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Register to the Energy Data Hackdays!

- July 15, 2021 in Climate, Daten, Energie, event, hackathon, International, National, smart city

We are happy to announce the fourth edition of Energy Data Hackdays! The Hackdays will take place on the 24th & 25th of September 2021 in Brugg, Switzerland.
Energy companies, public administrations and other organisations related to the energy industry will make data available for the development of creative ideas and initial prototypes. The focus will be on industry relevant topics like, among other, the energy grid as an interface to the smart communities, the role of the transmission grid in the decentralisation of the production sector, security of supply with a decentralised production, how to ensure data security or how to link network planning and urban development.
The hackdays are as usual free and open to any person interested in helping to shape the future of energy!
Looking forward to meeting you there!
Registration: https://energydatahackdays.ch (keep an eye open, more info will follow soon on the Energy Data Hackdays website)

Vernehmlassungsantwort zum EMBaG

- March 25, 2021 in Daten, National, Open Data, Open Government Data

Sehr geehrter Herr Bundesrat,
sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben eingeladen, im Rahmen der Vernehmlassung betreffend das Bundesgesetz über den Einsatz elektronischer Mittel zur Erfüllung von Behördenaufgaben (EMBaG) Stellung zu nehmen. Gerne nehmen wir diese Möglichkeit wahr. Opendata.ch setzt sich seit 2011 dafür ein, dass mehr Menschen Zugriff zu mehr Daten haben und daraus mehr Wissen, Fortschritt und Wertschöpfung entstehen lassen können. Organisiert als gemeinnütziger Verein vernetzt und organisiert Opendata.ch seit Jahren rund um datenpolitische und -technische Anliegen und führt unter anderem mit Hackathons interdisziplinäre Innovationsformate durch.
Die Förderung einer Open Data Kultur auf allen Verwaltungsebenen ist dem Verein dabei ein besonderes Anliegen, auch in der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Bund. Opendata.ch begrüsst die generelle Stossrichtung des Gesetzes. Wir sind jedoch der Ansicht, dass gerade im sich rasch wandelnden Themenfeld der Digitalisierung einer Reihe bereits laufender Entwicklungen noch stärker und schneller Rechnung getragen werden muss. Dies um die Handlungsfähigkeit der Behörden auch künftig adäquat zu halten und den sich entwickelnden Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft Rechnung zu tragen. In der vorliegenden Fassung fehlen den Artikeln zu Open Data und Open Source die erforderliche Breitenwirkung, die nötige Verbindlichkeit und die unverzichtbaren Instrumente, um entscheidende Schritte in Richtung gelungener Digitalisierung effektiv in die Wege zu leiten und kontinuierlich zu messen. Einen Artikel zum Thema Schnittstellen, deren Wichtigkeit laufend steigt, vermissen wir schmerzlich. Ebenso schmerzlich vermissen wir im Vorentwurf die Möglichkeit einer Zusammenarbeit der Behörden nicht nur mit Unternehmen, sondern auch mit Organisationen der digitalen Zivilgesellschaft, nicht zuletzt den Vereinen im Bereich Open Source und Open Data. Beiliegend finden Sie unsere detaillierten Vorschläge zur konkreten Verbesserung des Vorentwurfes. Wir sind zuversichtlich, dass Sie diese im weiteren Prozess berücksichtigen können. Den aktuellen Vorentwurf können wir nur so, sprich mit gezielteren, verbindlicheren Formulierungen bei den genannten Themen und einer stärkeren Berücksichtigung der Zivilgesellschaft unterstützen. Wir danken Ihnen für die Aufmerksamkeit, die Sie unseren Bemerkungen entgegenbringen und bitten Sie, unsere Anliegen zu berücksichtigen. Mit freundlichen Grüssen Andreas Kellerhals, Präsident Opendata.ch
Hannes Gassert, Vizepräsident Opendata.ch

Rückmeldung Art. 2 Geltungsbereich

Im Sinne einer breiteren Wirkung insbesondere der Bestimmungen zum Thema Open Data halten wir eine Ausdehnung des Geltungsbereichs für klar angezeigt, analog etwa zu den thematisch verwandten Gesetzen BGÖ und BGA. Zumindest Personen des öffentlichen oder privaten Rechts, sind, soweit sie ihnen übertragene Vollzugsaufgaben des Bundes erfüllen, ebenfalls dem EMBaG zu unterstellen.

Rückmeldung  Art. 4 Grundsätze

Die Formulierung dieses Artikels gewichtet die Risiken höher als die Möglichkeiten, indem erstere ausformuliert werden, letztere jedoch nicht. Wir halten es im Sinne der Balance entsprechend für angebracht, die wichtigsten Chancen ebenfalls zu nennen, etwa die Beschleunigung und Vereinfachung der Verwaltungstätigkeit oder die Erhöhung der Partizipation. Zudem fehlt aus unserer Sicht zusätzlich zu den Verpflichtungen zur Koordination und Zugänglichkeit eine Verpflichtung zur laufenden Nachführung der Prozesse an die Digitalisierung. Entsprechend schlagen wir einen zusätzlichen Abschnitt vor:  4 Sie achten bei der Ausarbeitung von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien darauf, dass elektronische Mittel effizient und prioritär eingesetzt werden. Wer einen suboptimalen Prozess digitalisiert, erhält bloss einen suboptimalen digitalen Prozess. Dem lässt sich aktiv vorbeugen, was wir für notwendig erachten. 

Rückmeldung Art. 7 Kostentragung

Aus Sicht von Open Source und Open Data, aber auch aus Startup-Perspektive stellt sich hier die Frage nach der Vorfinanzierung. Damit Vereinbarungen gemäss Abschnitt 1  nicht nur mit etablierten, stark finanzierten Playern möglich sind, sondern solche auch mit aufstrebende Akteuren im “Civic Tech” und “Gov Tech” Bereich möglich sind, ist hier zumindest das Thema der Innovations- und Vorfinanzierung anzugehen. Aus unserer Sicht besteht somit eine dringliche Notwendigkeit, hier nicht nur das Tragen der Betriebskosten zu betrachten, sondern auch die Finanzierung der notwendigen Innovationen im Frühstadium mit einzubeziehen. In Deutschland ist dies unter anderem durch den “Prototype Fund” sichergestellt, finanziert durch das dortige Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Schweizer Pendant ist hingegen erstaunlicherweise derzeit rein privat finanziert. Hier bietet das EMBaG eine Chance, auch für die Schweiz neue innovative Möglichkeiten zu eröffnen, auch mit nicht-traditionellen Akteuren. Entsprechend schlagen wir vor, Art. 7 in diesem Sinne zu ergänzen, etwa mit dem folgenden neuen Abschnitt: 2 Der Bund kann Vor- und Anschubfinanzierung leisten, wenn eine Regelung gemäss Abschnitt 1 gefunden werden kann.

Rückmeldung Art. 10 Open Source Software (OSS)

Wir begrüssen die klare Regelung dieser Problematik ausserordentlich. Die Verankerung des Open Source Prinzips auf gesetzlicher Ebene ist korrekt und wichtig. Die aktuellen Formulierungen gehen aber klar zu wenig weit. Open Source Software stellt eine  herausragende Chance dar, die digitale Autonomie der Schweiz entscheidend zu stärken, einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unserer digitalen Wissensgesellschaft zu leisten — und Kosten zu senken, insbesondere aus volkswirtschaftlicher Perspektive. Dies stellt auch die Open Source Strategie der Europäischen Kommission klar fest. Basierend auf dieser Einordnung sind wir der Überzeugung, dass hier die vorgeschlagene “Kann”-Formulierung nicht zu genügen vermag. Abschnitt 1 gilt es aus unserer Sicht anzupassen wie folgt: 1 Die diesem Gesetz unterstehenden Bundesbehörden stellen Software (..) zur Verfügung: Ausnahmen von diesem Prinzip können durch das zuständige Departement zugelassen werden, wenn das Amtsgeheimnis, die nationale Sicherheit oder andere legitime übergeordnete Faktoren dies nötig machen. Dies kommt einem “open by default” gemäss Art. 11 auch für Software gleich. Alternativ kann eine Pflicht zur Prüfung von Open Source Alternativen in Betracht gezogen werden, insofern diese genügend verbindlich ist. Um dabei die Privatwirtschaft nicht unnötig zu konkurrenzieren, schlagen wir vor, Abschnitt 4 differenzierter auszugestalten und statt ”kostendeckende Gebühren” eher “marktkonforme Entgeltung” zu verlangen, falls ein Markt für vergleichbare Leistungen besteht. Unabhängig der oben genannten Punkte erachten wir es für nötig, hier in Art. 10 das Thema der Beschaffung aufzugreifen. Einerseits ist “open by default” auf die Vergabekriterien verbindlich abzubilden. Andererseits zeigt die Praxis, dass dem Aspekt der Quelloffenheit in jedem Fall frühzeitig genügend Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, um die diversen Vorteile von OSS, nicht zuletzt die “total cost of ownership”, wirksam werden zu lassen. Entsprechend schlagen wir folgenden neuen Abschnitt vor: 6 Die Freigabe wird bei der Konzeption, Beschaffung und Entwicklung der Software frühzeitig eingeplant. Wir sind abschliessend überzeugt, dass Art. 10 mit dieser erhöhten Verbindlichkeit klar mehr Möglichkeiten für eine positive Wirkung für die Behörden wie auch die Wirtschaft eröffnet. Der Wertschöpfungsanteil in der Schweiz bei Softwarebeschaffungen dürfte sich dadurch etwa signifikant erhöhen.

Rückmeldung Art. 11 Open Government Data (OGD)

Die gesetzliche Verankerung von “open by default” ist ein Meilenstein für die digitale Schweiz. Für die Wirtschaft, die Wissenschaft und die Zivilgesellschaft und auch für die Behörden selbst dürfte dadurch grosser Nutzen entstehen. Auch hier möchten wir jedoch eine Erhöhung der Verbindlichkeit mit Nachdruck anregen. Die nationalen Open Data Strategien sowie die entsprechende EFK Querschnittsprüfung haben gezeigt, dass eine erhöhte Verbindlichkeit nötig ist. Entsprechend schlagen wir folgende Klärung von Abschnitt 1 vor: 1 Die Verwaltungseinheiten der zentralen Bundesverwaltung sind verpflichtet, die Daten (..) aktiv zur freien Weiterverwendung zur Verfügung zu stellen. Jede Person hat das Recht, diese Daten einzusehen, zu nutzen und von den Behörden Auskünfte über deren Inhalt zu erhalten. Derzeit werden viele Daten unter dem Begriff Open Government Data nur zur Verfügung gestellt, wenn ein begründetes Begehren gestellt wird. Das widerspricht dem Geiste von OGD klar. Mit einer Präzisierung wie oben vorgeschlagen (“aktiv”) ist dem vorzubeugen und die Vorgabe der entsprechenden Strategie auch rechtlich klar zu verankern  Darüber hinaus muss ein klarer Rechtsanspruch auf Zugang definiert werden, analog zum BGÖ. Dies ist Zweck des zweiten Satzes unseres Vorschlages für Art. 11 Abschnitt 1. Abschnitt 3a schränkt die freie Datennutzung von Behördendaten unnötig ein. Daten- und Informationsschutz sind schon in den Strategien von 2014 und 2019 genannt. Mehr Einschränkungen braucht es nicht, denn gerade Register (Ausnahme Zivilstandsregister) oder Plattformen wie simap.ch enthalten Daten, die sehr wohl als grundsätzlich offene Verwaltungsdaten zu verstehen und endlich auch zur Weiternutzung zugänglich zu machen sind. Sie ermöglichen Struktureinsichten, die für eine moderne Gesellschaft und ihre politischen Diskussionen unerlässlich sind. Ebenfalls vor dem Hintergrund der mit den nationalen Open Data Strategien gemachten Erfahrungen muss Abschnitt 3b ergänzt werden um eine Pflicht, eine allfällige Unverhältnismässigkeit nachweisen zu müssen. Ein blosser Bescheid, eine Öffnung sei zu aufwendig, darf nicht genügen. Darüber hinaus ist im Einzelfall zwingend zu prüfen, ob der Aufwand reduziert werden kann durch den Einsatz neuer oder anderer technischer Mittel nach dem “state of the art”. Dieser bemisst sich nach der effizientesten in Kantonen oder Gemeinden bereits etablierten Praxis. Abschnitt 5 halten wir für fragwürdig, wir schlagen vor, den Abschnitt zu streichen. Die Richtigkeit und Vollständigkeit kann sich immer erst in der Praxis erweisen. Eine vollständige Vorabprüfung und Korrektheitsgarantie sind grosse Hemmnisse für die Publikation. Zentral ist jedoch, klar definierte Kanäle für Rückmeldungen zu den Daten verlässlich zu betreiben, sodass die Daten laufend verbessert werden können. Dies ist aus unserer Sicht der “state-of-the-art”, wie er etwa im Transportwesen oder bei den Geodaten praktiziert wird. Zusätzlich kann zum selben Zwecke eine Pflicht eingeführt werden, über Richtigkeit, Vollständigkeit und Plausibilität in den Metadaten klar Auskunft zu geben. Neben der Verbindlichkeit ist aus unserer Sicht auch das Umsetzungstempo zu erhöhen. Die Einschränkung von “by default” ist gleichzeitig so minimal wie nur möglich zu halten! Insbesondere ist von komplexen Freigabeprozessen mit einer grossen Anzahl von Stakeholdern abzusehen. Der Bund muss die alleinige Entscheidung über die Öffnung der Daten fällen können, einschliesslich von Daten von Dritten, mit denen er arbeitet oder die er zentral für diese verwaltet

Rückmeldung Art. 13 Standards

Die Formulierung “Er orientiert sich an international anerkannten oder verbreiteten Standards.” ist zu schwach, eine bloss ungefähre Orientierung läuft dem Sinn und Zweck von Standards entgegen. Darüber hinaus genügt die reine Verbreitung nicht als Kriterium für die Eignung eines Standards für die Schweiz und ihre Behörden. Entsprechend möchten wir anregen, einen Satz wie den folgenden anzufügen: Es werden, wo immer möglich und sinnvoll, Standards gewählt, die frei und offen verfügbar sind sowie über eine offene Referenzimplementierung verfügen.

Rückmeldung Art. 16 Übergangsbestimmungen

Zur Abschnitt 1: Die maximale Frist ist auf 2 statt 5 Jahre zu fixieren, insbesondere mit Blick auf Art.11. Es besteht seit 2014 eine verbindliche nationale Open Government Data Strategie, damit die Schweiz den Anschluss nicht verliert, ist jetzt ein erhöhtes Tempo gefragt. Zu Abschnitt 2: Selbstverständlich besteht eine Verpflichtung zur Datenfreigabe bereits vor Inkrafttreten, nämlich durch die erwähnte verbindliche nationale Open Data Strategie. Diese Verpflichtung besteht seit 2014, durch das vorliegende Gesetz darf davon nicht entbunden werden. Ist eine Formulierung hier notwendig, so ist “vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes” zu ersetzen mit “vor dem  Jahr 2014”. Eine für uns tragbare Möglichkeit ist eine Priorisierung der Publikation aktueller Daten, mit der rückwirkenden Publikation als zweitem Schritt.

Rückmeldung Art. 17

Abschnitt 2 ist insbesondere mit Hinblick auf Art. 11 zu streichen aus unserer Sicht, angesichts der erwähnten Dringlichkeit klarer Fortschritte, hat das Gesetz mit der Verabschiedung in Kraft zu treten.

Rückmeldung Thema Schnittstellen (API)

Zu den vordringlichen elektronischen Mittel zur Erfüllung von Behördenaufgaben werden in Zukunft Schnittstellen gehören, sogenannte Application Programming Interfaces (API). Diese erlauben die Kommunikation von Software zu Software und sind bereits heute verschiedentlich im Einsatz. Ziel ist es jeweils entweder, auf bestimmte Datensätze Zugriff zu geben, ohne die gesamte Datenbank als OGD freizugeben oder aber, und dies wird immer wichtiger, den Zugriff auf Funktionen zu ermöglichen. Dies erleichtert das Ineinandergreifen von Applikationen massiv, womit nicht nur neue Anwendungen überhaupt möglich werden, sondern auch die Wiederverwendung dieser Funktionen und damit ihr Nutzwert klar erhöht wird. Das Thema Schnittstellen ist bereits heute von grosser Wichtigkeit — und diese wird weiter zunehmen. Entsprechend halten wir es für dringlich, mit einem gesonderten EMBaG Artikel die dafür nötigen Regelungen zu erlassen. Darunter fallen:
  • Ein Prinzip “API by default”, analog zu “open by default” im Art. 11 zu OGD. Neu entwickelte Software muss über dokumentierte und wo immer möglich durch potenziell alle nutzbare Schnittstellen verfügen. Für “Legacy Software” ist eine Übergangsfrist zu definieren. 
  • Die verfügbaren Schnittstellen und deren Metadaten sind zu publizieren, auf einer zentralen Plattform analog OGD — oder, idealerweise, gleich auf der gleichen Plattform. Diese Plattform hat ein “API Management” bereitzustellen, mit dem pro Funktion und pro Klasse von Funktionen Zugriffsrechte und Abfragelimiten zugeteilt werden können.
  • Die Klassifizierung der Funktionen (“API endpoints”) z.B. in “öffentlich”, “öffentlich mit Authentifizierung”, “geteilt” (z.B. über die föderalen Ebenen hinweg) und “privat” (nur innerhalb der Bundesverwaltung) wird durch das zuständige Departement durchgeführt, ebenso die entsprechende Vergabe von Berechtigungen.
  • Das zuständige Departement betreibt einen zentralen “Single Point of Orientation”, an welchen Vorschläge für neue Schnittstellen, Verbesserungsvorschläge etc. getragen werden können.
  • Die Schnittstellen sind nach offenen internationalen Standards zu gestalten, entsprechend zu Art. 13.
Das Thema Schnittstellen bildet eine Brücke zwischen den Themen OGD, OSS und Standards, eine klare und verbindliche Regelung ist aus unserer Perspektive nötig. Das Potenzial für Wirtschaft und Gesellschaft ist enorm. Gerne verweisen wir hierzu auch auf Motionen 20.4260, 18.4276 und 18.4238

Open Data Student Award 2020

- July 17, 2020 in Bildung, Daten, Forschung, National

On June 23, 2020 we announced the winner of the 2020 Open Data Student Awards at the Opendata.ch/2020 Forum. For the third consecutive year we called for students to enter the Open Data work they created as part of their education. First of all we would like to thank everyone who entered one of their works. All of your ideas were an inspiration to us and are valuable contributions to promote the use of open data. This year’s jury consisted of the following people:  Daniel Krebser; Founder/Owner/Managing Partner ATIZO 
André Golliez; Co-Founder / Managing Partner Zetamind, Vorstand Opendata.ch 
Jannis Valaulta; CH Open Vorstandsmitglied 
Prof. Stefan Keller; Informatik-Professor, HSR Rapperswil 
Kirsten Dolfus: SBB Technologiemanagement / Enterprise Architektin They had the joy of looking at all contributions and the difficult task of choosing the winning entry. We congratulate Ueli Isenschmid, Anian Pleisch, Janik Sievert, and Severin Spörri for their winning project: Fahrgastzahlen VBZ interaktiv visualisiert You can find the full list of all entries below:

Winner: Fahrgastzahlen VBZ interaktiv visualisiert

Ueli Isenschmid, Anian Pleisch, Janik Sievert, and Severin Spörri, ETH The aim of this work is to present the traffic flows over the day in terms of volume as the number of passengers travelling and the percentage utilisation of the network of the transport companies in an interactive map. In addition, this report examines the traffic flows in the public transport system of the city of Zurich during peak times, with particular emphasis on the local bottlenecks at morning and evening peak times. 

Open Data Visualisierung: Landwirtschaftliche Betriebe der Schweiz 

Laura Christina Utz and Rahel Luder, University of Bern  https://landwirtschaftliche-betriebe-schweiz.opendata.iwi.unibe.ch Using a data set with 45’000 data sets from the Federal Office for Agriculture (BLW), the students used bubble charts to group and evaluate all 45’000 farms in Switzerland.

Ex-Tangente

Franziska Suter, Tarik Mohamed, Helena Appenzeller, Clemens Widmer, ZHdK This project investigates the spatial development of the former western tangent. The west tangent connected the motorway exit Shilhölzli in the south with the motorway entrance Aubrugg in the north and thus once crossed the whole city. 

Visualize the right thing

Boris Djakovic, University Bern https://borisdjakovic.github.io/Visualize-the-right-thing/ Which raw data should be processed? What makes sense to visualize at all? Which data generates the greatest added value? This project is intended to help identify and locate “important” data collections and to show which important data are openly available.

Studierende an schweizer Fachhochschulen

Luca Fluri and Koray Oezkaynak, FHNW https://fhstudents.lucafluri.ch/ This project visualises the development and distribution of students at Swiss universities of applied sciences, focusing on gender differences.

Effizienter Zugverkehr dank künstlicher Intelligenz

Dano Roost and Ralph Meier, ZHAW https://github.com/Danoishere/projektarbeit-2019 The aim of this project at the ZHAW was to control trains using reinforcement learning, an area of artificial intelligence. A neural network was created using so-called Curriculum Learning and open data from SBB, which increases the difficulty of the generated rail networks, once a certain rate of arrival has been reached.

Thanks to the Sponsors of this years Open Data Student Award:

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On the Way to the Digital Utopia

- May 26, 2020 in Allgemein, Daten, event, National

Opendata-2020-Visual
This year’s Opendata.ch/2020 Forum – New Data Narratives is all about the future of open data. But when we talk about the digital future, too often the conversation drifts off into very bleak, dystopian scenarios: transparent citizens, US Conglomerates leeching on our personal data and ubiquitous control enabled by Artificial Intelligence. But we refuse to believe that this is what the future has in store for us. As Erik Reece, Author of Utopia Drive, puts it: “…things will only get worse if we don’t engage in some serious utopian thinking.” And that is exactly what we (Francesca Giardini from Operation Libero and Nikki Böhler from Opendata.ch) did on Saturday, 22 February, at the Winterkongress 2020, and it’s also what Opendata.ch will do at this year’s forum by collecting data visions and working on them during a workshop at the forum. In our Winterkongress workshop ‘On the way to a digital Utopia’ we asked around 80 participants to turn negative future scenarios around and instead think about what a digital utopia might look.  We gave participants 10 frequently mentioned dystopian visions, each connected to an overarching theme, and asked them to imagine utopian counter examples and the measures necessary to make them reality. The results of our experiment (transcribed during the workshop) can be viewed below in German. Coming up with better solutions for our digital future is also the focus of our Opendata.ch/2020 Forum. We want to create new data narratives that steer away from dystopian scenarios and instead highlight the positive potential inherent in data technology. Come join us on 23 June online.

Results:

Gesellschaftlicher Bereich

Dystopisches Szenario (vorgegeben)

Utopische Umkehrung (durch Workshop Teilnehmende)

Zu ergreifende Massnahmen (durch Workshop Teilnehmende)

1. Ehrlichkeit

In der digitalen Dystopie sind wir nicht ehrlich mit unseren Mitmenschen, denn das digitale Denunziantentum hindert uns, Vertrauen ineinander zu fassen. Da wir uns ständig selbst zensieren, wird es für uns immer schwieriger, ehrlich zu uns selbst zu sein.

 

In der Utopie herrscht ein Netz mit verlässlichen Informationen und Austausch. Die Daten-Souveränität wird zurückgewonnen und dadurch das Recht über die eigenen Daten. Entsprechend können wir uns wieder sicher im Internet bewegen. Verlässliche Informationen sind verfügbar. Es wird transparent kommuniziert, was im Welt-Klimarat passiert, damit man weiss, wie man handeln kann. Transparenz ist ein zentrales Stichwort. Wir wissen, wie Informationen und Meinungen zustande kommen. Es existiert ein Recht auf Vergessen.

 

Die Datensouverenität wird gewährleistet, zum Beispiel über einen digitalen Avatar. Man kann selber bestimmen, wer die eigenen Daten auswertet. Es braucht in der Bildung mehr Schulung für Kritikfähigkeit. Wir müssen konferieren statt ausschliessen. Es gibt keine Zensur, sondern Einbinden. Die Technologie muss nachvollziehbar sein für die breite Masse, nicht nur für Programmiererinnen. Und es braucht einen Reset-Knopf mit Recht auf Vergessen. Der Staat darf sanktionieren (auf eine positive Art). Transparenz wird gefördert und vorgeschrieben.

 

2. Kriminalität

In der digitalen Dystopie sind wir alle sicher, weil Verbrechen vorhergesagt und die Täter/innen präventiv in Arbeitslager gesteckt werden. Hackerinnen haben keine Chance. Biases werden aufgelöst, da den Algorithmen alle Daten zur Verfügung stehen.

 

Es gibt keine Verurteilung ohne Tat. Durch die Datenlage wird die strukturelle Ursache von Kriminalität bekämpft, zum Beispiel durch freiwillige Präventionsmassnahmen auf gesellschaftlicher Ebene. Dadurch werden die individuellen Daten nicht gefährdet.

 

Die konsequente Einhaltung von Grund- und Menschenrechten wird garantiert. Strukturelle Ursachenbekämpfung ohne totalitär zu werden ist schwierig, weshalb es “open processes” braucht. Legiferierungsprozesse sollen transparent sein. Die Nachvollziehbarkeit ist wichtig. Was ist mit denen, welche die Dystopie als Utopie wahrnehmen? Mit denen müssen wir in einer politischen Entscheidungsfindung klar kommen.

 

3. Gerechtigkeit /

 Jurisdiktion

In der digitalen Dystopie hat man keine Möglichkeit, Entscheide anzufechten oder vor die nächste Instanz zu ziehen, denn die Rechtsprechung wird durch den vorprogrammierten Einsatz menschlicher Betätigung obsolet.

 

In der digitalen Utopie versteht jeder Mensch seine Rechte und wie sie sich auf die eigene Situation anwenden lassen. Juristische Informationsgewinnung ist zugänglich und effizient. Sinnlose und alte Gesetze werden über Bord geschmissen. Die Technologie hilft uns (der Bevölkerung) zu koordinieren, damit wir gemeinsam unser Recht einfordern können.

 

Es braucht ein Jus-Google Translate. Das bedeutet, Gesetzestexte können in verständliche Texte übersetzt werden, damit sie jeder verstehen kann. Zudem benötigen wir eine Rechtsberater-App oder ein Netzwerk, damit jeder Unterstützung erhalten kann. Dafür braucht es eine Software, welche open source ist. Zudem muss der Mensch “on the loop” oder “in the loop” sein. Und es muss sichergestellt werden, dass jede Entscheidung nachvollzogen werden kann.

 

4. Gesetzgebung

In der digitalen Dystopie ist die Gesellschaft nicht durch demokratisch erarbeitete/legitimierte Gesetze reguliert, sondern durch den fest einprogrammierten Code in der Gesellschafts-Betriebssoftware.

 

In der digitalen Utopie gibt es keine Gesellschafts-Betriebssoftware, sondern eine Vorschlagssoftware, welche die Interessen bewertet und Ratschläge gibt. Dabei wird ein Lobby-Filter angewandt und ein transparentes Informationssystem gewährleistet. Zudem dominiert die menschliche Kontrolle.

 

Es braucht einen agilen Code. Die Software dafür muss in interdisziplinären Teams mit Ethikexpertinnen, Sozialwissenschaften und Technologieexpertinnen entwickelt werden. Die Software muss frei und offen sein. Auf gesellschaftlicher Ebene braucht es einen Rahmen, mit sichergestellten Menschenrechten. Das Narrativ ändern. Der Staat ist gefragt: Die entsprechende Bildung und dazugehörigen Kompetenzen müssen sichergestellt werden. Der Journalismus ist dafür auch sehr wichtig, weil viele der Narrative momentan von den Firmen stammen. Die Frage stellt sich: Wie kann die Software überwacht oder kontrolliert werden? Eine behördliche Instanz überwacht das und vergibt vielleicht auch Aufträge. Zusätzlich braucht es eine gesellschaftliche Instanz, die über alles wacht.

 

5. Wettbewerb

In der digitalen Dystopie entfällt der wirtschaftliche Wettbewerb, da sich durch Skalierungs- und Netzwerkeffekte 3-4 globale Unternehmenskonglomerate herausgebildet haben, welche nun die Volkswirtschaften einzelner Nationen diktieren.

 

Wollen wir Plattformen aufbrechen? Oder erbringen Plattformen Nutzen? Will man die Plattformen regulieren? Wir sind auf der zweiten Schiene. Plattformen sollen Infrastrukturen sein (wie Strom oder Verkehr), welche staatlich zur Verfügung gestellt werden. Dieses Konzept wird verbunden mit dem souveränen Eigentum an Daten.

 

Als Pendant zum Plattform-Kapitalismus entsteht “Digital Commons”. Plattformen bleiben bestehen, aber tragen zum Gemeinnutzen bei. Datensouverenität ist ein grosses Thema. Auf gesellschaftlicher Ebene wird der Aspekt der digitalen Kompetenz sehr relevant (man weiss, wie die Mechanismen funktionieren, was sie wollen und, dass man Kunde ist). Dafür braucht es die entsprechende Bildung. Auf technologischer Ebene herrscht “Privacy by Default” mit Opt-in Charakteristik. Es gibt klare Standards für Neutralität. Dadurch wird findet Chancen-Nivellierung statt und Interoperabilität existiert. Aggregierte Intelligenz soll nicht “festkleben”. Auf staatlicher Ebene heisst das, dass wir Bereitstellung von anonymisierten Datensätzen (Datensouverenität) für geprüfte Dienstleistungen sicherstellen. Dafür müssen Frameworks erarbeitet werden, um zu definieren, welche Daten wo erhoben werden dürfen. Daten sind nicht böse, sondern müssen rekontextualisiert werden.

 

6. Lohnarbeit

In der digitalen Dystopie entscheidet ein Algorithmus, wo welche menschlichen Fähigkeiten am effektivsten eingesetzt werden. Wir haben keine Wahl und werden mal hier mal da eingesetzt, um der internationalen Wirtschaft zu dienen.

 

Dank der Automatisierung oder der Besteuerung können wir ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen. Dadurch wird Arbeit neu definiert: Die wenigen Ziele, die Mann / Frau erreichen muss, sind für das Allgemeinwohl und unter gesicherten Arbeitsstandards zu vollbringen. Eventuell kann der Algorithmus Angebot und Nachfrage meiner Fähigkeiten prüfen und matchen (mit transparenten Kriterien).

 

Bedingungsloses Grundeinkommen schafft die Basis, um von der Dystopie wegzukommen. Dadurch kommen wir hin zu einer Utopie, in welcher wir bestimmen können. Wir haben Geld zur Verfügung, um Jobs nicht notwendigerweise anzunehmen. Der Staat gibt die gesetzlichen Rahmenbedingungen vor. Arbeit wird neu bewertet und Fähigkeiten werden neu bewertet. Es geht um Gemeinwohl, statt um finanzielle Rendite. Dafür sind Schulen und Schulungen gefragt, um individuum zu ermächtigen. Bereits in der Kita muss man anfangen. Die Technologie wird wieder Dienstleister. Es existiert ein transparenter Open-Source Filter, um unsere Jobwahl zu unterstützen, wobei keine Entscheidungsgewalt beim Algorithmus liegt.

 

7. Vertrauen

In der digitalen Dystopie haben wir keine Möglichkeit und Befugnis, Rechenschaft zu verlangen. Wir vertrauen weder der Regierung, noch einander, da sich alle hinter den technisch unterstützten Entscheiden verstecken können und digitales Denunziantentum gefördert wird.

 

Auf einer Regierungsebene muss Transparenz herrschen, um Vertrauen zu stärken. Entscheidungen müssen transparent gefällt und von Menschen getragen werden.

 

Die Sozialkompetenz ist wichtig, um Vertrauen zu schaffen. Diese Kompetenz soll an der Schule gestärkt werden. Dafür müssen auch die Lehrerinnen Sozialkompetenzen trainieren, in der Lehrerausbildung. Das reicht nicht fürs ganze Leben, weshalb Weiterbildung sehr wichtig ist. Vor dem Bildschirm verändert sich die Anforderung an diese Kompetenz nochmals. Deshalb braucht es zusätzlich eine Sensibilisierung für die Spezialitäten des digitalen Raumes. Es muss möglich sein, Rechenschaften einzufordern. Das geht bereits, aber ist sehr kompliziert. Hürde für Rechenschaftsablegung senken mit Digitalisierung, anstatt auf Briefpost warten.

 

8. Demokratie

In der digitalen Dystopie ist die Demokratie faktisch überflüssig geworden, denn durch demoskopische Datenerhebungen weiss die digital gestärkte Regierung immer schon im Voraus, wie wir über welches Thema denken.

 

Digitale Mittel werden für dezentrale und inklusive Meinungsbildung genutzt. Zwischen Experten und politisch Gebildeten findet mehr Austausch statt. Die Datenerhebung ist demokratisch öffentlich und transparent.

 

Das Problem ist, dass ein Spannungsfeld zwischen Anonymität und Transparenz besteht. Es muss die technische Möglichkeit bestehen, eine anonyme Stimmabgabe sicherzustellen. Sonst muss es analog passieren. Es werden Technologien und Plattformen gefördert, welche die dezentrale Meinungsbildung ermöglichen. Diese darf nicht privatwirtschaftlich verzerrt sein. Es soll möglichst niedrige Hürden geben, um sich politisch zu beteiligen. Es braucht staatlich gesetzliche Rahmenbedingungen, wie Lobby Control. Die Gesellschaft muss bereit sein, diese Chancen wahrzunehmen und das dystopische Denkmuster zu verlassen.

 

9. Gesundheit

In der digitalen Dystopie haben wir keine Befugnis, unsere Gesundheit selbst zu managen oder eigene Entscheidungen zu fällen. Individuelle und gesellschaftliche Gesundheit-Massnahmen werden massgeschneidert vom internationalen Health-Algorithmus vorgegeben.

 

In der digitalen Utopie haben wir die Befugnis, unsere Gesundheit zu managen. Massnahmen werden von einem offenen Algorithmus vorgeschlagen. Eigene Präferenzen können angewandt werden.

 

Es braucht Open-Source Software, Datenhoheit, Wahlfreiheit und Anonymisierung. Die Krankenkassen müssen entsprechend eingestellt werden, damit es nicht mehr um Kostenoptimierung sondern um Solidarität geht. Für die Datenhoheit sollte eine Zweckbindung der Daten technisch sicher umsetzt werden (es wird technisch sichergestellt, dass Daten nur dafür genutzt werden, wofür sie freigegeben worden sind). Wenn ein gutes elektronisches Patientendossier da wäre, wäre das eine gute Grundlage. Transparenz und Aufklärung der Bevölkerung sind auch wichtige Punkte.

 

Kommunikation

In der digitalen Dystopie ist die Digitale Kommunikation in jedem Falle und von allen einsehbar, weder Verschlüsselungstechnik noch neue Formen der Kommunikation bieten wirklich Schutz. Unsere Kommunikation ist zudem eingeschränkt und in vorgegebene Bahnen gelenkt.

 

In der digitalen Utopie sind unsere Kommunikation und unsere Daten sicher verschlüsselt. Dennoch greifen Mechanismen zum Schutz der Menschenwürde. Gar keine Kontrolle kann auch gefährlich sein.

 

Es wurde eine Debatte über die Infrastrukturanforderungen geführt. Es braucht die Verschlüsselung der Kommunikation. Müssten wir die Plattformen (die hinter der Kommunikation stehen) so weit runterbrechen, dass es wieder Peer to Peer ist? Auf der technischen Seite braucht es Kryptologie ohne Backdoors. Wie kriegen wir das hin, dass sich die Toleranz in der Gesellschaft so weit verbreitet, dass Hate Speech kein Problem mehr ist und Minderheitenschutz automatisch gewährleistet ist.

 

 

 

Der Prototype Fund Schweiz

- February 27, 2020 in National

Es ist endlich soweit, wir lancieren den Prototype Fund in der Schweiz!
It is finally time, we launch the Prototype Fund in Switzerland!
Le moment est enfin venu, nous lançons Prototype Fund en Suisse! Hast du eine Idee für eine digitale Lösung, um die demokratische Partizipation in der Schweiz zu stärken? Der Prototype Fund Schweiz ermöglicht es dir und deinem Team eure Ideen zu realisieren. Bewirb dich ab dem 17. März um bis zu CHF 100’000. Weitere wichtige Infos findest du hier und mit unserem Newsletter bleibst du auf dem Laufenden. Wir hoffen, dich an einem unserer Events zu treffen und freuen uns auf deinen Projektvorschlag. Weitere Infos:
  • Träger: Der Prototype Fund ist eine gemeinsame Initiative des Vereins Opendata.ch und der Mercator Stiftung Schweiz.
  • Bewerbung: Jede*r mit einer innovativen Idee für eine digitale Lösung mit einem hohen Potenzial für positive Auswirkungen auf die demokratische Beteiligung kann sich bewerben. Allerdings müssen die Bewerber*innen 18 Jahre alt sein und eine gültige Arbeitsbewilligung in der Schweiz besitzen.
  • Auswahl: Bewertet und beurteilt werden die eingereichten Projekte von einer Expertenjury aufgrund unserer Auswahlkriterien. Weitere wichtige Informationen findest du auf unserer FAQ-Seite.
  • Ablauf: Die Bewerbungsphase läuft vom 17. März bis zum 14. Mai 2020. Die erste Prototyping-Phase beginnt am 1. September 2020 und endet mit dem Demo-Day am 2. März 2021 (Programmablauf)
Unser Ziel ist es, möglichst viele und überzeugende Projekteingaben zu erhalten. Es wäre daher super, wenn ihr die guten Neuigkeiten teilen könntet, zum Beispiel auf Twitter @prototypefund.ch.

#OpendataCH19 Forum am 4. Juli – wie wir die Diskussionen unterstützen

- July 1, 2019 in event, National

Diesen Donnerstag, 4. Juli, ist es endlich so weit. Die Open Data Community der Schweiz trifft sich zu ihrer jährlichen Konferenz, die wir dieses Jahr als ‘Unconference’ organisieren. In diesem Blogbeitrag erklären wir, wie unsere Helferinnen und wir, die Teilnehmerinnen unterstützen, sich miteinander über die wichtigen Themen zu verständigen. Wie der Forumstag insgesamt ablaufen wird, darüber haben wir bereits in einem früheren Blogbeitrag berichtet. Unsere freiwilligen Helferinnen unterstützen die Teilnehmerinnen am Forum in verschiedenen Rollen:
  • Sie begrüssen sie die Teilnehmer*innen am Welcome-Desk und machen sie mit den Örtlichkeiten vertraut;
  • Sie unterstützen das Organisationsteam bei der Themenfindung im Plenum zu Beginn des Forums;
  • Sie unterstützen die Gruppen bei der Diskussion einzelner Themen als Facilitator*innen und Protokollführer*innen;
  • Sie helfen den Teilnehmer*innen bei Fragen weiter und unterstützen das Organisationsteam bei der Vorbereitung und während dem Forumstag.
An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle Helfer*innen – ohne euch könnte dieses Forum nicht auf diese Art und Weise stattfinden! Zusammen die Themen im Plenum finden Über die Methode, wie wir gemeinsam im Plenum die Themen der Teilnehmerinnen sammeln und priorisieren werden, wollen wir nicht mehr verraten, als wir bereits hier beschrieben haben. Wichtig ist: Bereite dich als Teilnehmerin auf folgende Frage vor:
Wenn du dich heute nur über ein Thema, eine Frage, ein Bedürfnis, eine Herausforderung mit anderen austauschen könntest, was ist das? Was muss heute unbedingt diskutiert werden?

Formuliere das Thema, die Frage, das Bedürfnis, die Herausforderung einfach und verständlich. Es wird grosse, ganz grundsätzliche Themenvorschläge geben. Und es wird kleine, ganz detailierte geben. Beides ist gleich sinnvoll, wenn es die Frage ist, die dich beschäftigt, wenn du an offene Daten denkst, sie zur Verfügung stellst und/oder nutzt. Zusammen ein Thema als Gruppe diskutieren Das Ergebnis einer Gruppendiskussion zu einem Themen wird ein Protokoll sein – ohne Namen der Diskutierenden, aber mit den Erfahrungen und Erkenntnissen aller Teilnehmerinnen, die sich zu Wort melden. Neben der Chance, dass am Forum verschiedene Akteure miteinander in Austausch treten, wird das Protokoll ein zentrales Hilfsmittel sein, um das Thema nach dem Forum weiter zu klären, Unterstützerinnen zu organisieren und notwendige Massnahmen zu erarbeiten und umzusetzen. Unsere Protokollführer*innen danken euch dafür, dass ihr in der Diskussion klar und nicht durcheinander sprecht. Dass sich jeder auf gleichbereichtigte Weise zu Wort melden kann, dazu unterstützen unsere Facilitatorinnen die Form und Ablauf der Diskussionen. Methodisch können sie in grossen Gruppen (über ca. 15 Personen) entscheiden, eine LiberatingStructures-Methode anzuwenden: 1-2-4-All. Sie erteilen das Wort und sorgen dafür, dass die Session nach 45 Minuten endet. Inhaltlich vertreten sie zum Thema keine Meinung, sondern helfen der Gruppe sich auszutauschen und zusammen das Ziel einer 45-minütigen thematischen Session zu erreichen. Ziel ist es:
  1. Das Thema, die Frage, das Bedürfnis, die Herausforderung zu klären: Was sind meine Erfahrungen damit? Warum interessiert mich das?
  2. Worum geht es? Was sind die Aspekte? Wie kommen wir voran? Was kann ein zweckmässiger nächster Schritt sein?
Wenn die Gruppe es schafft, den ersten Punkt zu klären, dann ist das bereits ein Erfolg. Häufig diskutieren wir viel zu früh über ganz konkrete Lösungen, ohne die Bedürfnisse und Erwartungen davor gemeinsam zu klären. Wenn sich die Gruppe danach über den zweiten Punkt austauscht und sogar nächste Schritte diskutiert, dann ist das wertvolle, notwendige Vorarbeit für alles, was nach dem Forumstag stattfinden kann und soll. Unsere Facilitatorinnen sind unsere Stellvertreterinnen im Raum. Danke, dass ihr ihre Rolle und Aufgabe unterstützt. Wir freuen uns auf einen spannenden Forumstag, und darauf, dass dieser Austausch euch in den kommenden Monaten bei eurer Arbeit unterstützt. Dort, wo es nötig ist. Für das Organisationsteam, herzlich
euer Andreas Amsler

Revision des Bundesgesetzes über die öffentliche Beschaffung

- June 19, 2019 in Allgemein, National

Unsere Stellungnahme vom 19. Juni 2019 zur Differenzbereinigung des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungsrecht (17.019) im Ständerat. Mehr zu den Hintergünden im Newsfeed der Allianz für ein fortschrittliches Beschaffungswesen. Text des Begleit-Emails an ausgewählte Ständerät*innen:
  • Sehr geehrte Damen und Herren Ständerät*innen Ein fortschrittliches Beschaffungswesen ist eine zentrale Komponente eines modernen Staats, der für die ihm unterstehenden Menschen und Organisationen Mehrwert und Gleichberechtigung schafft. Wir bitten Sie in beiligendem Schreiben, die erzielten Fortschritte im Rahmen der gegen dreissig Jahre dauernden Revisionsarbeiten am BöB im Interesse der Schweizer Wirtschaft und Zivilgesellschaft nicht auf der Zielgeraden aufs Spiel zu setzen. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Adressierte Ständerät*innen:
  • Isidor Baumann, Didier Berberat, Pirmin Bischof, Daniel Fässler, Stefan Engler, Erich Ettlin, Peter Föhn, Jean-René Fournier, Hannes Germann, Konrad Graber, Claude Hêche, Peter Hegglin, Werner Hösli, Alex Kuprecht, Christian Levrat, Filippo Lombardi, Werner Luginbühl, Thomas Minder, Paul Rechsteiner, Beat Rieder, Géraldine Savary, Beat Vonlanthen, Roberto Zanetti

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#OpendataCH19 Forum – wie der Tag abläuft

- June 7, 2019 in event, National

Der 4. Juli ist jetzt etwas weniger als einen Monat entfernt! In diesem Beitrag erfährst du, wie wir uns den Ablauf des Forums vorstellen und wie du deine Themen und Erfahrungen einbringst. Anmelden kannst du dich unter opendata.ch/2019. Das Organisationsteam um Nikki Böhler, Rahel Ryf, Oleg Lavrovsky und Andreas Amsler arbeitet seit Anfang März in wöchentlichen Iterationen an der Vorbereitung des diesjährigen Treffens der Schweizer Open Data Community. Das haben wir bislang kommuniziert: Wir haben eine verkehrsgünstige und hilfsbereite Gastgeberin (Danke, SBB), grosszügige Förderer (Danke, Eidgenössisches Departement des Innern EDI/Bundesamt für Statistik BFS, FAIRTIQ AG, Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz, Bundesamt für Verkehr BAV, Nine Internet Solutions AG und BEGASOFT AG) und kompetente Kommunikationspartner (Danke, Digitale Gesellschaft, CH Open und STAATSLABOR) für unser Projekt gewinnen können. Wir haben die Räumlichkeiten am SBB-Hauptsitz in Bern-Wankdorf besichtigt (Danke, Rahel Ryf und Christian Trachsel) und bereiten zur Zeit alles Notwendige vor, um unseren Teilnehmer*innen am 4. Juli eine spannende Erfahrung bieten zu können.  

Diese “Konferenz” ist eure Konferenz

Inspiriert zur partizipativen Form unseres diesjährigen Treffens hat uns die #OneTeamGovGlobal Unconference in London vor elf Monaten mit über 700 Teilnehmerinnen aus der ganzen Welt. Ebenso partizipativ und erfolgreich hat vor drei Wochen die zweite #OneTeamGovGlobal Unconference mit 250 Teilnehmerinnen in Victoria BC, Kanada, stattgefunden. Am 4. Juli erwarten wir am #OpendataCH19 Forum zwischen 150 und 200 Teilnehmer*innen. Die #OneTeamGov Bewegung, die in den vergangenen 18 Monaten vor allem im angelsächsischen und nordischen Raum stark gewachsen ist, zeichnet sich durch 7 grundlegende Prinzipien (in Englisch, Französisch) aus. Die Schweizer #OneTeamGov Sympathisant*innen werden diese in den kommenden Monaten auf Deutsch übersetzen. Das #OpendataCH19 Forum organisieren wir unter dem Eindruck dieser Prinzipien. Wir denken, dass die praktische Anwendung der Prinzipien uns – der Schweizer Open Data Community – helfen können, die Bedürfnisse, Erfahrungen und Erwartungen der verschiedenen Mitglieder unserer Community auf eine verständnisfördernde und nutzbringende Art und Weise miteinander in Austausch zu bringen. Das ist neu und hat es unseres Wissens in der Schweiz so noch nicht gegeben.   Du wirst am diesjährigen Forum teilnehmen, toll! Das musst du jetzt wissen:

Wie du dein Thema am 4. Juli auf die Agenda bringst

Nach der Begrüssung durch unseren Opendata.ch-Vereinspräsidenten Andreas Kellerhals und einer inspirierenden Keynote von Charlotte Lindsey-Curtet vom IKRK, liegt der Ball um circa 09:50 Uhr bei dir:
  • Wenn du dich heute nur über ein Thema, eine Frage, ein Bedürfnis, eine Herausforderung mit anderen austauschen könntest, was wäre das?
Wichtig ist: Unsere Teilnehmer*innen suchen keine Produkte oder Dienstleistungen, sondern wollen miteinander eine Frage, ein Bedürfnis klären oder ein Thema, eine Herausforderung meistern. So bereitest du dich auf diese Aufgabe vor, die wir zu Beginn allen Teilnehmer*innen stellen werden:
  1. Überlege dir, was dieses Thema, diese Frage, dieses Bedürfnis, diese Herausforderung für dich ist.
  2. Formuliere es kurz und dennoch verständlich (in einem einzigen Satz).
Wenn du etwas mehr Zeit hast und die Verständlichkeit deines Satzes prüfen willst, gib ihn (ohne weitere inhaltliche Erklärung) jemand anderem und bitte diese Person, ihn dir zu erklären. So findest du heraus, was noch zu wenig klar ist und du anpassen solltest. Alle Themen, die von den Forumsteilnehmerinnen am 4. Juli vor Ort eingebracht werden, sind wertvoll. Wir werden alle – sofern ihre Leserlichkeit gegeben ist – ohne Angaben zur Verfasserin als Liste der eingebrachten Themen öffentlich zugänglich machen. Diese Liste wird das Handeln der Open Data Community Schweiz für mindestens die nächsten 12 Monate beeinflussen. Am 4. Juli selbst haben wir Raum und Zeit, um über circa 16 von euch eingebrachte Themen zu diskutieren. Pro Thema sind 45 Minuten Zeit vorgesehen. Parallel finden jeweils mindestens vier Diskussionsrunden statt. Über welche 16 Themen sich Gruppen von Interessierten vor Ort austauschen, entscheiden die Teilnehmerinnen vor Ort mittels einer einfachen Methode, die mit über 700 Teilnehmerinnen erfolgreich erprobt wurde. Mehr verraten wir heute nicht – das Überraschungsmoment wird euch freuen.  

Wie du dir dein Programm am 4. Juli zusammen stellst

Um circa 10:15 Uhr steht dir das Tagesprogramm – das heisst mindestens die ersten vier und zweiten vier parallelen Diskussionsrunden des Vormittagsprogramms – zur Verfügung. Jetzt hast du die Wahl, in welche Gruppe du gehen willst. Die Themen werden bei den Teilnehmenden auf verschieden grosses Interesse stossen, was nicht direkt mit ihrer Bedeutung für das Thema offener Daten zusammenhängen muss. Aber es kann ein Indiz sein. Hauptsache ist, wir schaffen es, dass diejenigen sich miteinander austauschen, die sich – unter Umständen aus verschiedenen Gründen – für dasselbe oder ein ähnliches Thema interessieren. Das ist unser Tagesziel. Du darfst eine Diskussionsrunde verlassen und zu einer anderen wechseln, sofern du dabei andere nicht störst. Du darfst selbstverständlich einfach eine Pause machen oder dich ad hoc mit jemandem austauschen. Es ist deine Konferenz. Nach vergangenen Konferenzen haben wir öfters gehört, das Programm sei zu dicht. Das wird es dieses Jahr nicht sein – ausser du willst das so.  

Wie wir dich unterstützen, wenn “dein” Thema am 4. Juli diskutiert wird

Wir bieten dir und denjenigen, die sich für dasselbe bzw. ein ähnliches Thema interessieren:
  • einen Raum und 45 Minuten Zeit (danach muss die Diskussion zwingend unterbrochen werden, damit die Teilnehmenden Pause machen und zur nächsten Diskussionsrunde wechseln können);
  • eine Protokollführer*in notiert das Thema, die Fragestellung und die Diskussionspunkte, in jedem Fall ohne die jeweiligen Sprecher*innen namentlich zu nennen (diese anonymen Protokolle machen wir nach dem Forum öffentlich zugänglich; Teilnehmer*innen ohne ihr ausdrückliches Einverständnis öffentlich zu zitieren, ist ausdrücklich untersagt, denn es schwächt die Offenheit der von ihnen eingebrachten Diskussionsbeiträge);
  • auf Wunsch stellen wir eine Moderator*in, welche die Diskussion in der Gruppe leitet und darauf achtet, dass nicht nur die Mutigen und Dominanten zu Wort kommen, sondern ebenso die Vorsichtigen und Leisen.
 

Wie du deine Fragen, Gedanken und Erfahrungen am 4. Juli in die Diskussionen einbringst

Es tönt banal, ist aber genau so: Jeder Beitrag zählt! Die Teilnehmerinnen haben zu verschiedenen Aspekten ganz andere Wissensstände. Aber auch Spezialistinnen und ihr Fachwissen profitieren von einfachen Fragen, von aus eigener Perspektive formulierten Bedürfnissen und allgemein verständlich geschilderten Herausforderungen, Hindernissen und Lösungen. Darum gilt: Dein Beitrag hat Wert! Wenn du dich in einer Diskussion nicht angemessen behandelt fühlst, teile uns das mit. Wir sind vor Ort – in den Diskussionsrunden – oder du sprichst eine Helferin (T-Shirt) an. Sie wird dich zu einer Vertreterin des Organisationsteams führen.  

Wie es nach dem 4. Juli weitergeht

Wir vom Verein Opendata.ch sind bestrebt, die Liste der von euch eingebrachten Themen einer Bedürfnis-Analyse gleich zu unseren handlungsleitenden Prioritäten für mindestens die nächsten 12 Monate zu machen. Das ist unser Anspruch. Die Protokolle der anonymisierten Diskussionsrunden machen wir online für alle verfügbar. Damit schaffen wir zusammen innert weniger Stunden eine kleine und vor allem aktuelle Open-Data-Enzyklopädie, die wir der Allgemeinheit offen zur Verfügung stellen. Den Teilnehmer*innen von Diskussionsrunden, die dies wünschen, bieten wir Unterstützung, um miteinander im Anschluss freiwillig im Austausch zu bleiben. Eine Möglichkeit kann beispielsweise sein, eine Arbeitsgruppe zu einem Thema zu bilden und es in Zusammenarbeit mit einem Vereinsvorstand und anderen Akteuren weiter zu verfolgen.  

Ganz zum Schluss das Wichtigste für uns: dein Feedback

Wir haben noch etwas Zeit, um auf deine Bedürfnisse einzugehen. Grosse Anpassungen werden wir aber nicht mehr vornehmen können. Was wir auf jedem Fall jetzt von dir brauchen, sind deine Fragen, die nach dem Lesen dieses langen Beitrags offen bleiben oder neu aufgekommen sind. Bitte teile sie uns hier in einem Kommentar mit. Herzlichen Dank!

Opendata.ch/2019 Forum – Early-Bird-Tickets bis 30. April

- April 1, 2019 in event, National

Seit der Ankündigung unseres neuen Konferenz-Formats am 7. März haben sich über fünfzig Interessierte mit positivem Feedback bei uns gemeldet. Für sie und alle weiteren stehen jetzt bis Ende April vergünstigte Early-Bird-Tickets bereit: zur Anmeldung.

Das können sie weiter tun

  • Sie möchten sich als freiwillige Helfer*in melden? Kontaktieren Sie uns via info@opendata.ch, wir freuen uns über Ihre Unterstützung.
  • Erzählen Sie in Ihren Netzwerken von der Veranstaltung – verbreiten Sie die URL dieses Blogbeitrags.
  • Unterstützen Sie die Veranstaltung finanziell: Wir müssen etwa 20’000 CHF an Sponsoring sammeln. Sie können sich bei info@opendata.ch melden, die Sponsoringmöglichkeiten stehen bereit.
  • Bleiben Sie über Neuigkeiten informiert via Twitter @OpendataCH oder unseren Newsletter, den Sie hier per E-Mail abonnieren können.
Bis in drei Monaten in Bern-Wankdorf, wir freuen uns!
Nikki Böhler, Andreas Amsler und das Team der Opendata.ch/2019

Opendata.ch/2019 Konferenz wird zum “Forum”

- March 7, 2019 in event, National

Am 4. Juli 2019 trifft sich die Open Data Community der Schweiz zum neunten Mal zu ihrem jährlichen Austausch. Dieses Jahr sind wir zu Gast bei der SBB in Bern-Wankdorf. Und wir wagen zusammen etwas Neues.

Mit der “1-2-4-all”-Methode klären Gruppen auf inklusive und effektive Weise Herausforderungen und enwickeln Massnahmen (Quelle linkes Bild: liberatingstructures.com).

Wir sind mehr als ein wenig aufgeregt, diesen Blogbeitrag zu schreiben. Warum? Seit bald zehn Jahren vernetzen wir Open Data Interessierte und Engagierte in der Schweiz und darüber hinaus. Mit einer Vielzahl von zentralen und dezentralen Anlässen: Meetups, Hackdays und unserer jährlichen Konferenz. Dieses Jahr lancieren wir ein neues Format, um das Konferenzprogramm partizipativ mit den Teilnehmer*innen zu entwickeln und mehr Raum für konkreten Austausch untereinander zu schaffen. Das Konferenzformat “Unconference”, das wir “Forum” nennen wollen, unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen Konferenzen: Statt Einwegkommunikation und Vorträge von der Bühne zum Plenum zu verfolgen, können die Teilnehmerinnen ihre eigenen Fragen und Herausforderungen, Erfahrungen und Kompetenzen einbringen und sich mit den Anwesenden über die Themen austauschen, die ihnen am meisten unter den Nägel brennen. Sie nehmen neue Ideen und Einsichten mit. Sie knüpfen und vertiefen Kontakte zu Gleichgesinnten und Expertinnen.

Erfahrungen zu praktischen Massnahmen austauschen

Wir wollen den Teilnehmerinnen, wo immer sie sich befinden und welchen Hintergrund sie haben, helfen, praktische Massnahmen für die Bereitstellung und Wiederverwendung offener Daten zu ergreifen. Das Opendata.ch/2019 Forum ist eine Reihe von Besprechungen, die von den Teilnehmerinnen am Tag definiert werden (obwohl wir im Voraus Anstoss zu Themen und Fragen geben und Ideen sammeln werden). Ziel ist es, Erfahrungen und bewährte Verfahren, Inspiration und Innovation untereinander auszutauschen. Konkret soll der 4. Juli etwa wie folgt ablaufen:
08:45 - 09:15 Uhr   Generalversammlung (für Vereinsmitglieder)
08:30 - 09:30 Uhr   Kaffee & Croissants (für alle)
09:30 - 09:45 Uhr   Intro-Keynote (alle)
09:50 - 10:15 Uhr   Unconference-Programm gemeinsam definieren (alle)        
    15 min.         Pause zur Gruppenwahl
10:30 - 11:15 Uhr   Parallele Unconference-Sessions (4-5 Gruppen)        
    15 min.         Pause zum Gruppenwechsel
11:30 - 12:15 Uhr   Parallele Unconference-Sessions (4-5 Gruppen)
12:15 - 13:15 Uhr   Mittagessen (alle)
13:15 - 13:30 Uhr   Unconference-Programm Update (alle)
    15 min.         Pause zur Gruppenwahl
13:45 - 14:30 Uhr   Parallele Unconference-Sessions (4-5 Gruppen)
    15 min.         Pause zum Gruppenwechsel
14:45 - 15:30 Uhr   Parallele Unconference-Sessions (4-5 Gruppen)
    15 min.         Pause zum Wechsel ins Plenum
15:45 - 16:00 Uhr   Outro-Keynote (alle)
16:00 -             Apéro (alle)
Es wird gross werden – wir rechnen mit bis zu 250 Teilnehmer*innen. Es wird in den behandelten Themen sehr unterschiedlich sein. Hunderte von Gesprächen. Hunderte von neuen Verbindungen und Beziehungen. Es ist eine grossartige Gelegenheit, von anderen zu lernen, miteinander zu teilen, was Sie getan und dabei gelernt haben. Wir hoffen, wir treffen damit Ihre Bedürfnisse, und sind gespannt auf den Tag. Wir sehen uns in Bern!

Interessiert?

  • Sie möchten teilnehmen, dann reservieren Sie sich den 4. Juli 2019. Erklären Sie Ihr Interesse jetzt unverbindlich hier: https://goo.gl/forms/zitfNDiA2dk3dQqu1 – wir informieren Sie, sobald die Ticketbestellung offen ist.
  • Sie möchten sich als freiwillige Helfer*in melden? Kontaktieren Sie uns via info@opendata.ch, wir freuen uns über Ihre Unterstützung.
  • Erzählen Sie in Ihren Netzwerken von der Veranstaltung – verbreiten Sie die URL dieses Blogbeitrags.
  • Unterstützen Sie die Veranstaltung finanziell: Wir müssen etwa 20’000 CHF an Sponsoring sammeln. Sie können sich bei info@opendata.ch melden, wir werden in Kürze über die Sponsoringmöglichkeiten informieren.
  • Bleiben Sie über Neuigkeiten informiert via Twitter @OpendataCH oder unseren Newsletter, den Sie hier per E-Mail abonnieren können.
Wir freuen uns sehr, von Ihnen zu hören!
Nikki Böhler, Andreas Amsler und das Team der Opendata.ch/2019   Inspiriert von: One Team Gov - Logo         Ein paar Eindrücke aus erster Hand: https://twitter.com/OneTeamGov/status/976853250627592194 https://twitter.com/OneTeamGov/status/1018823898941575168 https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=Q1fdB28Btvs