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Umsetzung der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) in Deutschland

- March 6, 2015 in Deutschland, EITI, Featured, offene Daten, OKF Deutschland, Transparenz

Screen Shot 2015-03-06 at 17.58.44 Die Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) ist eine internationale freiwillige Initiative zur Förderung der Transparenz von Einnahmen und Ausgaben im Rohstoffsektor. Die Bundesregierung plant dieser Initiative beizutreten und hat durch das BMWi die GIZ zur Unterstützung beauftragt. Die GIZ hat hierbei die Rolle das deutsche EITI Sekretariat im Auftrag des BMWi aufzubauen und zu leiten. Das nationale EITI Sekretariat ist grundsätzlich unabhängig und agiert als koordinierende Hand für den Umsetzungsprozess sowie neutraler Unterstützer der drei Interessengruppen (Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Bundesregierung). Nach der offiziellen Auftaktveranstaltung der EITI-Umsetzung in Deutschland (D-EITI), dem D-EITI-Transparenzgipfel, am 26. November 2014 in Berlin, findet nun am kommenden Dienstag, 10. März 2015 die konstituierende 1. Sitzung der Multi-Stakeholder-Gruppe (MGS) statt, die gemeinsam die Umsetzung der EITI in Deutschland begleiten soll. Zu den Aufgaben der MSG gehört zum einen Umfang und Detaillierungsgrad für D-EITI in einem Arbeitsplan zu definieren, Fortschritte und Hindernisse bei der Umsetzung in einem jährlichen Bericht zu dokumentieren, sowie eine öffentliche und offene Debatte anzuregen um daraus Vorschläge zur Verbesserung des Prozesses, sowie zur Ausweitung des Detaillierungsgrads und des Umfangs der EITI-Berichterstattung ableiten. Die Open Knowledge Foundation Deutschland wird an der konstituierende 1. Sitzung der MSG teilnehmen. Im folgenden haben wir unsere Ziele und unseren Handlungsansatz im D-EITI Prozesses zusammengefasst:
  • Den D-EITI Prozess transparent, offen und inklusiv zu gestalten und dafür zu sorgen, dass eine breite Öffentlichkeit umfangreich über Ziele und Umsetzung informiert ist. Aufbau einer kritischen Masse in der Zivilgesellschaft zur Unterstützung der Umsetzung von EITI in Deutschland.
  • Einen Dialog mit offenem Ausgang ermöglichen, in welchem Stakeholder und Öffentlichkeit den Fortschritt der Umsetzung auswerten und daraus Vorschläge zur Verbesserung des Prozesses sowie zur Ausweitung des Detaillierungsgrads und des Umfangs der EITI-Berichterstattung ableiten.
  • Kapazitäten aufbauen, um das Bewusstsein für den Prozess zu stärken, ein besseres Verständnis der Informationen und Daten aus den Berichten zu fördern und die Nutzung der Informationen durch Bürger, die Medien und andere voranzutreiben. Aufbau von Fachexpertise innerhalb der Zivilgesellschaft zu EITI relevanten Themen.
  • EITI-Berichte und Daten nach den Prinzipen Offener Daten in maschinenlesbaren Formaten und unter offenen Lizenzen veröffentlichen. Strukturierte und standardisierte Metadaten zu Verträgen und Dokumenten, die an sich nicht maschienenlesbar sind, verfügbar machen.
  • Erweiterung des Detaillierungsgrads und des Umfangs der EITI-Berichterstattung, um EITI Daten, Verträge und Lizenzen mit anderen relevanten Datensätzen zu verknüpfen und somit Kontexte herzustellen und die D-EITI Berichte verständlich und für die Öffentlichkeit relevant zu machen.
Daraus ergeben sich folgende konkrete Ziele:
  • Das Handelsregister / Unternemensregister nach den Prinzipien Offener Daten öffentlich und kostenlos für die Gesamtgesellschaft zugänglich machen, inklusive Details zu den wirtschaftlichen Eigentümern und Investorenbeziehungen. Hier könnten die im D-EITI erfassten Unternehmen vorausschreiten und ihre Unternehmensdaten freigeben, was die CSR und Vorreiterrolle der Unternehmen in Sachen Transparenz unterstützt.
  • Umfassende und detaillierte Informationen zu Vergaben, Lizenzen, Verträgen und Subventionen sowie zu Staatseinnahmen und Staatsbeteiligungen nach den Prinzipien Offener Daten öffentlich und kostenlos zugänglich machen. Erweiterung des EITI Berichts um Best Practice bei der Transparenz zu Auftragsvergabe, Verträge und Lizenzen: Der Staat veröffentlicht alle Verträge und Lizenzen nach dem Open Contracting Standard.
  • Erweiterung des EITI Berichts zu den Auswirkungen extraktiver Industrien auf Umwelt und Menschenrechten – z.B. durch Veröffentlichung von umfassenden Folgeabschätzungen bei der Vergabe staatlicher Kredite.
  • EITI Daten nicht nur in Berichten (PDF) vergraben (aktueller Stand), sondern a) übersichtlich dargestellt und b) mit Kontextinfos (Open Contracts, Unternehmensregister, Umwelt-und Sozialverträglichkeitsanalysen) anreichern. Schaffung eines umfangreichen Registers, in dem EITI Daten zusammen mit Unternehmensdaten, Vergaben, Lizenzen, Verträgen und Subventionen sowie zu Staatseinnahmen und Staatsbeteiligungen nach den Prinzipien Offener Daten öffentlich veröffentlicht werden.
  • Umfassende Berichte über Aktivitäten und Einnahmen Deutscher Unternehmen der extraktiven Industrien im Ausland. Aktive und regelmäßige Einbeziehung von weiteren zivilgesellschaftlichen Akteuren, die von der Öffnung von Informationen und Daten profitieren könnten, sowie die Verknüpfung mit weiteren Aktivitäten der Bundesregierung im Bereich Transparenz und Rechenschaftspflicht (z.B. Freedom Online Coalition oder G7 Open Data Charter).

Was ist EITI und wie funktioniert es?

Die rohstoffgewinnenden Unternehmen legen ihre Zahlungen an staatliche Stellen offen und die Regierungen ihre Einnahmen aus dem Rohstoffsektor. Diese Finanzströme werden miteinander abgeglichen. Der Gesamtprozess wird unabhängig überprüft. transparenz11 Über die Gestaltung und Einhaltung der Transparenzvorgaben der EITI für den rohstoffgewinnenden Sektor entscheiden Multi-Stakeholder-Gruppen (MSG). Bei den MSG handelt es sich um Gremien der Interessenvertretungen aus Regierung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Dadurch wird die Rechenschaftspflicht auf breite Basis gestellt. Es gibt einen internationalen EITI-Vorstand der ebenfalls mit Vertretern von Regierung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft besetzt ist. Jedes EITI-umsetzende Land muss für die effektive Aufsicht der nationalen Umsetzung der EITI eine nationale MSG einrichten. Rechenschaftspflicht Der EITI-Standard sieht neben der Veröffentlichung von Zahlungen und Einnahmen auch eine umfassende Transparenz über andere Aspekte der Rohstoffgewinnung vor. Hierzu gehören Lizenzvergaben und Rahmenbedingungen der Rohstoffgewinnung. Zusätzlich kann national vorgegeben werden, die Eigentümerstrukturen der Rohstoffunternehmen oder die Verträge offenzulegen. eiti_standard

Wir suchen: Projektmanager für DIGIWHIST – ein Projekt mit Schwerpunkt Transparenz, Korruptionsbekämpfung und Whistleblowing

- January 27, 2015 in Featured, Jobs, OKF Deutschland, Open Knowledge Foundation, Transparency, Whistleblowing

8210336893_c76839a169_b Halbe Stelle, Festanstellung für die gesamte Projektlaufzeit von drei Jahren, Gehalt nach Öffentlichem Dienst Berlin E13 Stufe 3, Bewerbungen bis 20. Februar 2015 Die Open Knowledge Foundation Deutschland (e.V.) ist eine der führenden NGOs im Bereich Freies Wissen, Offene Daten und Transparenz in Deutschland. Viele unserer Projekte gelten als Pionierarbeiten, unsere Expertise wird von Regierungen, Anbietern wie Nutzern Offener Daten geschätzt und wir sind ein wichtiger Förderer der deutschen Open Data Community. Wir suchen zum 1. März 2015 einen Projekmanager für das H2020 EU-Forschungsprojekt „The Digital Whistleblower. Fiscal Transparency, Risk Assessment and Impact of Good Governance Policies Assessed (DIGIWHIST)”. Ziel von DIGIWHIST ist es, das öffentliche Auftragswesen transparenter und effizienter zu gestalten sowie Whistleblower zu unterstützen, um Korruption zu bekämpfen. Unser Arbeitsschwerpunkt im Projekt ist die Konzeption und Entwicklung von Transparenzwerkzeugen. Zu Deinen Aufgaben gehören
  • Das administrative und koordinierende Tagesgeschäft im Management des geförderten EU-Forschungsprojektes
  • Die Kommunikation innerhalb des Konsortiums
  • Das Finanz- und Berichtsmanagement und seine Abwicklung
  • Die Entwicklung und Umsetzung des Projektplans
  • Die Unterstützung der Dissemination
Was wir bieten
  • Spielraum für Mitgestaltung beim Aufbau einer dynamischen und gut sichtbaren NGO
  • Ein junges und motiviertes Team, das sich auf Dich freut
  • Ein spannendes Arbeitsumfeld in Berlin, mit flexiblen Arbeitszeiten und netter Büroatmosphäre
  • Einbettung in das internationale OKF-Netzwerk
  • Möglichkeiten zur Weiterbildung und Teilnahme an Konferenzen
Was wir erwarten
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder Diplom)
  • Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung, idealerweise im NGO-Umfeld
  • Identifikation mit unseren Vereinszielen Vereinszielen
  • Präsenz im Berliner Büro und Lust auf Teamarbeit
  • Erfahrungen in Bezug auf Projekt- und Finanzmanagement
  • Sicheres Auftreten und hohe soziale und kommunikative Kompetenz
  • Eigenständige und strukturierte Arbeitsweise
  • Fähigkeit zu Priorisieren und Deadlines einzuhalten
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Wissenschaftliche Arbeitsweise sowie einschlägige Erfahrung mit Recherche und dem Verfassen von Texten und Dokumentationen (Englisch)
  • Keine Scheu, sich in unterschiedliche Online-Werkzeuge einzuarbeiten
  • Idealerweise Kenntnisse im Bereich digitale Transparenz und Korruptionsbekämpfung
  • Thematische Affinität zu Open Data, Transparenz, Whistleblowing, und verwandten Themenfeldern, sowie erste Arbeitserfahrungen in einem EU-Forschungsverbundprojekt ist ein Plus
Bitte schicke uns Deine Bewerbung inkl. Deiner Gehaltsvorstellung per E-Mail an getinvolved@okfn.de und daniel.dietrich@okfn.org, der Dir auch für Rückfragen zur Verfügung steht. Projektbeschreibung: “The central objective of DIGIWHIST is to combine the provision of data on public spending with actionable indicators and provide a whistleblower reporting channel that strengthens accountability and transparency of public administration. In particular, it aims at improving trust in governments and efficiency of public spending across Europe through the systematic collection, analysis, and broad dissemination of information on public procurement and on mechanisms that increase accountability of public officials in all EU and some neighbouring countries. Availability of such information can provide an effective tool to private actors such as NGOs, academia, and businesses to ensure that governments are accountable and transparent in their management of public resources, especially when an effective whistleblower reporting channel also underpins accountability.” See our press release.

Ziel (bisher) verfehlt: Digitale Agenda bleibt weit hinter den Koalitonsvereinbarungen zurück

- August 13, 2014 in Deutschland, Digitale Agenda, Featured, offene Daten, OKF Deutschland, open-government

digitale_agendaMit der “Digitalen Agenda” will die Bundesregierung die Digitalisierung und den damit verbundenen “gesellschaftlichen Wandel” fördern, dafür rechtliche Rahmenbedingungen schaffen und den Prozess aktiv begleiten. Der vor kurzem veröffentlichte Entwurf dieser Agenda lässt allerdings nichts gutes ahnen: Entgegen der Ankündigung entsteht die Digitale Agenda bisher allein an “Beamtenschreibtischen in den Ministerien” und ohne jegliche Einbeziehung der Zivilgesellschaft oder anderer Gruppen. Darüber hinaus fällt die Sie bisher an vielen Stellen weit hinter das zurück, was der Koalitionsvertrag ursprünglich mal klar definiert hat. Kritik kommt auch von den Verbänden. Sie beschreiben das vorliegende Papier als “ernüchternt” (BVDW) und bemängeln das Ausklammern des Themas Verbraucherschutz (VZBV). Die unkonkreten Ankündigungen sowie die fehlende Mittelzuschreibung, unter anderem beim Breitbandausbau (VATM/BITKOM/etc.), zeugen eher von “Aktionismus statt digitalem Masterplan” (eco Verband). Doch selbst aus der Politik kommt Kritik: Staatssekretär Dr. Wilfried Bernhardt, Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für IT und zugleich Mitglied des IT-Planungsrates, hinterfragte die Agenda gänzlich und riet dazu “den Entwurf der Digitalen Agenda vor einer Beschlussfassung grundlegend zu überarbeiten”. Die Nichteinbeziehung der Zivilgesellschaft, anderer gesellschaftlicher Gruppen sowie der Länder in den Erstellungsprozess der Agenda sowie die fehlende Ankündigung, der Open Government Partnership (OGP) beizutreten, ist bisher ein klares Versäumnis und steht dem Ziel, das “diese digitale Agenda nicht allein an Beamtenschreibtischen in den Ministerien entsteht” diametral gegenüber. Unklar bleibt auch, warum der Entwurf in allen seinen bisherigen Versionen die umfassende Einbeziehung der konkreten Handlungsempfehlungen der auch aus allen Bereichen der Zivilgesellschaft besetzten “Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft” ignoriert. Die aktuellen Entwicklungen im Rahmen der digitalen Agenda bergen somit trotz dem Bekenntnis den “Multi-Stakeholder-Prozessen eine besondere Bedeutung zu kommen zu lassen, in denen Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Staat und Zivilgesellschaft im Rahmen ihrer jeweiligen Verantwortlichkeiten transparent zusammenwirken” (Entwurf der Digitalen Agenda vom 22.7.2014) die Gefahr, dass sich die Bundesregierung das Vertrauen der Zivilgesellschaft gänzlich verspielt. Deshalb braucht es auch in der digitalen Agenda neben konkreten Maßnahmen im Bereich innovativer Staat eben auch ein klares Bekenntnis zu Open Government (zum Beispiel mit einem Beitritt zur OGP), denn “eine aktive, dauerhafte politische Unterstützung des Themas auf hoher Ebene ist ebenfalls unumgänglich”. Es bleibt auch abzuwarten (und zu hoffen), inwiefern das Regierungsprogramm „Digitale Verwaltung 2020“ sowie der “Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der G8-Open-Data-Charta” (unsere Empfehlungen dazu) als Anhänge zu der Digitalen Agenda die Themen Open Knowledge und Open Government/Data umfassender adressieren als die Agenda das bisher tut und ob das die deutschen “Bundesbehörden (wirklich) zu Vorreitern bei der Bereitstellung offener Daten in Deutschland” macht. Der aktuelle Entwurf der Digitalen Agenda verfehlt bisher seine Ziele in vielerlei Hinsicht, besonders aber in den Punkten Beteiligung, Kohärenz und Konkretheit. Es bleibt zu hoffen, dass die Forderungen nach einer grundlegenden Überarbeitung unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft sowie anderer Gruppen und den klaren Ankündigungen aus dem Koalitionsvertrag bei der Beschlussfassung vorraussichtlich am 20.8.2014 im Bundeskabinett nicht unberücksichtigt bleiben. Auf netzpolitik.org finden Sie die aktuellste Vorabveröffentlichung des Entwurfs der “Digitalen Agenda” der Bundesregierung. Disclamer: Der Beitrag erschien in abgewandelter Form zuerst auf der Webseite des Arbeitskreis Open Government Partnership Deutschland, deren Mitglied die Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. ist.

Softwareentwickler/in gesucht

- March 10, 2014 in community, Featured, Jobs, OKF Deutschland, Open Knowledge Foundation

In eigener Sache: Wir suchen einen erfahrenen Softwareentwickler oder eine erfahrene Softwareentwicklerin für die projektbezogene Zusammenarbeit auf Honorarbasis. Weitersagen, teilen oder gleich bewerben!

 

Wir bieten Dir:

  • Die Möglichkeit, Dich aktiv in die Konzeption und Durchführung von Projekten einzubringen
  • Raum für eigene Ideen und eigenverantwortliches Arbeiten
  • Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Team, das sich gegenseitig unterstützt
  • Ein spannendes Arbeitsumfeld mit flexiblen Arbeitszeiten
  • Einblick in vielseitige Themen und Projekte rund um offene Daten und freies Wissen
  Wichtig für uns ist:
  • Du möchtest die Welt ein kleines Stückchen besser machen und teilst unsere Ziele
  • Selbstmotiviert, mit der Fähigkeit zu priorisieren und Deadlines einzuhalten
  • Teamfähigkeit und eigenständige Arbeitsweise
  • Kenntnisse Programmiersprachen (Python, JavaScript)
  • Kenntnisse Versionskontrollsysteme (Git)
  • Kenntnisse UX & UI (HTML5, CSS 3)
  • Kenntnisse Jekyll/GitHub-Pages und CMS (WordPress, Drupal)
  • Einschlägige Projekt- und Berufserfahrung
  • Plus: Du hast dich bereits mit der OKF code base vertraut gemacht (CKAN, Openspending, etc)
  Zu den Aufgaben gehören:
  • Konzeption und Projektmanagement von Softwareprojekten
  • Umsetzung von Programmcode, UX & UI
  • regelmässiges Reporting über die Aktivitäten an Vorstand und Projektpartner
  Wenn du Interesse hast, schick uns deine Bewerbung per E-Mail an getinvolved@okfn.de  

Der Open Data Day – Startschuss für die OK Labs!

- March 5, 2014 in Code for Germany, community, Deutschland, Featured, offene Daten, offenes Wissen, OKF Deutschland, Open Access, Open Data

IMG_3462_crop Der Open Data Day 2014 fand am 22. Februar in knapp 200 Städten in 46 Ländern auf 5 Kontinenten statt – allein in Deutschland nahmen sieben Städte teil. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben gemeinsam an bestehenden Projekten gearbeitet und neue Ideen entworfen. Auf unserem Hackdash sind die Hacks rund um Open Data dokumentiert, wie immer mit beeindruckenden Visualisierungen. Aus Berlin beispielsweise kommt die Anwendung „Bürger baut Stadt“ – die Seite ermöglicht es, Bauvorhaben im Kiez zu finden und sich daran zu beteiligen. Nicht etwa indem die Bürger und Bürgerinnen die Schaufel selbst in die Hand nehmen, sondern durch das Sichten von Bebauungsplänen und Beisteuern von eigenen Ideen. Auf dem Open Data Day wurde an neuen Features für Bürger baut Stadt, wie einer Timeline aller aktuellen und vergangenen Bauvorhaben, gearbeitet. Hier ein Video von Sam Muirhead der den Open Data Day in Berlin für uns eingefangen hat: Die Hamburger haben eine Karte gebaut, welche die beliebtesten Jogging-Strecken der Stadt kenntlich macht, indem sie die Daten aus der beliebten Sport-App „Run-Keeper“ verwendet haben. Das Ergebnis, die Karte “Wo läuft Hamburg?” kann sich sehen lassen und wäre sicher auch in anderen Städten sehr nützlich. In Heilbronn wurden die Presseberichte der Polizei ausgewertet, um eine informative Karte mit Kriminalitätsstatistiken je nach Bezirk zu erstellen. Das ist nur eine kleine Auswahl der vielen Projekte, die auf dem Open Data Day enstanden sind. Einige davon sind noch in der Fertigstellung oder müssen noch ausgearbeitet werden. Es braucht also mehr solcher Treffen! Genau dieses Ziel verfolgt auch das Projekt „Code for Germany“. In den OK Labs treffen sich auf regionaler Ebene Menschen, welche Interesse, Begeisterung und Fähigkeiten für Open Data Hacking und Civic Apps mitbringen und Lust haben, gemeinsam daran zu arbeiten. Den Schwung vom Open Data Day wollen wir nutzen, um die OK Labs ins Rollen zu bringen. Die ersten Treffen finden bereits in den nächsten Tagen statt. Schaut auf der Seite codefor.de nach, ob es bereits ein Lab in eurer Stadt gibt, oder tragt eure Stadt ein, denn wenn sich genügend Interessierte finden, kann ein eigenes Lab gegründet werden. Wir sind gespannt auf die nächsten Wochen und Hacks. Wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden, entweder in unserem Newsletter oder auf Twitter. Werdet aktiv und setzt euch ein – für Offene Daten und mehr Transparenz!

OKFestival 2014 – erstes Vorbereitungstreffen am 21. November

- November 12, 2013 in Berlin, community, Europe, Events, Featured, Konferenz, offenes Wissen, OKF Deutschland, OKFest, Open Knowledge Foundation

Knapp ein Jahr ist es her, dass sich Mitglieder und Freunde des Netzwerks der Open Knowledge Foundation zum großen Open Knowledge Festival (OKFestival) in Helsinki getroffen haben. Mehr als 1000 Besucher aus 50 Ländern trafen sich damals, um mit Referenten wie Hans Rosling über den Wert offener Daten in der Wissenschaft zu diskutieren, gemeinsam das erste “Open Book” zu entwerfen und neue Projekte zu beginnen. (Mehr Videos und Berichte) Das OKFestival fand 2012 zum ersten Mal statt und ist das größte Festival rund um das Thema offenes Wissen und offene Daten. Get ready! Weil das OKFestival nur alle zwei Jahre stattfindet, freuten wir uns sehr, einige von euch bei der OKCon in Genf wiederzusehen. Die Begeisterung wurde noch größer, als wir dort erfuhren, dass das nächste Open Knowledge Festival 2014 in Berlin stattfinden wird. Der Termin (15.-18. Juli) steht bereits fest und bald können wir auch die Location verraten. Ganz in der Tradition von Helsinki 2012 soll auch das OKFestival in Berlin von euch Open*-Aktivisten gestaltet und organisiert werden. Unzählige Satelliten-Events sollen auch kleinen Arbeitsgruppen und Spezialisten Raum zum Austausch und Kennenlernen geben. Ziel ist es, die ganze Veranstaltung so international, partizipatorisch und inklusiv wie möglich zu gestalten. Was wir uns darunter vorstellen, könnt ihr hier nachlesen. Um frühzeitig mit der Organisation und Vernetzung zu beginnen, laden wir euch zum ersten offenen Vorbereitungstreffen am 21. November in den Supermarkt ein. Um 19 Uhr geht es in der Brunnenstr. 64 (13355 Berlin) los. Nach einer kurzen Einstimmung, wir haben einige von euch eingeladen kurz zu erzählen, was sie antreibt sich für offenes Wissen zu engagieren, wollen wir uns darüber unterhalten, wie wir das OKFestival gemeinsam gestalten können und welche Themen euch wichtig sind. Kommt vorbei und bringt euch ein!   21. November, 19 Uhr Supermarkt (Brunnenstr. 64, 13355 Berlin) Anmeldung und aktuelle Informationen.   Weitere Informationen zum OKFestival 2014 gibt es hier: 2014.okfestival.org Folgt dem OKFestival auf Facebook und twitter!  

Open Development Camp 2013, 7-8 November, Amsterdam

- October 24, 2013 in community, Konferenz, offene Daten, OKF Deutschland, Open Aid, Open Data

banner_odc Am 7. und 8. November findet in Amsterdam das dritte Open Development Camp statt. Anknüpfend an den Erfolg der Open Development Camps in 2011 und 2012 möchten die Organisatoren in diesem Jahr ein breiteres Spektrum des Open Knowledge Movements (unterschiedliche Domains) zusammenbringen um gemeinsam die Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit mitzubestimmen. In Camp 2013 dreht sich alles um die drei Bereiche
  • Open Data for Development
  • Open Organizations for Development
  • Open Tools for Development
Das Camp wird sich zudem explizit mit der generellen Frage des Entwicklungsbegriffs befassen und die potentielle Rolle von Open Development für eine Neugestaltung konventioneller geographischer und ökonomischer Spaltung diskutieren. Das Program sieht vielversprechend aus und ist hier zu finden. Das Ticket für die zweitägige Veranstaltung kostet 75 Euro. Anmelden könnt ihr euch hier. Im Namen der Organisatoren möchte ich Euch daher alle ganz herzlich zum Open Development Camp 2013 in Amsterdam einladen!  

Praktikum bei der Open Knowledge Foundation Deutschland

- October 12, 2013 in Berlin, community, Featured, offenes Wissen, OKF Deutschland, Open Knowledge Foundation

Derzeit suchen wir zwei neue Praktikanten (w/m) ab Sofort oder Anfang 2014. Genaue Beschreibungen der beiden Praktikas findest Du nachstehend. Je nach Eignung und Absprache sind auch Praktika mit weniger als 40 Wochenstunden möglich. Idealerweise hast Du min. 6 Monate Zeit oder willst länger bei uns arbeiten. 8210336893_c76839a169_b Quelle: Stadt Land Code Camp, Berlin, 2012. Wenn Du dich für freies Wissen und offene Daten interessiert, Texte schreiben kannst und Erfahrung in der Organisation von Veranstaltungen hast bzw. Code schreiben kannst und/oder Erfahrung in der visuellen Gestaltung hast, bist Du bei uns richtig. Wenn Du ein guter Teamplayer bist, eigenständig Arbeiten kannst und Lust auf ein echtes Hands-on-Praktikum hast, bei dem Du unsere Projekte und Veranstaltungen aktiv unterstützen kannst, melde Dich bitte mit einer Aussagekräftigen Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Referenzen und Empfehlungen). Wir freuen uns von Dir zu hören !

Praktikum bei der Open Knowledge Foundation Deutschland

Wir bieten Dir
  • Ein spannendes Arbeitsumfeld in Berlin
  • Die Möglichkeit, sich aktiv in die Konzeption und Durchführung von Projekten einzubringen
  • Raum für eigene Ideen
  • Zusammenarbeit in einem sehr netten Team
  • flexible Arbeitszeiten
  • Vergütung nach Vereinbarung
Wichtig für uns ist
  • Du möchtest die Welt ein kleines Stückchen besser machen und teilst unsere Ziele
  • Sicher in Auftreten und Kommunikation
  • Fleiß und Engagement
  • Teamfähigkeit und eigenständige Arbeitsweise
  • Erfahrungen bei der Organisation von Veranstaltungen
  • Erfahrungen beim eigenständigen Verfassen von Texten
  • Erfahrungen mit Öffentlichkeitsarbeit und Social Media
  • Sehr gute Englisch Kenntnisse in Wort und Schrift
  • Immatrikulation an einer Hochschule oder abgeschlossene Berufsausbildung
  • Vorkenntnisse im Umgang mit CMS (WordPress, Drupal, Wikis)
 

Techi-Praktikum bei der Open Knowledge Foundation Deutschland

Wir bieten dir:
  • Ein spannendes Arbeitsumfeld in Berlin
  • Die Möglichkeit, sich aktiv in die Konzeption und Durchführung von Projekten einzubringen
  • Raum für eigene Ideen
  • Zusammenarbeit in einem netten Team mit erfahrenen Open Source Entwicklern
  • flexible Arbeitszeiten
  • Vergütung nach Vereinbarung
Wichtig für uns ist:
  • Du möchtest die Welt ein kleines Stückchen besser machen und teilst unsere Ziele
  • Sicher in Auftreten und Kommunikation
  • Fleiß und Engagement
  • Teamfähigkeit und eigenständige Arbeitsweise
  • Kenntnisse im Programmieren (Python)
  • Kenntnisse mit GitHub
  • Kenntnisse Grafik- und Webdesign (HTML, CSS, JavaScript)
  • Kenntnisse im Umgang mit CMS (WordPress, Drupal, Wikis)
  • Immatrikulation an einer Hochschule oder abgeschlossene Berufsausbildung
Wenn du Interesse hast, schick uns deine Bewerbung per E-Mail an getinvolved@okfn.de.  

Aktivitäten und Projekte im September 2013

- October 9, 2013 in Deutschland, Featured, Hackday, Informationsfreiheit, Konferenz, Newsletter, OKCon, OKF Deutschland, Open Access, Open Knowledge Foundation

Monatlicher Bericht über Aktivitäten und Projekte der Open Knowledge Foundation Deutschland.

Die fröhlichen Gesichter von “Jugend hackt” (CC-BY)

Rückblick in den September Für einen detaillierten und persönlichen Rückblick auf die Open Knowledge Conference in Genf hat unser Team einen gemeinsamen Blogpost geschrieben. Die schönste Veranstaltung im September war “Jugend hackt”, der erste Open Data-Hackday für 12- bis 18-jährige Jugendliche aus ganz Deutschland. Wir können euch das Video und die entstandenen Projekte nur wärmstens ans Herz legen. Wer über die nächste Jugend hackt-Veranstaltung auf dem Laufenden bleiben möchte, trage sich in diesen Verteiler ein.   21. Bust FragdenStaat.de Am 28. September war der International Right to Know Day. Er erinnerte uns alle daran, dass wir das Recht auf Akteneinsicht haben – doch wir müssen es auch wahrnehmen! Wie und wofür das Informationsfreiheitsgesetz genutzt werden kann, zeigen wir euch auf unserem Seminar am 16.10. Meldet euch schnell an! FragdenStaat.de kann bisher nicht in allen Bundesländern genutzt werden. Das möchten wir ändern. Helft uns dabei, Adressen von weiteren Behörden der fehlenden Länder zu sammeln. Gern könnt ihr auch euren Freunden erzählen, wie sie www.FragdenStaat.de nutzen können.   21. Bust Wahl.Daten.Helfer. Die Wahlen waren das bestimmende Thema im September – Grund genug uns die dazugehörigen Daten und ihre Zugänglichkeit anzusehen. Wahlergebnisse bilden die Grundlage der nächsten Regierung und vieler bunter Darstellungen. Bisher waren detaillierte Wahlergebnisse selten als offener Datensatz zu finden. Um das zu ändern und auf Veranstaltungen mit verfügbaren Wahldaten zu arbeiten gründeten wir mit Kölner Freunden die Aktion “Wahl.Daten.Helfer.“. Auf unserem Blog findet ihr einen Überblick über die Resultate und Fotos von den Veranstaltungen. Im Nerdhub Magazin gab es einen kurzen Bericht.   21. Bust Was wird spannend? Die Geodaten von Berlin werden Schritt für Schritt freier und Anfang nächsten Jahres wird es einen Hackday zu offenen Geodaten geben. Wir werden Termin und Ort rechtzeitig bekannt geben. Wir arbeiten fleißig am Programm für die Konferenz “Zugang gestalten!” und werden bald die Sprecher vorstellen! Kostenlos anmelden, könnt ihr euch aber schon jetzt. Außerdem findet am 18./19. November der Internationale Open Data Dialog statt. Unter dem diesjährigen Motto “THINK OPEN, THINK BUSINESS” wird ein Blick in die Zukunft gewagt und das Potential von Open Data für Unternehmen erkundet. Der wichtigste Termin des nächsten Jahres wird das Open Knowledge Festival. Dem weltweit größten Festival rund um offenes Wissen. Wir haben das unbeschreibliche Glück euch mitteilen zu können, dass ihr diesmal nicht weit fahren müsst, es wird vom 15. bis 18. Juli in Berlin stattfinden!   3sat-Beitrag “Was ist Open Data”   Schon gesehen? Als open culture Enthusiasten sind wir Unterzeichner des Berliner Appells zum Erhalt des digitalen Kulturerbes! Unterzeichnet mit! Noch vor der Wahl besuchte uns das 3sat-Magazin “nano” in unsem Büro und erstellte einen schönen Erklärbär-Beitrag zu “Was ist Open Data?”. Die Autofahrer unter euch werden von der neuen amtlichen Meldestelle für Benzinpreise gehört haben. Noch sind deren Daten nicht frei verfügbar. Zwei Open Data Aktivisten wollen das ändern. Wir sind gespannt ob es klappt. Ihr interessiert euch für Open Access? Christian Heise hat nach den OA Tagen 2013 zehn Punkte gesammelt, die für die weitere Entwicklung des Themas wichtig werden.  

Open Knowledge Conference 2013 – Rückblick

- October 9, 2013 in community, Europe, Events, Featured, Konferenz, OKCon, OKF Deutschland, Open Data, Open Knowledge Foundation, Open Science, open-government, Termine

Die Open Knowledge Conference 2013 ist vorbei. Vom 16. bis zum 18. September haben wir vom Team der Open Knowledge Foundation Deutschland in Genf Experten, Designer, Forscher, Mitarbeiter von Behörden und internationalen Organisationen, Startup-Gründer und Mitgliedern der Open Knowledge Foundation aus aller Welt getroffen. Themen der Konferenz waren neue Entwicklungen u.a. rund um Open Data, Open Science, Open Aid und Open Government. OKConBanner Das Programm war voll mit spannenden Sessions und bekannten Referenten wie Ellen Miller (Sunlight Foundation), Jay Naidoo (Global Alliance for Improved Nutrition) und Chris Taggart (Open Corporates). Für einen guten Überblick über alle Workshops, Arbeitsgruppen und Vorträge können wir das Archiv des Liveblogs und die die Dokumentation der Conference auf eventifier empfehlen. Bilder und weitere Berichte gibt es auf dem Blog der Open Knowledge Foundation. Durch die Breite und Vielfalt der Veranstaltungen war es sehr schwer einen Überblick über die einzelnen Sessions der Conference zu behalten. Wir haben deswegen hier die Erlebnisse unseres Teams kurz gesammelt: Claudia Schwegmann Meine Highlights waren ganz klar die beiden leidenschaftlichen Keynotes von Jay Naidoo und Rakesh Rajani. Jay Naidoo aus Südafrika sprach über seine Erfahrungen in mehreren Jahrzehnten als Aktivist für Arbeiterrechte und gegen Apartheid und forderte die OKCON Teilnehmer auf, eine Revolution der Ethik zu starten. Hacker und Open Data-Aktivisten müssen ihre Fähigkeiten und Werkzeuge nutzen, Gerechtigkeit und Ethik voranzutreiben.     Die Keynote von Rakesh Rajani von Twaweza aus Tanzania ging in eine ähnliche Richtung. Rakesh Rajani ist im Leitungskomittee der Open Government Partnership und seit vielen Jahren aktiv, um Transparenz und Rechenschaftslegung in Tanzania voranzutreiben. Auch er mahnte die OKCon Teilnehmer, das Ziel sozialer Gerechtigkeit im Blick zu behalten und Open Data, Visualisierungen, etc. nur als Werkzeuge zu verstehen. Um das Ziel zu erreichen, so Rakesh, ist es manchmal auch sinnvoll unperfekte Transparenz und unperfekte Open Data Initiativen zu akzeptieren und mit politischen Entscheidungsträgern kooperativ zusammen zu arbeiten.     Ein drittes Highlight aus meiner Sicht war die Vorstellung einer phantastischen Plattform von Transparency International in Georgien, auf der die Vergabe öffentlicher Aufträge komplett transparent gemacht wird. So können öffentliche Aufträgel mit Parteispenden oder Familienmitgliedern von Politikern verknüpft werden. Wunderbar. Neben diesen punktuellen Highlights war aber auch die Konferenz insgesamt ein tolles Erlebnis. Der Austausch mit Aktivisten und Weltverbesserern aus allen Teilen der Erde ist eine Vitaminkur für die manchmal mühsame Arbeit für offene Daten in Deutschland.   Helene Hahn Neben den zahlreichen spannenden Talks der OKCon habe ich mit viel Begeisterung die Sessions im Bereich open culture und openGLAM verfolgt. Gut gelungen finde ich dabei den Mix zwischen dem partizipativen Format des openGLAM Workshops am Montag, bei dem es darum ging, einen Aktionsplan für openGLAM-Aktivitäten für die Schweiz zu entwickeln, und den Talks zum Thema “Building a Cultural Commons”. An dieser Stelle möchte ich auf den Vortrag von Anna Gold von der California Polytechnic University verweisen, die über das Verhältnis zwischen Bibliotheken und open culture referiert hat.   Demnach sollten Bibliotheken weit über den Austausch von institutionell erzeugten Daten hinaus ein starkes System für offene Kultur bilden (multicommons). Dieser Ansatz lässt sich auch auf andere Gedächtnisinstitutionen gut übertragen. Marcus Dapp Ich war sehr beeindruckt von der Anzahl und Internationalittät der Teilnehmer. Die Organisatoren haben es geschafft, einen tollen MIx zwischen eindrücklichen speakers und hands-on workshops unter einen Hut zu kriegen. Besonders eindrücklich fand ich, wie Ellen Miller (CEO Sunlight Foundation) selbstkritisch dem Publikum ins Gewissen geredet hat, dass wir nicht immer nur die “liebe Community” sein sollten, denn ohne Druck werden wir über einen gewissen Punkt nicht hinauskommen.     Dazu passte auch, dass im Panel “Herausforderungen von Open Data” am Tag vor der Konferenz schon über 50 Interessierte dabei waren. Ebenso eindrücklich war, was für voraus denkende Leute in der britischen Verwaltung arbeiten – unbedingt Paul Maltby anschauen. Insgesamt ein tolles Event, grosses Dankeschön an alle OrganisatorInnen!   Martin Koll Für mich war auf der OKCon besonders der Open Science Vortrag von John Ellies vom CERN über die Suche nach dem Higgs Bosom spannend und unterhaltsam. Weiter habe ich mich sehr über die Ergebnisse des Law-Hackathon gefreut. Dort wurde u.a. einer Suche für Gesetzestexte und der “Open-this-Data-Button” entwickelt. Ich kann mich meiner Kollegin Marieke Guy nur anschließen und sagen, es war ein tolles Erlebnis und sicher nicht meine letzte OKCon! OKCon 2013   Wir hoffen ihr findet Zeit einige der spannenden Sessions anzuschauen und besucht mit uns gemeinsam die nächste OKCon.   Das nächste große Ereignis der Open Knowledge Foundation ist das Open Knowledge Festival 2014, welches wir liebevoll OKFest nennen. Lange mussten wir uns als Deutscher Teil des Netzwerk zurückhalten vor Freude nicht heraus zu posaunen, dass das OKFest 2014 vom 15. bis 18 Juli in Berlin stattfinden wird! Neben tausenden schönen Veranstaltungen werden wir dort den 10. Geburtstag des Open Knowledge Foundation feiern. Das wir diese Party mit ausrichten dürfen, ist uns eine ganz besondere Ehre. Wir freuen uns riesig und laden natürlich euch alle ein, das Event mit uns zu gestalten. Um euch einen kleinen Vorgeschmack darauf zu geben, was euch erwartet, verlinken wir hier noch einmal auf den Bericht zum letzten OKFest in Helsinki. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass das OKFest 2014 ein wahres Fest wird!