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Open Science – Jetzt!

- November 15, 2015 in Courses, Events, openscienceASAP, Planet

Am 3. Dezember 2015 startet eine Open Science Lecture Series mit einer Kick-Off Veranstaltung an der Uni Wien. Daniel Mietchen wird eine Keynote halten, gefolgt von einer Paneldiskussion mit Fragen. Wir laden zur Eröffnung der Open Science Lecture Series ein. Mit Daniel Mietchen ist dazu einer der international umtriebigsten Open Science Akteure zu Gast. Er […]

Open Science – Jetzt!

- November 15, 2015 in Courses, Events, openscienceASAP, Planet

Am 3. Dezember 2015 startet eine Open Science Lecture Series mit einer Kick-Off Veranstaltung an der Uni Wien. Daniel Mietchen wird eine Keynote halten, gefolgt von einer Paneldiskussion mit Fragen. Wir laden zur Eröffnung der Open Science Lecture Series ein. Mit Daniel Mietchen ist dazu einer der international umtriebigsten Open Science Akteure zu Gast. Er […]

Open Science Sum-Up November

- December 14, 2014 in Featured, Open Science, openscienceASAP

Der monatliche Open Science Sum-Up fasst aktuelle Geschehnisse zu Open Science zusammen und gibt einen Ausblick auf nächste wichtige Ereignisse: Weltweit mit Schwerpunkt auf Österreich und Deutschland sowie zu openscienceASAP.

Der letzte Monat im Rückblick

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) empfiehlt offene Lizenzen. In ihrem Appell werden Creative-Commons-Lizenzen als rechtssichere, anpassbare und standardisierte Mittel angesehen, um Textpublikationen, Daten und Software umfassend nutzbar zu machen. Das CERN beschleunigt nicht nur Teilchen, sondern auch Open Science. Das neue Open Data Portal bietet sowohl Datensätze für Übungszwecke, als auch Daten inklusive Software für eigene Forschungen. Bereits jedeR zweite ForscherIn macht Forschungsdaten öffentlich zugänglich. Anreize zum Teilen von Daten sind zum einen bessere Sichtbarkeit und höherer Impact, aber auch gestiegene Anforderungen von Journals. Die geringe Nutzung von Datenrepositorien (6-26%) schränkt allerdings die Auffindbarkeit ein. Die von Wiley unter 90.000 ForscherInnen durchgeführte Umfrage schlüsselt auch nach Disziplinen und Ländern auf. Wieviel kostet die Umsetzung von Open Access? Für das UK gibt es nun konkrete Zahlen. Die Umsetzungskosten von Open Access betragen hier 11,7 mio € und zusätzlich 14 mio € für Publikationsgebühren. Ein von London Higher und SPARC Europe beauftragter Bericht beziffert auch den zeitlichen Mehraufwand: zwischen 45 Minuten (Grüner Weg) und 2 Stunden (Goldener Weg). 1.732.556 € für 1.432 Open Access-Artikel. Das ist die Summe, die von 7 Institutionen für Publikationsgebühren in Deutschland aufgewendet wurde. Der Datensatz selbst ist auf github zu finden, und wird hoffentlich noch wachsen. Die Niederlande kündigen Elsevier… Da der Vorschlag von Elsevier nicht den Open Access-Anforderungen der niederländischen Universitäten entspricht, sind die Verhandlungen vorerst auf Eis gelegt. … und behalten Springer. Eine Einigung ergab sich, weil Springer das Ziel von 60% Open Access bis 2019 und 100% Open Access bis 2025 mittragen will. Peer Review und alternative Metriken müssen sich sinnvoll ergänzen. Peer Review messe Konformität zu disziplinären Erwartungen und Bibliometriken messen wie sichtbar ein Werk am Horizont anderer WissenschaftlerInnen auftaucht, argumentiert Derek Sayer. Bei der Forschungsevaluation solle der Fokus besser auf Eigenschaften der Forschungsumgebung gerichtet werden: Bibliotheks- und Laborressourcen, Forschungseinkommen, Redakteurstätigkeiten, Beteiligung an Konferenzen, Anzahl an PhD-StudentInnen oder Seminar- und Vortragstätigkeiten. Wenigstens sind die Wege kurz. Ein weiterer möglicher Fall von Selbst-Review innerhalb von Thomson Reuters ScholarOne zeigt die Probleme der aktuellen Peer Review-Verfahren auf. Eine Reihe von Einzelfällen deutet auf ein systematisches Problem hin.
Map of the Moon, cc by 2.0 scan by UCL Mathematical and Physical Sciences, original work is public domain

Map of the Moon, scan is cc by 2.0 by UCL Mathematical and Physical Sciences, original work is public domain by Walter Goodacre (1910)

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft startet eine Crowdsourcing-Plattform für Forschungsfragen. Im Rahmen des Projekts sollen Forschungsfragen zu psychischen Erkrankungen formuliert werden. 2016 folgt ein Ausbildungsprogramm, das Forschern “Open-Innovation”-Methoden nahebringt. Bürgerwissenschaften erleben einen zweiten Frühling. Citizen Science muss nicht immer große Mengen an kleinen Beiträgen bedeuten, es kann auch mit kleinen Mengen an stark involvierten Beiträgen funktionieren. Benedikt Fechter beschreibt das Potential von Citizen Science, und warum man in den freiwilligen BürgerInnen mehr als nur “Helferbienen” sehen sollte. In einem Wissenschaftsdossier der APA mit Schwerpunkt zu Citizen Science wird die begriffliche Vielfalt zusammengefasst. Bei der Umsetzung von Open Science spielt der disziplinäre Kontext eine wichtige Rolle. Daher ist es wichtig, die einzelnen Communities in den Diskurs mit einzubeziehen, argumentiert Peter Kraker auf dem LSE Impact Blog. Wie schaut dieser Kontext in den Geisteswissenschaften aus? Martin Paul Eve gibt mit seinem Buch Open Access and the Humanities einen vielseitigen Einblick in die entscheidenden Faktoren wissenschaftlicher Kommunikation in den Geisteswissenschaften und beschreibt Open Access Ansätze, die diese besser berücksichtigen. Und wir bewegen uns doch. Die erste OpenCon (Zusammenfassung) fand vom 15.-17. November in Washington, DC, statt. Die meisten Vorträge und Workshops sind nachträglich abrufbar, sowie eine Reihe interessanter Podcasts. Weitere Ressourcen werden auf der Konferenzwebsite zur Verfügung gestellt. Die Europäische Kommission sichtet die Ergebnisse der Befragung zu Science 2.0. In vier Workshops haben VertreterInnen der Kommission mit verschiedenen Stakeholdern über wichtige Kernthemen dieses Wandels diskutiert. Der Validierungsprozess kann auf scienceintransition.eu verfolgt werden. Die zweite Runde der Panton Fellowships endet. Zeit, um die Experimente und Erkundungen der drei Fellows in den Bereichen Open Data und Open Science Revue passieren zu lassen.

Ein Blick nach Vorne

Eine Open Science Erhebung soll internationale Vergleichbarkeit herstellen. Die Initiative von Open Knowledge beginnt gerade mit der Ausarbeitung von Fragen.

openscienceASAP & OKF Österreich

Wie lassen sich Zugänge zu Open Science vereinfachen? Das Projekt Open Science @ Uni Graz sucht Vorschläge und Input zum Thema Diversität. Der Artikel wurde ursprünglich auf openscienceASAP.org veröffentlicht.

Open Science Sum-Up November

- December 14, 2014 in Featured, Open Science, openscienceASAP

Der monatliche Open Science Sum-Up fasst aktuelle Geschehnisse zu Open Science zusammen und gibt einen Ausblick auf nächste wichtige Ereignisse: Weltweit mit Schwerpunkt auf Österreich und Deutschland sowie zu openscienceASAP.

Der letzte Monat im Rückblick

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) empfiehlt offene Lizenzen. In ihrem Appell werden Creative-Commons-Lizenzen als rechtssichere, anpassbare und standardisierte Mittel angesehen, um Textpublikationen, Daten und Software umfassend nutzbar zu machen. Das CERN beschleunigt nicht nur Teilchen, sondern auch Open Science. Das neue Open Data Portal bietet sowohl Datensätze für Übungszwecke, als auch Daten inklusive Software für eigene Forschungen. Bereits jedeR zweite ForscherIn macht Forschungsdaten öffentlich zugänglich. Anreize zum Teilen von Daten sind zum einen bessere Sichtbarkeit und höherer Impact, aber auch gestiegene Anforderungen von Journals. Die geringe Nutzung von Datenrepositorien (6-26%) schränkt allerdings die Auffindbarkeit ein. Die von Wiley unter 90.000 ForscherInnen durchgeführte Umfrage schlüsselt auch nach Disziplinen und Ländern auf. Wieviel kostet die Umsetzung von Open Access? Für das UK gibt es nun konkrete Zahlen. Die Umsetzungskosten von Open Access betragen hier 11,7 mio € und zusätzlich 14 mio € für Publikationsgebühren. Ein von London Higher und SPARC Europe beauftragter Bericht beziffert auch den zeitlichen Mehraufwand: zwischen 45 Minuten (Grüner Weg) und 2 Stunden (Goldener Weg). 1.732.556 € für 1.432 Open Access-Artikel. Das ist die Summe, die von 7 Institutionen für Publikationsgebühren in Deutschland aufgewendet wurde. Der Datensatz selbst ist auf github zu finden, und wird hoffentlich noch wachsen. Die Niederlande kündigen Elsevier… Da der Vorschlag von Elsevier nicht den Open Access-Anforderungen der niederländischen Universitäten entspricht, sind die Verhandlungen vorerst auf Eis gelegt.
… und behalten Springer. Eine Einigung ergab sich, weil Springer das Ziel von 60% Open Access bis 2019 und 100% Open Access bis 2025 mittragen will. Peer Review und alternative Metriken müssen sich sinnvoll ergänzen. Peer Review messe Konformität zu disziplinären Erwartungen und Bibliometriken messen wie sichtbar ein Werk am Horizont anderer WissenschaftlerInnen auftaucht, argumentiert Derek Sayer. Bei der Forschungsevaluation solle der Fokus besser auf Eigenschaften der Forschungsumgebung gerichtet werden: Bibliotheks- und Laborressourcen, Forschungseinkommen, Redakteurstätigkeiten, Beteiligung an Konferenzen, Anzahl an PhD-StudentInnen oder Seminar- und Vortragstätigkeiten. Wenigstens sind die Wege kurz. Ein weiterer möglicher Fall von Selbst-Review innerhalb von Thomson Reuters ScholarOne zeigt die Probleme der aktuellen Peer Review-Verfahren auf. Eine Reihe von Einzelfällen deutet auf ein systematisches Problem hin.
Map of the Moon, cc by 2.0 scan by UCL Mathematical and Physical Sciences, original work is public domain

Map of the Moon, scan is cc by 2.0 by UCL Mathematical and Physical Sciences, original work is public domain by Walter Goodacre (1910)

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft startet eine Crowdsourcing-Plattform für Forschungsfragen. Im Rahmen des Projekts sollen Forschungsfragen zu psychischen Erkrankungen formuliert werden. 2016 folgt ein Ausbildungsprogramm, das Forschern “Open-Innovation”-Methoden nahebringt. Bürgerwissenschaften erleben einen zweiten Frühling. Citizen Science muss nicht immer große Mengen an kleinen Beiträgen bedeuten, es kann auch mit kleinen Mengen an stark involvierten Beiträgen funktionieren. Benedikt Fechter beschreibt das Potential von Citizen Science, und warum man in den freiwilligen BürgerInnen mehr als nur “Helferbienen” sehen sollte. In einem Wissenschaftsdossier der APA mit Schwerpunkt zu Citizen Science wird die begriffliche Vielfalt zusammengefasst. Bei der Umsetzung von Open Science spielt der disziplinäre Kontext eine wichtige Rolle. Daher ist es wichtig, die einzelnen Communities in den Diskurs mit einzubeziehen, argumentiert Peter Kraker auf dem LSE Impact Blog. Wie schaut dieser Kontext in den Geisteswissenschaften aus? Martin Paul Eve gibt mit seinem Buch Open Access and the Humanities einen vielseitigen Einblick in die entscheidenden Faktoren wissenschaftlicher Kommunikation in den Geisteswissenschaften und beschreibt Open Access Ansätze, die diese besser berücksichtigen. Und wir bewegen uns doch. Die erste OpenCon (Zusammenfassung) fand vom 15.-17. November in Washington, DC, statt. Die meisten Vorträge und Workshops sind nachträglich abrufbar, sowie eine Reihe interessanter Podcasts. Weitere Ressourcen werden auf der Konferenzwebsite zur Verfügung gestellt. Die Europäische Kommission sichtet die Ergebnisse der Befragung zu Science 2.0. In vier Workshops haben VertreterInnen der Kommission mit verschiedenen Stakeholdern über wichtige Kernthemen dieses Wandels diskutiert. Der Validierungsprozess kann auf scienceintransition.eu verfolgt werden. Die zweite Runde der Panton Fellowships endet. Zeit, um die Experimente und Erkundungen der drei Fellows in den Bereichen Open Data und Open Science Revue passieren zu lassen.

Ein Blick nach Vorne

Eine Open Science Erhebung soll internationale Vergleichbarkeit herstellen. Die Initiative von Open Knowledge beginnt gerade mit der Ausarbeitung von Fragen.

openscienceASAP & OKF Österreich

Wie lassen sich Zugänge zu Open Science vereinfachen? Das Projekt Open Science @ Uni Graz sucht Vorschläge und Input zum Thema Diversität.

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Der Artikel wurde ursprünglich auf openscienceASAP.org veröffentlicht.

Second Quarterly Report on my Panton Fellowship

- March 26, 2014 in Open Source, openscienceASAP, Panton Fellowships, podcast, report, scio14, visualization

by Timothy Appnel

by Timothy Appnel

I am now almost halfway through my Panton Fellowship, so it is time to sum up my activities once again. The most important activity in the last quarter was surely the work on the open source visualization Head Start. Head Start is intended to give scholars an overview of a research field. You can find out all about the initial release in this blog post. I was busy in the last few weeks with bugfixing and stability improvements. I also refactored the whole pre-processing system and further integrated the work of Philipp Weißensteiner with regards to time-series visualization. If you are interested in trying out Head Start, or – even better – would like to contribute to its development, check out the Github repository. Furthermore, I attended the Science Online un-conference in Raleigh (February 27 to March 1). Scio14 was very inspiring and engaging. Cameron Neylon hosted a great session on imagining the far future of academic publishing. In Rachel Levy‘s workshop on visualizations, we reflected on our own visualizations and there were tons of tips for improving one’s work. Other great sessions included post-publication peer review (with Ivan Oransky), altmetrics (facilitated by Cesar Berrios-Otero), and alternate careers in science (led by Eva Amsen). I also encourage you to check out the videos of the keynotes which include a very inspiring talk by Rebecca Tripp and Meg Lowman on neglected audiences in science, and the awesone crowd-sourced 3D printing project for creating prosthetic hands by Nick Parker and Jon Schull. Let’s move on to my work for the local Austrian community. Together with my fellow OKFN members Sylvia Petrovic-Majer, Stefan Kasberger, and Christopher Kittel, I became active (remotely for now) in the Open Access Network Austria (OANA). Specifically, I am contributing to the working group “Involvment of researchers in open access”. I am very excited about this opportunity as it is one of the objectives of my Panton Fellowship to draw more researchers in open science. What else? Earlier this year, I was interviewed for the openscienceASAP podcast. In the interview, I talked about altmetrics, the need for an inclusive approach to open science, and the Panton Fellowships. You can find the podcast here (in German). If you have read my last report, you may remember that I spoke on a panel about open science at University of Graz. The video of the panel (in German) is now online and can be found here. Furthermore, I’d like to draw your attention to the monthly sum-ups of open science activities in the German speaking world and beyond: January, February. So what will my next quarter look like? As you may remember from my last report, I am currently a visiting scholar at University of Pittsburgh. In the weeks to come, I will integrate Head Start with Conference Navigator 3, developed  by the great folks of the PAWS Lab here in Pittsburgh. Conference Navigator is a nifty scheduling system that allows you to create a personal conference schedule by bookmarking talks from the program. The system then gives you recommendations for further talks based on your choices. Head Start will be used as an alternate way of looking at the topics of the conference, and to give better context to the talks that you already selected. I will return to Austria in June, just in time for Peter Murray-Rust‘s visit to Vienna. There are already a lot of activities planned around his stay, and I am very much looking forward to that. As always, please get in touch if you have any questions or comments, or in case you want to collaborate on one or the other project.