and edited passages no shorter than a paragraph, no longer than a short article or story, tagged in various ways to create a library of interconnected selections.
  • Passages could be connected by topic, genre, date, location, school of thought or artistic movement, theme, influences -- any commonalities that arise. The goal would be to produce a wide variety of strands, while keeping each on organized enough that users could follow or browse a strand without becoming overwhelmed.
  • Users could subscribe to an RSS feed for regular exposure to new passages; could spread a passage through social media; could reproduce it on their blogs; could save it with Instapaper or Evernote to read later. By excerpting public domain resources in chunks short enough to be widely read and shared, we would be adding thousands of years to the range of ideas, sensibilities, and styles that Internet readers encounter.
  • There could be different RSS feeds for different readerly interests -- one for literary excerpts, another for philosophy, another for poetry, another for weird science, another for famous or "important" texts (such as those that would be included in scholarly print anthologies from publishers like Norton, Longman, or Oxford), and so on.
  • There could be various ways to browse, bookmark, group, share, and comment upon selections.
  • Users could create their own anthologies and browse those created by other users or by experts. In fact, one of the main reasons to build this site is to improve upon the traditional book-bound anthology model.
  • Teachers (many of whom still find it difficult to productively utilize the public domain) could create custom anthologies for their classes.
  • Any user could submit passages that she's gathered on her own, thanks to idiosyncratic interests, experiences, and expertise.
  • This project could coordinate with lots of existing projects, such as Public Domain Review, text collections like Project Gutenberg and Open Archive, curated collections of contemporary readings like Arts & Letters Daily.
Project Coordinator: David Clark Resources Needed:
  • Help with web development. At its most basic level, this project could be started with a simple CMS like Wordpress; but more in-depth programming would be needed, I think, to implement all the functional possibilities (such as those listed above) that would make the site particularly valuable.
  • Money that would allow for time that could be devoted to content development, to gathering and classifying and editing, etc.
  • Other people interested in hunting out and gathering worthwhile excerpts of works in the public domain.
  • If the site got going, we would need to spread the word to get people interested and active, since the success of the project (beyond just being an RSS feed of public domain excerpts) would depend in part upon a participatory readership.
We agree to the OKF project criteria.

A Public Domain Reader & Dynamic Anthologies

- January 15, 2012 in education, humanities, Literature, publicdomain, reading-experience

Description: A regularly-updated library of curated excerpts from texts in the public domain, and a tool for creating dynamic anthologies. The site would feature not complete works (like Public Domain Review), not quotations, and not just page images, but deliberately selected and edited passages no shorter than a paragraph, no longer than a short article or story, tagged in various ways to create a library of interconnected selections.
  • Passages could be connected by topic, genre, date, location, school of thought or artistic movement, theme, influences -- any commonalities that arise. The goal would be to produce a wide variety of strands, while keeping each on organized enough that users could follow or browse a strand without becoming overwhelmed.
  • Users could subscribe to an RSS feed for regular exposure to new passages; could spread a passage through social media; could reproduce it on their blogs; could save it with Instapaper or Evernote to read later. By excerpting public domain resources in chunks short enough to be widely read and shared, we would be adding thousands of years to the range of ideas, sensibilities, and styles that Internet readers encounter.
  • There could be different RSS feeds for different readerly interests -- one for literary excerpts, another for philosophy, another for poetry, another for weird science, another for famous or "important" texts (such as those that would be included in scholarly print anthologies from publishers like Norton, Longman, or Oxford), and so on.
  • There could be various ways to browse, bookmark, group, share, and comment upon selections.
  • Users could create their own anthologies and browse those created by other users or by experts. In fact, one of the main reasons to build this site is to improve upon the traditional book-bound anthology model.
  • Teachers (many of whom still find it difficult to productively utilize the public domain) could create custom anthologies for their classes.
  • Any user could submit passages that she's gathered on her own, thanks to idiosyncratic interests, experiences, and expertise.
  • This project could coordinate with lots of existing projects, such as Public Domain Review, text collections like Project Gutenberg and Open Archive, curated collections of contemporary readings like Arts & Letters Daily.
Project Coordinator: David Clark Resources Needed:
  • Help with web development. At its most basic level, this project could be started with a simple CMS like Wordpress; but more in-depth programming would be needed, I think, to implement all the functional possibilities (such as those listed above) that would make the site particularly valuable.
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  • Other people interested in hunting out and gathering worthwhile excerpts of works in the public domain.
  • If the site got going, we would need to spread the word to get people interested and active, since the success of the project (beyond just being an RSS feed of public domain excerpts) would depend in part upon a participatory readership.
We agree to the OKF project criteria.

juditoneil@yahoo.com

- December 6, 2011 in humanities

Hello i am judit oneil, i saw your profile to day at (ideas.okfn.org) and became in trested in you,i will also like to know you more and i want you to send an email to my email address so i can give you my picture for you to know whom i am my email address is (juditoneil@yahoo.com) (Remeber the distance or colour does not matter but love matters alot in life)
please contact me here juditoneil@yahoo.com

juditoneil@yahoo.com

- December 6, 2011 in humanities

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please contact me here juditoneil@yahoo.com

Open Humanities hackday

- May 31, 2011 in Hackday, humanities

A hackday to look at various humanities projects / data sets and to develop some tools or ideas about them. For example, we could build an interface to Open Correspondence to allow it to be updated with linked data from DBpedia or to allow users to generate their own graphs and visualisations of the data.

Open Humanities hackday

- May 31, 2011 in Hackday, humanities

A hackday to look at various humanities projects / data sets and to develop some tools or ideas about them. For example, we could build an interface to Open Correspondence to allow it to be updated with linked data from DBpedia or to allow users to generate their own graphs and visualisations of the data.